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Schleier

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  1. Hallo Pfälzer Du hast natürlich recht. Ich schreibe nachfolgend die Kurzform. Wenn jemand dann mehr wissen will, dann per PN. OK? Der Architekt Rueegg hat für 1.6 Mio ein Projekt ausgeschrieben, dass er angeblich mit der Gemeinde bereits vorgeprüft hat. Wir definieren gemeinsam die Anpassungen und landen bei einem für uns akzeptierbaren Betrag von 1.8 Mio. Kurz vor Vertragsunterzeichnung informiert er uns, dass er ein paar Punkte (Stützmauer, etc) vergessen hat und dass das Projekt wohl 2 Mio kosten wird. Wir schlucken leehr und unterschreiben die SIA Verträge mit einer Kostenschätzung 2.02 Mio (+/- 15%). Bei der Baueingabe erfahren wir dann, dass die Gemeinde von einer Vorprüfung nichts weiss und dass das Gebäude rund 1.5m zu hoch ist. Das ganze Projekt muss massiv angepasst werden - mit teilweise unterwünschten Konsequenzen (Splitt-level, lange schmale Räume, etc), damit das Projekt in die Bauordnung passt. Dementsprechend auch ein halbes Jahr Projektverzögerung. Nach erhalt der neuen Baubewilligung präsentiert Rueegg dann einen Kostenvoranschlag von 2.51 Mio. Dabei hat er leider wieder wesentliche Punkte (Stützmauer, Reserve, etc) vergessen. Wenn wir diese Punkt wieder reinrechnen kommen wir auf einen Betrag von 2.691 Mio (mit einer Genauigkeit gemäss SIA von +/- 10%). Wichtig ist auch zu erwähnen, dass wir keine teueren Sonderwünsche eingebracht haben. Der neue Betrag entspricht einer Kostensteigerung von 33% gegenüber dem SIA Vertrag. Wobei auch hier wieder eine Kostensteigerung von plus 10% möglich wären. Wir sind frustriert und enttäuscht und brechen das Projekt ab. Bis zu diesem Datum haben wir bereits 120 KCHF an Architektenhonorar und Fachplaner bezahlt und Rueegg fordert nochmals 80 KCHF für bereits geleistete Arbeiten und entgangener Gewinn, gemäss SIA Vertrag. Von jetzt an sprechen primär die Anwälte. In der Klageschrift des Anwalt von Rueegg steht unter anderem: "Es ist auch nicht Aufgabe des Architekten, in der Planungsphase eine fortlaufenden Kostenkontrolle zu betreiben und jede Projektänderung auf ihre Auswirkungen auf die Anlagekosten zu kontrollieren". Und wir erfahren dass man ein Bauprojekt gemäss SIA Vertrag bei groben Fehlern durchaus abbrechen kann, dass aber der Architekt bereits geleistete Arbeiten (auch wenn unbrauchbar) trotzdem in Rechnung stellen kann. Damit wir diesen mühsamen Rechtsstreit endlich beenden könne, einigen wir uns vor dem Friedensrichter darauf, dass wir nochmals 45 KCHF bezahlen. Wir haben mit Rueegg schmerzhaftes Lehrgeld bezahlt. Was ich primär gelernt habe: a) gemäss SIA Vertrag müssen auch unbrauchbare Leistungen bezahlt werden! der Architekt ist für die Kosteneinhaltung nicht verantwortlich und muss auch keine Zwischenrechnungen machen. Ich wünsche allen Forum-Teilnehmern erfolgreiche Bauprojekte und dass Euch ähnliche Erfahrungen erspart bleiben. Gruss JJ
  2. Hallo Leeroy2010 Wir haben unser Haus in Erlenbach vor einigen Jahren mit dem Architekten Rene Balmer aus Dübendorf gebaut und sind auch heute noch mit dem Resultat sehr zufrieden. Bitte sende mir eine PN wenn Du mehr Details erfahren möchtest. Gruss Jürg Mit der haus-forum Mobile App gesendet
  3. Klafs Sauna

    Hallo Till Nautilus will seine Empfehlung anscheinend nur als PN abgeben und ich respektiere das. Aus meiner Erfahrung bewegen sich Klafs und Probst Preislich in völlig unterschiedlichen Welten. Aber selbstverständlich darf jeder seine eigene Einschätzung machen. Gruss Jürg Mit der haus-forum Mobile App gesendet
  4. Klafs Sauna

