Jump to content

tft7000

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    19
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    2

tft7000 hat zuletzt am 6. März gewonnen

tft7000 hat die beliebtesten Inhalte erstellt!

Über tft7000

  • Rang
    Member

Letzte Besucher des Profils

1'280 Profilaufrufe
  1. Erdsonden Wärmepumpen Vergleich

    Ich möchte für unser Haus eine Erdsonden-Wärmepumpe. Ich habe zur Zeit zwei Anbieter mit unterschiedlichen Konfigurationen, die mir passen. Ich möchte euch gerne um eure Meinung bitten bezüglich: Einzelne Wärmepumpe vs Master-Slave Betrieb von zwei Pumpen 300m Bohrtiefe mit Glycol vs 550m Bohrtiefe mit Wasser Vaillant vs Alpha Innotec Der eine Anbieter findet eine einzelne Vaillant Pumpe (VWF 157/4 flexoTHERM) mit 300m Bohrtiefe und Verwendung von Glycol für sinnvoll. Er meint, dass das System knapp ausgelegt sei, bei Bedarf kann aber der Elektroeinsatz einspringen. Die dadurch entstehenden Kosten für den Strom rechtfertigen nie den Preisunterschied zu einer teureren Variante. Er rechnet mit einem Heizenergiebedarf von ca. 46500 kWh pro Jahr. Sein Komplettangebot ist im Bereich 70’000 Fr. Der andere Anbieter findet eine Master-Slave Lösung mit zwei kleineren AlphaInnotec Pumpen sinnvoll. Er gräbt 550m in die Tiefe, damit er eine höhere Temperatur hat und das ganze System nur mit Wasser fahren kann. Er meint, dass insbesondere der Verzicht auf Glycol und die zusätzlichen Bohrmeter ökologischer und nachhaltiger sind. Die zwei Systeme sollen so eine bessere Ausnützung in der warmen Jahreszeit gewährleisten und die Ausfallssicherheit erhöhen. Ich habe hier eher weniger Detailinfos, ich nehme an, der Gerätetyp ist entweder SW 102H3 oder SW 122H3. Das Komplettangebot ist im Bereich 100’000 Fr. Beide Anbieter arbeiten mit einem 500 Liter Pufferspeicher, wobei der erste vermutlich auch einen 300 Liter Speicher als genügend ansehen würde. Bei beiden wird ein Boiler von 500 Liter für Brauchwasser geheizt. Das Zwei-Familien Haus liegt auf dem Land auf ca. 640 MüM und hat keine direkten Nachbarn. Die beheizte Fläche sollte schlussendlich ca. 450 m2 sein, ich schätze das sind ca. 990 m3. Das Dach wird noch renoviert, die Wände sind nicht isoliert. Das Haus wird mit Radiatoren mit einer entsprechenden Vorlauftemperatur beheizt. Es gibt keine Bodenheizung. Meiner Meinung nach brauche ich eine Heizleistung für Heizung und Warmwasser von ca. 21kW. Was ist Eure Meinung bezüglich Bohrtiefe, Kälteschutzmittel, Master-Slave, Vaillant vs Alpha Innotec - allenfalls unter Einbezug des erwähnten Preisbereichs. Was müsste ich bei den Anbietern nachfragen? Und: kann ich im Winter kalte Füsse bekommen? Danke.
  2. Ich habe ein ähnlich altes Haus. Deine Beschreibung kommt mir sehr bekannt vor ;-) Auch ich hatte mal 4b im Haus. Aus meiner Sicht passt diese Firma super auf neue oder moderne Häuser. Mir hat es damals nicht so zum Haus gepasst. Zudem waren Sie wesentlich teuerer (wobei der Preis mit jedem Telefonat abgenommen hat) und der Verkäufer hatte kein gutes Gespür für das Haus (aus meiner Sicht). Ich habe schlussendlich nicht gerade den Schreiner aus dem Dorf genommen, aber einen Fensterbauer, der pragmatischer an die Sache ran ging. Es war nicht nur wesentlich billiger, sondern ich fühlte mich auch besser beraten. Natürlich habe ich Offerten von mehreren Anbietern eingeholt. Bei über 20 Fenstern habe ich damals ca. 4 Anbieter angefragt. Heute würde ich vermutlich auch noch eine Offerten Plattform einbeziehen - aber achtung vor den schwarzen Schafen dort: immer auch 'manuell' Offerten von bekannten Fensterbauern einfordern, damit man ein Verständnis bekommt (ich vermute, was man dazu schreiben müsste, wäre ein eigener Artikel Wert :-) ). Bei mir gab es kaum Probleme bei den Anschlüssen. Da ich sowieso noch gemalt habe danach, konnte man die wenigen, kleinen Dellen einfach mit etwas Gips ausbessern.
  3. Neues Heizung für Altbau

