postit

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  1. Hallo kekkis Meine Antworten hier im Forum sind nicht ganz aus der (Alpen-)Luft gegriffen. Das Wegrecht ist zu löschen, sobald ein Grenzbaurecht errichtet wird. Denn machen beide Parteien eines Tages vom Grenzbaurecht Gebrauch, dann kann entlang der Grenze niemand mehr lang gehen oder fahren. Selbst wenn erst später (oder nie) beide Parteien bis auf die Grenze bauen werden, so steht das Wegrecht entlang der Grenze trotzdem in Konflikt mit dem Grenzbaurecht, das könnte später zu Schwierigkeiten führen. Den Vertragsentwurf des Nachbarn kannst du rauchen. Es braucht einen ordentlichen Vertrag mit entsprechendem Situationsplan (Grenzbaurecht eingezeichnet) als integralen Bestandteil. Sodann ist die Dienstbarkeit unbedingt ins Grundbuch eintragen zu lassen. Wichtig ist, dass sich die Dienstbarkeit auf die betroffenen Grundstücke bezieht, und nicht auf deren Eigentümer, sonst wird die Dienstbarkeit bei einer Veräusserung hinfällig (wenn keine Überbindungspflicht abgemacht wird). Also ab zum Notar, der hat eine Vorlage für derartige Geschäfte und veranlasst den Eintrag ins Grundbuch. In einigen Kantonen sind die Notare privat organisiert, in anderen sind sie vom Kanton gestellt. Das Internet wird dir weiterhelfen. Für ein einseitiges Näherbaurecht (was hier ja nicht in Frage kommt) kann durchaus eine Entschädigung vereinbart werden, da ja der eine profitiert und der andere beeinträchtigt wird (siehe oben, das hatten wir schon, kommt aber ja jetzt nicht in Frage). Bei einem Grenzbaurecht ist davon auszugehen, dass beide Parteien auf gleicher Lauflänge auf die Grenze bauen dürfen, also wird grundsätzlich keiner bevorteilt oder benachteiligt. Somit ist auch keine Entschädigung angezeigt. Ausnahmen sind möglich, wenn beispielsweise die eine Parzelle aufgrund der Geometrie gar nicht die volle Länge des Grenzbaurechtes ausnutzen kann, die andere Parzelle aber schon. Grundsätzlich kann über alles verhandelt werden; wenn einer das Grenzbaurecht unbedingt will, der andere es aber nicht so dringend braucht, dann könnte auch eine Entschädigung ausgehandelt werden, obwohl beide Parteien theoretisch gleichermassen von der Dienstbarkeit profitieren könnten, aber nicht beide unbedingt wollen. Wie gesagt, es darf frei verhandelt werden, Hauptsache ihr einigt euch, sonst geht nichts. Die Kosten für Notar und Grundbuch sind grundsätzlich auf beide Parteien aufzuteilen, aber es gilt der gleiche Grundsatz wie oben bezüglich Entschädigung beschrieben.
  2. Ja, fendant, das meine ich ja; gibt es zwischen den beiden Luftströmen keinen grossen Temperaturunterschied, so kondensiert auch kein Wasser an der Membran, also wird auch keine Feuchtigkeit ausgetauscht. Was im Winter gut funktioniert und eine zu tiefe Raumluftfeuchtigkeit verhindert, das funktioniert im Sommer kaum und kann eine zu hohe Raumluftfeuchtigkeit nicht verhindern.