    Jungs, schaut Euch doch diesen Link an: http://www.probst-saunabau.ch/ Gruss Juerg Mit der haus-forum Mobile App gesendet
  5. Jungs Seid nicht naiv! Solche Paket-preise werden nur aus einem einzigen Grund kreiert: aus den Kunden mehr Geld raus zu holen und günstige Einzelprodukte nicht billig zu verkaufen. Leider sind die anderen Storen Hersteller auch nicht besser. Das ist wie mit den HP Druckerpatronen. Die leben auch nicht vom Verkauf der Drucker. Gruss juerg
  6. Liebe Hausbaufreunde Wie bereits in einem anderen Thread geschildert befinden wir uns in einem Rechtsstreit mit einem Architekten. Dabei wird die Definition der "Reserve" (BKP 8) eine Rolle spielen. Kennt sich jemand mit diesem Punkt aus? a) Wie hoch sollte die Reserve in der Kostenschätzung und im Kostenvoranschlag angesetzt sein? Gibt es dazu von SIA eine % Empfehlung oder einen branchenüblichen Wert? Für was sollte oder kann diese Reserve verwendet werden? Begründung: Bei der Ausarbeitung des Kostenschätzung haben wir den Architekten darauf hingewiesen, dass wir in der Kostenschätzung wirklich alles mit eingerechnet haben möchten und am Schluss auch noch etwas Reserve für unvorhergesehene Wünsche haben möchten. Er hat darauf hin einen Betrag von 140 KCHF (7.2% der gesamten Anlagekosten BKP 1-8) als Reserve eingesetzt und uns bestätigt, dass da am Schluss noch Luft für Sonderwünsche drin ist. Beim erstellen des Kostenvoranschlag hat er dann bemerkt dass ihm alle Kosten aus dem Ruder laufen und dass er die gemäss SIA versprochenen +15% nie einhalten kann und unser Budget weit überschiessen wird. Als Lösung ist er nun hingegangen und hat einige für uns wichtige Punkte aus dem Kostenvoranschlag raus genommen (die im KS enthalten waren) und auch die Reserve von 140 auf 40 KCHF reduziert. Mit diesem neuen "getürkten" Kostenvoranschlag kommt er jetzt genau auf die verlangten + 15%. Aus unseren Erfahrungen mit seinen Rechenkünsten sollten wir die Reserven im Kostenvoranschlag eigentlich erhöhen und nicht reduzieren. Zudem haben wir damit unser Budget für "Sonderwünsche" verloren und viele für uns wichtige Punkte sind im neuen KV nicht mehr enthalten. Was ist Eure Meinung dazu? Gruss Jürg
  7. Hallo Hauschenbauer So einfach ist die Sache in meinem Fall halt doch nicht! Wir haben einen SIA Vertrag und da steht drin: Kostenschätzung +/- 15% und KV +/- 10%. Soweit so gut. Wenn wir jetzt nach BKP2 rechnen dann sind wir plus 49%. Das ist sicher diskussionlos. Der Architekt macht aber folgende Rechnung: Er nimmt BKP1-9 zählt alles dazu, wo wir Mehrkosten verursacht haben und vergisst zu reduzieren, was wir reduziert haben. Dann rechnet er uns vor, dass bei einer Abweichung von plus 10% auf KS und minus 10% auf KV Mehrkosten von 27.8 % gegenüber KS erlaubt sind. Ich mache mal ein einfaches Rechenbeispiel: Kostenschätzung: 1 Mio plus 15% macht 1.15 Mio Der KV liegt jetzt bei 1.27 Mio minus 10% macht 1.14 Mio ist somit voll OK für ihn. Erwartete Schlussabrechnung: 1.4 Mio womit er mit den plus 10% gegenüber KV wieder völlig OK liegt. Seine Rechnung funktioniert aber in unserem Fall nur, wenn er wie bereits erwähnt, nur die Zusatzkosten dazuzählt und die Minderkosten unterschlägt. Zudem sind einen Teil der Mehrkosten auch damit begründet, dass wir das Projekt wegen falschen Gebäudehöhen nicht durch die Baubewilligung gebracht haben und anpassen mussten. Er hat uns aber bei der Unterschrift zugesichert, dass er das Projekt mit dem Bauamt vorbesprochen hat und alles OK ist. Nachträglich hat bei Bauamt aber niemand etwas von diesem Gespräch gewusst. Wir nehmen somit sehr stark an, dass es in diesem Stil weiter gegangen wäre und wohl auch mit den 1.4 Mio am Schluss nicht geklappt hätte. Und wir haben uns entschieden abzubrechen. Der Architekt und sein Bauleitungspartner haben bereits 50 KCHF kassiert und wollen jetzt weitere Honorarkosten von 120 KCHF einfordern. Das ist exklusiv der Detailplaner, die wir bereits bezahlt haben. Den Rest werden wir wohl vor Gericht diskutieren müssen. Gruss Jürg Noch zu Deinem Anhang: Anpassungen und Kosten wurden meisten mündlich diskutiert und wir haben auf (fast) alles das Mehrkosten verursacht hätte verzichtet. (Bsp. keine Mingeriezertifizierung, keine Sichtbetonwände, keine Gebäudebelüftung, keine Gebäudeautomation, etc). Das hat uns schon geärgert, weil man uns zu Beginn mit 830 CHF/m3 einen hohen Ausbaustandard versprochen hat. Aber es war unser Bestreben die Kosten tief zu halten.
  8. Schuldbrief Erhöhung?