    @turbo: ich habe eine solche Firma eingeladen. Er meinte, dass er eine Ölheizung reintun würde, da es viel zu lange geht, bis sich die Erdsonde (in meinem Fall) amortisiert. Er meinte, dass man bei Erdsonden durchaus einen Zeithorizont von 30-50 Jahren anschauen muss, damit sie sich rechnet. D.h. wenn man auch für die Kinder baut, dann lohnt es sich. Er wird mir zu beiden Heizsystemen eine Offerte erstellen und meinte, dass er mir auch gerne die Erdsonde verkaufen würde... Ich werde sicher noch eine weitere Firma von diesem Kaliber anfragen. Danke für den Tipp! @Roeka: ich nehme an, Du meinst, dass eine Erdsonde die bessere Möglichkeit ist als die Luft/Wasser WP? oder meintest Du gegenüber Öl? NB: was ich vergessen habe zu erwähnen: wir haben bezüglich Strom eine Freileitung. Da scheint es Limiten zu geben, wieviel Strom man ziehen kann (ich glaube es sind 20 oder 22 Ampère in meinem Fall).
  4. Neues Heizung für Altbau

    Frage: welches Heizsystem macht in einem Altbau Sinn (Sole Wärmepumpe, Luft Wärmepumpe, Ölheizung, Pelletheizung, ..)? Ich wohne in einem grossen Altbau (>100 jährig, letzte grosse Sanierung 1970, kleinere 1984 und 2015) auf dem Land, 640 müM, ohne Nachbarn. Der Altbau beinhaltet 2 Wohnungen. Die vorhandene Ölheizung wird gemäss Servicefachfrau bald mal den Geist aufgeben (Kessel ist 27 jährig, Brenner 10 jährig, lange Ölleitung scheinbar leicht verstopft). Sie meinte ich solle mich langsam nach einer Alternative umschauen. Wir haben 55° Vorlauftemperatur, die Heizkörper sind grosse, flache Radiatoren. Fussbodenheizung gibt es nicht. 390 m2 Dach sind nicht isoliert, kommt aber vermutlich im 2018/2019, je nach Finanzen. Fenster sind modern. Fassaden werden wohl nie isoliert ('Schönheitsfaktor'), teilweise wurde beim Umbau 2015 innen etwas isoliert. Keller ist nicht isoliert. Ich möchte gerne nach der Dachsanierung eine Photovoltaik Anlage installieren lassen (Haus hat fast Südlage, deren ca. 160 m2 Dachfläche 'nur' von einer grossen Linde beschattet wird..). Im 2016 hatte ich bei beheizten 200 m2 einen Ölverbrauch von weniger als 3000 Liter (ohne Brauchwasser). (weitere 70 m2 werden indirekt durch Öffnungen von den 200 m2 leicht gewärmt) Die zweite Wohnung soll bald vermietet und der Dachstock ausgebaut werden. Total erwarte ich in zwei Jahren 450 m2 beheizbare Wohnfläche und ca. 8-10 Bewohner (2 Familien). Meine Annahme für den potentiellen Öl-Verbrauch ist: 3000 Liter * 2 (mehr Heizfläche) * 85 % (Dach wird isoliert) = 5100 Liter Meine Annahme für die Heizleistung: 5100 / 265 = 19.25 kW (Mittelland, ohne Warmwasser) Meine Annahme für die Warmwasser Heizleistung: 2 kW D.h. ich nehme an, ich brauche eine Heizleistung von 21.25 kW Machen diese Annahmen Sinn? An was müsste ich noch denken? Kann man anhand dieser Angaben einzelne Heizsysteme ausschliessen? Oder kann man sogar sagen, dass ein Heizsystem am meisten Sinn macht? Ich tendiere etwas mehr zu einer Wärmepumpe mit Erdsonde. Monteure möchten aber oft lieber eine Luft Wärmepumpe offerieren. Im Internet lese ich aber immer wieder, dass diese für Altbauten nicht geeignet sind. Ein Heizungsmonteur meinte, ich solle lieber eine Luft WP installieren und das 'gesparte' Geld in eine Photovoltaik Anlage investieren, das lohne sich mehr. Es tönt irgendwie sinnvoll, aber ist es das? Wie sollte ich am ehesten Vorgehen? Einfach Ölheizung ersetzen? Wärmepumpe? Gibt es Berater, die einem helfen können und die nicht schon irgendwie voreingenommen sind? (NB: ich weiss, dass ich erst dämmen sollte, dann Verbrauch anschauen, dann Heizung austauschen. Ich möchte aber nicht in Gefahr laufen, dass ich vor lauter Dämmen kalt habe, weil die Heizung ausgestiegen ist.) Danke für Eure Inputs.