  3. Alles richtig, fendant. Die meisten Häuser verfügen aber nicht über einen Sole-Luft-Wärmetauscher. Bestenfalls über einen Enthalpietauscher, so wie mein Haus. Wenn es dann innen wie aussen etwa gleich warm ist, dann bringt auch der Enthalpietauscher nicht mehr viel. Gesendet von iPhone mit der HausGartenLeben.ch Mobile App
  4. Wie kann die Raumtemperatur beim Kühlen tiefer sein als die Vorlauftemperatur? Das wäre ja nur im Ausnahmefall kurzfristig möglich. Kondensat bildet sich dann, wenn die Vorlauftemperatur unter den Taupunkt der Luft fällt. Wir fahren im Sommer eine Vorlauftemperatur von 19 Grad, dabei hat die Luft im Raum höchstens 23 Grad. Die relative Luftfeuchtigkeit im Raum steigt dann an, bei Gewitter beispielsweise bis gegen 75%. Damit ist ein kritischer Wert erreicht, ab 80% würde ich die Kühlung unbedingt ausschalten. Draussen kann es natürlich in der ganzen Schweiz ab und zu 100% relative Luftfeuchtigkeit haben. Geschieht dies bei Temperaturen über 20 Grad, dann wird es kritisch. Dann sollte jedenfalls die Lüftung gedrosselt werden, sonst kommt noch mehr Feuchtigkeit ins Haus. Gesendet von iPhone mit der HausGartenLeben.ch Mobile App
  5. Alpenwelt, manchmal überkommt dich einfach die Schreibwut, dann gibst du zu jedem Thema etwas von deinen Senf dazu. Das hatten wir doch schon mal... Gesendet von iPhone mit der HausGartenLeben.ch Mobile App
  6. Der Fall ist so kompliziert wie er klar ist: Ihr sollt euch ein gegenseitiges Grenzbaurecht zugestehen. Mit Näherbaurecht habt ihr ewig Probleme mit dem Gebäudeabstand. Der Nachbar kann dann seinen Neubau sofort auf die Grenze bauen. Du kannst später dein Gebäude renovieren, dann bleibt es wo es jetzt steht. Oder abreissen und neu bauen, dann aber auf die Grenze (oder zurückversetzt mit Einhaltung des Gebäudeabstandes). Das erwähnte Wegrecht ist zu löschen. Gesendet von iPhone mit der HausGartenLeben.ch Mobile App
  7. Baugesuch nicht vergessen [emoji851] sonst wird es mühsam. Gesendet von iPhone mit der HausGartenLeben.ch Mobile App
  8. Bei 1 cm würde ich nicht von Träger sprechen, denn so ein dickeres Blech trägt ja nichts. Gesendet von iPhone mit der HausGartenLeben.ch Mobile App
  9. Alpenwelt, die Räume in einem Haus sind gegeneinander nicht gedämmt. Da hilft auch eine geschlossene Türe nichts. Du heizt also kräftig die Umgebung mit. Gesendet von iPhone mit der HausGartenLeben.ch Mobile App
  10. Er scheint mir ein Realist zu sein: http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/schweiz/eth-professor-man-muesste-halt-ein-tal-mit-solaranlagen-zupflastern-131263027 Gesendet von iPhone mit der HausGartenLeben.ch Mobile App
  11. Klar; egal wo dein Boiler steht, es braucht immer eine Warmwasserleitung vom Boiler zur Verbrauchsstelle. Die Sanitäre sind in der Entwicklung noch nicht soweit wie in der Telekommunikation, wo heute bereits einiges wireless möglich ist. Aber vielleicht ist die Zukunft "pipeless", wer weiss.
  12. Schwendihof, hast du dir gut überlegt, ob du einen Anschluss der Swisscom überhaupt brauchst? Telefon als eigentständiges und unabhängiges Medium gibt es ab 01.01.2018 nicht mehr, telefoniert wird nur noch via Internet (VOIP). Wenn du beispielsweise für TV und Internet einen guten Kabelnetzanbieter hast, dann hat es sich mit der Swisscom erledigt. Natürlich kannst du auch bei Swisscom Internet und TV haben, dann wärst du wieder auf die Leitung der Swisscom angewiesen. Was ich sagen will: Man muss es ganzheitlich betrachten und überlegen, was man will. Gerade wenn hohe Erschliessungskosten drohen, dann reicht oft ein Medium (Swisscom ODER Kabelnetz).
  13. Wenn Handwerkerpfand droht, dann hört der Spass auf. Aber eben, jeder muss für sich selbst entscheiden, in welche Falle er treten will. Gesendet von iPhone mit der HausGartenLeben.ch Mobile App
  14. Der Marktpreis ist das, was der Wahnsinnigste aller potentiellen Käufer bei den heutigen Zinsen bereit ist für eine fertige Immobilie zu bezahlen. Also der Höchstpreis, den ein Verkäufer/GU/TU verlangen kann. Dieser Preis ist - je nach Region - etwas oder viel oder sehr viel höher als die Summe aller Leistungen, die es zum Neubau braucht. Die Differenz ist die Abzocke des GU. Gesendet von iPhone mit der HausGartenLeben.ch Mobile App
  15. Ich würde es mit Homematic lösen. Für ca. CHF 200.- (Zentrale und ein Aktor) bist du dabei, Montage ist easy. Wetterdaten gibt es gratis von Wunderground. Programmieren kannst du die Markise grad wie du willst, natürlich auch so, dass sie weder nass wird noch nass eingezogen wird. Gesendet von iPhone mit der HausGartenLeben.ch Mobile App