    Hallo Globe10 Wir mussten auch nachträglich den Schuldbrief um 200K erhöhen. Das hat uns 522 CHF an Notariatsgebühren gekostet. Die Kostenaufteilung sieht wie folgt aus: Notarielle Gebühr für die 200K Erhöhung (1% plus 8% Mwst): 216 CHF Grundbuchamtliche Gebühr für die 200K Erhöhung (1.5%): 300 CHF Auslagen (was immer das ist): 6 CHF Gruss Jürg Gruss Jürg
  9. Hallo Colori Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation. Auch wir mussten unser Projekt abbrechen weil der Architekt beim detaillierten KV plötzlich 50% Kostenüberschreitungen präsentiert hat. Zur Zeit sprechen jetzt die Anwälte. Ich bin aber anderer Meinung als Punto und glaube dass ein Architekt, der 50% Kostenüberschreitung produziert, sein Honorar nicht verdient hat. Ich bin bereit die Kosten der Detailplaner (in meinem Fall rund 40K) zu bezahlen und abzuschreiben. Die Leute haben ja wirklich eine einwandfreie Arbeit geleistet und können nichts dafür das der Architekt völlig falsch gerechnet hat. Dem Architekten haben wir bereits eine Anzahlung von 50K geleistet. Der Architekt und sein Baurealisationspartner werden von mir aber kein weiteres Geld sehen. Und falls wir vor Gericht landen, werde ich sicher auch versuchen die 50K Anzahlung des Architekten zurückzubekommen. Senden mir doch mal per PN den Namen Deines Architekten. Falls es in beiden Fällen der gleiche Mann ist, dann sollten wir den Mann hier "outen" damit nicht noch weitere Leute auf ihn hereinfallen. Gruss Jürg
  10. Gartenarchitekt im ZH Säuliamt - was ist Eure Empfehlung?

    Liebe Hausforum Freunde Ihr habt mich ja nicht gerade mit Antworten und Ratschlägen überhäuft. Ich möchte Euch aber das Resultat meiner eigenen Nachforschungen nicht unterschlagen. Nachdem ich zwei Gartenbauern gesprochen habe bin ich zum Schluss gekommen, dass wir für unser Projekt keinen dezidierten Gartenarchitekten brauche. Ich habe mit den folgenden Firmen gesprochen, die mir beide einen sehr guten und professionellen Eindruck machen, vor allem auch was die Gestaltung und Planung betrifft. Hegi Gartenbau in Berikon und Wetzelgartenbau in Birmenstorf (achtung nicht Birmensdorf). Höchstwahrscheinlich werden wir unseren Garten von einer dieser beiden Firmen realisieren lassen. Gruss Jürg
  11. Ultraschall Katzenschreck

    Hallo liebe Hausbaufreunde Wir haben selber eine Katze, die wir über alles lieben, aber ich muss Oliver beipflichten: der Wasserschlauch ist das beste und natürlichste Mittel! Das schadet der Katze überhaupt nichts und nach dem zweiten Mal hat sie es gelernt und anschliessend ist Ruhe. Katzen sind Reviertiere, die ihr eigenes Revier hart verteidigen aber auch schnell begreifen wo nicht ihr Revier ist und wo sie nicht hingehören. Gruss Jürg
  12. m3 Preis