  5. @Morepower: Wenn Qubino Phase schaltet: braucht es dazu irgendein Firmware update? oder müssen die Schalter ab einem gewissen Datum sein? Bezüglich Thermostaten: habe noch bei siio ein Artikel gelesen. Scheinbar gibt es einen Unterschied zwischen dem Danfoss und dem Devolo Heizungsthermostat: der Devolo liefert die aktuelle Temperatur zurück an den Controller, was der Danfoss nicht macht. (Artikel: http://siio.de/heizenenergiesparen/z-wave-thermostate-im-test-devolo-danfoss-vs-eurotronic-comet-z/). Interessanterweise scheint es so, dass man den Devolo in der Schweiz nicht bekommen kann. Auch Deutsche Händler liefern nicht in die Schweiz - während man den Danfoss ohne Probleme in der Schweiz oder auch via Deutschland bestellen kann. spannend.
  6. Für den Temperatursensor müsste man einfach ein zweites Gehäuse machen mit Löchern, damit die Temperatur in etwas korrekt ist (sonst wird die Wärme des Relais oder der Wand gemessen). Bezüglich Temperatursensoren habe ich auch noch nicht das gelbe vom Ei gefunden: Ich habe bis jetzt den Fibaro Multisensor, einen Aeon Multisensor Gen 5, zwei Aeon Multisensor 6, drei Everspring Temperatursensoren. Fibaro Multisensor: + ist klein und unauffällig + man kann das Lichtgeflacker auch abstellen (oder konfigurieren) + funktioniert gut mit Fibaro HC2 (und auch Zipato) - hat keinen Feuchtigkeitsmesser - Temperaturbereich ist nicht für draussen geeignet (auch nicht an trockenen Plätzen) Aeon Multisensor Gen 5: + hat Temperatur und Feuchtigkeitsmesser - funktioniert mässig gut mit HC2 (Bewegungsmelder läuft bei mir nicht, es gibt aber Tricks, wie man ihn zum laufen bringt) - ist etwas klobig ich habe ihn draussen am trockenen installiert. Temperatur scheint auch bei Minusgraden in etwa zu stimmen. Aeon Multisensor 6: + hat Temperatur und Feuchtigkeitsmesser (und vieles mehr) + ist eher klein (Unterschied zur Fibaro: eckig -> geschmackssache) - funktioniert schlecht mit HC2 (bei mir läuft nur Temperatur und Feuchtigkeitsmesser, mit Tricks sollten mehr Sensoren laufen) - bei der Zipato läuft alles ausser der Ultraviolett Sensor - keine Batterie dabei, dafür USB Kabel (kann aber mit Batterie betrieben werden) - in der Schweiz teuer Everspring: + hat Temperatur und Feuchtigkeitsmesser + funktioniert auch gut draussen (bei mir draussen an trockener Stelle in Betrieb) + Anzeige der Temperatur, Max/Min, Feuchtigkeit, Max/Min - sehr klobiges, grosses Gehäuse (WAF bei mir zuhause nicht gegeben... ;-) ) - mehrere Tasten auf dem Gerät, ohne dass es diese wirklich bräuchte, bzw. klar ist, was die alle machen Vermutlich hätte ich im Nachhinein auch neben den Schaltern eine Sensordose in die Wand gebaut, und damit das Qubino Relais gebraucht - ist aber nun bei mir eine illusorischer Gedanke :-) NB: das Devolo / Danfoss Temperatur Modul scheint noch schön auszusehen und hat einen Display. Ist aber teuer und hat keinen Feuchtigkeitsmesser.
  7. Im Haus habe ich praktisch alles mit Fibaro Relais gelöst. Wollte dann aber aus den gleichen Gründen wie Du erwähnst Qubino Relais verbauen und habe auch entsprechende gekauft. Schlussendlich habe ich aber dann trotzdem weiter Fibaro Relais verbaut, weil: - Beim Fibaro kann man eine existierende Verkablung nehmen und einfach das Relais mehr oder weniger dazwischen hängen. Und wenn es mal nicht mehr passt, dann hat man auch schnell wieder die alte Verkablung. D.h. Phase geht durch den Schalter zum Relais, via Lampendraht zur Last und von dort zum Nullleiter. Das Relais wird also wirklich nur dazwischen gehängt. - Beim Qubino geht der Nullleiter durch den Schalter zum Relais. Die Last geht auch zum Nullleiter, die Phase wird dann aber vom Relais via Lampendraht zur Last geleitet. Der Unterschied liegt beim Schalter: Man muss also bei einer bestehenden Installation schauen, dass durch die ganze Schalterkette der Nullleiter geht. Das kann verwirrend sein später. Besser sieht man die Verschaltung übrigens hier: http://shop.tecmatic.ch/de/blog/21-elektrischer-anschluss-z-wave-module
  8. @canaz Wenn Du ein Relais hinter einem Schalter einbaust, dann kann der Schalter immer die Lampe steuern (also der Controller kann nicht einfach das Relais stoppen). Du könntest natürlich eine Szene programmieren, die die Lampe zu gewissen Zeiten gleich wieder abschaltet, aber das ist wohl eher unschön. Man sieht dann wohl ein kurzes aufblitzen der Lampe... Einheit: UP Schalter --- Relais 1 --- Lampe Schöner wäre es dann, wenn Du für Deinen Fall *zwei* Relais verbaust: Einen beim Schalter, ohne Lampendraht... und einen bei der Lampe, ohne Schalter (ev. als Dimmer?). Du kannst dann die beiden Relais via Szene miteinander verbinden. Dort kannst Du dann zB sagen, dass man am Tag das Licht nicht einschalten kann, am Abend normal und in der Nacht gedimmt. Du könntest auch sagen, dass in der Nacht zB ein Nachtlicht an einem anderen Ort angeschaltet wird, statt dem normalen Licht.. 1. Einheit: UP Schalter --- Relais 1 Eingang (oder Funkschalter) 2. Einheit: Relais 2 Ausgang --- Lampe Ich habe zwar keine solche Szene gemacht, habe aber das Schalter Szenario so. Bei meinem Umbau wollte ich eine Deckenlampe steuern, konnte aber vom gewollten Schalterstandort keine Leitung dorthin führen. Also habe ich einfach an beiden Orten ein Relais eingebaut. Ich habe die zwei Schalter direkt assoziiert (damit der Schalter auch beim Ausfall des Controllers funktioniert), das wäre dann in deinem Fall anders. Trotz Spass am Spiel würde ich folgendes bedenken: Ein Schalter, der nicht funktioniert (egal zu welcher Zeit), löst bei den meisten Leuten (sicher bei nicht Technik-Freunden) ein gewisses Unbehagen aus. Ich würde also im Programm zumindest eine Ersatzlampe ansteuern anstelle von nichts.. Oder zB eine Übersteuerung anbieten, zb per Doppelklick geht das Licht trotzdem an.