    Hallo Budweiser. CHF 1'209 für BKP 2 ! Gruss Jürg
  13. m3 Preis

    Hallo Positron Ich möchte Dir einen interessanten Fall von Architekten Kubikmeter Preisberechnung gemäss SIA schildern: Wir haben mit einem Architekten einen SIA Vertrag unterschrieben in dem ein Kubikmeter-Preis von CHF 830 festgehalten wurde, mit einer SIA Standardformulierung dass die angegebenen Preise +/- 15% abweichen können. Dabei muss man fairerweise erwähnen, dass das Grundstück an einer steilen Hanglage liegt und einiges an Hangsicherung benötigt. Der Architekt hat uns aber mehrmals bestätigt, dass alles sehr grosszügig gerechnet ist und für einen sehr, sehr guten Ausbaustandard reicht. 6 Monate später hat uns der Architekt dann informiert, dass jetzt die detaillierten Submissionsunterlange vorliegen und dass der Preis jetzt leider bei 1'209 CHF pro m3 liegt, notabene immer noch nur mit einer Kostengenauigkeit von +/- 10%. Wir haben das Projekt darauf hin abgebrochen! Für die erste Tranche haben wir das Architektur-Honorar bereits bezahlt. Der Architekt versucht jetzt über seinen Anwalt noch weitere Honorarforderungen gelten zu machen und ich nehme an, dass wir vor Gericht landen werden. Sobald der Fall abgeschlossen ist werde ich hier im Forum darüber berichten. Gruss Jürg
  14. Liebe Hausbau-Freunde Ich glaube das hier in diesem Thread zwei Dinge durcheinander gebracht werden. Nach meiner laienhaften Sicht gibt es gibt die RAUM-Thermostaten für die Temperatur-Regelung direkt im Raum. Und dann gibt es bei der Heizung vorgelagert die einzelnen Ventile pro Raum (oder Bereich). Die Raum-Thermostaten regeln diese Ventile. Die Ventile sollte man aber auch direkt verstellen können. Dazu muss mann dann aber halt in den Heizungsraum runter oder irgendwo einen Deckel von der Wand abnehmen. Ich für mich brauche keine Raum-Thermostaten in den Räumen mehr. In der Vergangenheit habe ich die Einstellung jeweils einmal eingestellt und anschliessend habe ich die Raum-Thermostaten normalerweise nicht mehr angefasst. Dazu kann man schon mal in den Keller gehen und die Ventile direkt einstellen. Auf eine Einstellung pro Raum (direkt am Ventil) möchte ich aber trotz Gebäudebelüftung nicht verzichten. Ich will z.Bsp im Schlafzimmer keinen warmen Boden haben. Im Badezimmer ist es genau das Gegenteil (Ventil im Schlafzimmer ganz zu, Ventil im Badezimmer voll auf). Wichtig ist dass ma(n) die Räume am Ventil getrennt regeln kann und dass das Schlafzimmer und das Badezimmer, die gleich nebeneinander liegen, nicht am selben Ventil hängen. Gruss Jürg
  15. Hallo Positron Wir haben uns für unser neues Haus ähnliche Überlegungen gemacht und haben uns aber schlussendlich für die normalen Storen entschieden. Für uns haben die ästhetischen Gründe für die Innen liegenden Screens gesprochen. Aus kommerziellen und praktischen Gründen haben wir uns dann doch für die normalen Storen entschieden. Argument für die Screens: + wegfallen der Storen-Pakete: bei grossen Fenstern werden die Rafflamellenstoren-Pakete doch recht gross und reduzieren die Fensterfläche. Die Screens brauchen da viel weniger Platz. + sieht von Innen besser aus und die Screen sind in alle möglichen Farben erhältlich (Rafflamellen kannst Du sicher auch braun bestellen - aber das sieht dann wirklich komisch aus) + passt besser zu einer modernen Architektur Argumente dagegen: - sind teurer als normale Storen - wir haben der Mechanik nicht ganz getraut - da gibt es noch wenig langjährige Erfahrung. - die richtig blickdichten Storenstoffe haben auf uns sehr künstlich gewirkt und halb durchsichtige wollten wir nicht. Schlussendlich war das aber ein 48 vs. 52% und wir hätten an den Screens sicher auch viel Freude gehabt. Du hast das nicht gefragt: Aber für uns im Zusammenhang mit den Storen auch ein ganz wichtiger Punkt, den wir bereits in unserem früheren Haus hatten: Jeder Storen elektrisch gesteuert mit einem zentralen Auf/Ab-Schalter in jedem Stock. Da kann man vor dem ins Bette gehen (oder beim aufstehen), ganz bequem einen Schalter drücken und alles geht rauf und und runter. Und in den Ferien kann man die Automatik einschalten und das Haus macht einen bewohnten Eindruck. Und zum Schluss noch ein weiterer unverlangter Tipp: mit den Steuergeräten und dem Service der Firma Somfy haben wir sehr schlechte Erfahrung gemacht. Gruss Jürg
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