  9. @Fire: Wenn es mich nicht täuscht kannst Du für den Anfang auch eine Fernbedienung Minimote von Aeon Labs (o.ä) kaufen. Diese sollte auch als einfacher Controller fungieren können. NB: ev möchtest Du die verschiedenen Relais für den Einbau noch etwas vergleichen. Ich habe bei mir zwar die Fibaro Relais verbaut (bin auch zufrieden), habe aber nachher noch gesehen, dass die Qubino Relais nicht nur billiger sind, sondern zusätzlich noch den Stromverbrauch messen und vorallem noch einen Anschluss für einen Temperaturfühler haben. Wenn Du also gerne in jedem Zimmer die Temperatur kennst ohne eine dieser runden Kugeln aufzuhängen, dann würde ich ev die Qubino Relais anschauen, zusammen mit einem Temperaturfühler. Dazu müsstest Du dann natürlich einen Unterputz Platz freihalten und mit einer Schlitzblende abdecken, damit dort der Fühler etwas Raumluft bekommt.. Wie gesagt, ich habe keine Erfahrungswerte damit, aber im Nachinein hätte ich vermutlich wegen dem Mehrwert diese Module genommen. Ich werde sicher bei nächster Gelegenheit mal eines in der Garage verbauen. NB2: ich würde sagen, jedes neuere Modul wird von den meisten Kontrollern zu Anfang nicht gut unterstützt. Man bringt aber jedes Modul zum laufen, man muss dann einfach die Parameter von Hand zusammensuchen und im Kontroller eingeben. Die meisten Manuals von den Modulen findest Du übrigens hier: http://manuals.zwaveeurope.com/ Gewisse Module (zB die von Devolo) sind Rebrands, da muss man suchen: ich habe zB den Schalter von Devolo gekauft, der ein Rebrand vom Z-Wave.me Schalter ist. NB3: Ich bin dann gespannt auf ein Feedback bezüglich dem Razberry :-)
  10. @isitom: Ich vermute Du verwechselst Z-Wave mit den billig Schalter aus dem Baumarkt à la Intratech. Z-Wave hat per se einen Rückkanal, d.h. ich weiss immer welchen Zustand ein Schalter hat. Ein Aktor meldet sich auch immer mal wieder bei der Zentrale und tauscht Daten aus. Ich kann also zB vom Bett aus noch schauen welche Lampen brennen und diese dann ausschalten. Ein weiterer Vorteil von Z-Wave gegenüber anderen einfacheren Protokollen ist das Mesh Netzwerk: Das heisst jeder Knoten ist nicht nur Empfänger/Sender für die Zentrale, sondern auch Repeater für andere Knoten (Ausnahme: Knoten mit Batteriebetrieb). Bei mir steht zum Beispiel die Zentrale am einen Ende des Hauses. Die Knoten am anderen Ende kommunizieren via Aktoren dazwischen mit der Zentrale (also ohne extra Repeater). Beim Wlan musste ich Repeater einbauen, damit ich diese Distanz überwinden konnte. Einen etwas gefärbten Eindruck von verschiedenen Heimautomatisierungs Möglichkeiten und deren Vor/Nachteile findest Du hier: http://siio.de/funksysteme-fuer-das-smart-home-im-vergleich/ Die wirklich billig Lösungen ohne Rückkanal sind aber soweit ich das gesehen habe nicht aufgeführt. @Fire: ich glaube das HC Lite würde langen, ich habe bisher nicht wirklich gross etwas mit Lua gemacht. Wenn ich aber so in Foren lese, dann scheint schlussendlich schon Lua das non plus ultra zu sein. Was ich bisher merke: Ich bin nicht so gemacht um mit grafischen Klötzchen eine Konfiguration zusammenzubauen. Eine Programmiersprache ist für mich da etwas flexibler. Aber: dort fehlt mir bei Fibaro noch etwas die Doku mit zugehörigen Beispielen.. Neu hat Fibaro noch eine sehr einfach Art von IFTTT. Leider aber noch sehr unflexibel, aber auch für nicht Geeks sehr einfach zum zusammenstellen. Beispiel: ich wähle einen Schalter und dann noch eine Lampe - oder einen Bewegungsmelder und eine Lampe... NB: vielleicht hilft es Dir mal folgenden Artikel (inklusive Kommentare) durchzulesen: http://siio.de/vergleich-unterschied-fibaro-hcl-und-hc2/ Gruss, Tft
  11. Hallo @Fire Ich habe bei mir bei jedem Lichtschalter ein Z-Wave Relais einbauen lassen. Solange die UP Dose mindestens 55mm tief ist (besser wäre 60mm), sollte das eigentlich gehen. Die Relais haben einen Kontakt für einen Schalter und einen Ausgang für die Last (also zB den Lampendraht). Auch ohne Zentrale kann man dann also mit dem Schalter die Last steuern. Sobald man eine Zentrale hat, kann man dann die Aktoren inkludieren und seine Steuerung programmieren. Mein Elektriker hatte nicht viel Ahnung von diesen Aktoren. Er hat sie eingebaut und danach das Licht mit dem Schalter getestet. Das war kein Problem. Ich habe später die Z-Wave Funktionalität getestet. Für den Einbau habe ich dem Elektriker noch folgende Anleitung gegeben (wobei das vermutlich nicht notwendig gewesen wäre): http://shop.tecmatic.ch/de/blog/21-elektrischer-anschluss-z-wave-module Ich konnte bei mir einzelne Lichter kabelmässig nicht mit den zugehörigen Schaltern verbinden, weil keine Kanäle vorhanden waren. Dort habe ich dann beim Schalter ein Relais ohne Last eingebaut und beim Lichtausgang ein Relais ohne Schalter eingebaut. Sobald ich dann die Zentrale in Betrieb genommen habe, habe ich eine direkte Assoziation zwischen diesen beiden Schaltern konfiguriert. Eine direkte Assoziation heisst, dass das Relais beim Schalter direkt das Relais beim Licht steuert und die Kommunikation nicht über die Zentrale geht (Vorteil, wenn die Zentrale mal ausfällt). Generell zu Z-Wave: ich habe bei mir am Anfang hauptsächlich Fibaro Aktoren verbaut. Später habe ich noch einige Aktoren von diversen anderen Firmen in Betrieb genommen. die Zentrale ist zur Zeit die HC2 von Fibaro. Klar ist: die eigenen Aktoren werden von der Zentrale am besten unterstützt. Es ist aber wirklich so: alle Aktoren (mit EU Frequenz, bitte nichts von den USA bestellen..) funktionieren mit der Zentrale, nur muss man dann zum Teil einzelne Parameter selbst konfigurieren. Dazu muss man die technischen Anleitungen lesen oder im Web etwas Googeln. Ob als Zentrale gleich eine HC2 her muss, weiss ich nicht. Grosser Vorteil ist, dass man dort mit LUA selbst etwas programmieren kann. Damit kann man dann sehr einfach andere Geräte mit Web APIs einbinden (von Phillips Hue zu Stereo Anlagen). Ich denke wenn jemand nicht gleich programmieren sondern eher einfache Sachen konfigurieren will, dann langt auch eine HomeCenter Light oder ein vergleichbares Konkurrenzprodukt. Ich persönlich bin nicht Fan von Zentralen, die die Logik (und Daten) in die Cloud verlagern (Devolo, ..) auch wenn diese zum Teil ganz nette Gimmicks haben (zB Anbindung an IFTTT). Irgendwann mal möchte ich die Razperry Zentrale austesten - aber das ist vermutlich eher etwas für Geeks :-) Ich hoffe, das hilft etwas weiter. Gruss, Tft
  12. Hallo zusammen ich sehe, dass es KNX Fans gibt. Ich möchte gerne ein bezahlbares, offenes Funksystem, das sich einfach in eine bestehende elektrische Verkablung integrieren lässt. Ziel ist vorderhand Lichter zu schalten, vor allem auch solche, die mit Kabelführung nur teuer zu erreichen sind und allenfalls zu wissen, in welchem Zimmer noch Licht brennt. Ich möchte keinen Glaubenskrieg entfachen.. Hat jemand Erfahrung mit Z-Wave? (oder allenfalls ZigBee oder EnOcean) Hat jemand Erfahrung mit den Fibaro Schaltern? Hat jemand Erfahrung mit batteriebetriebenen Lichtschaltern (Haltbarkeit der Batterie)? Hat jemand eine Empfehlung für eine Z-Wave Zentrale? Herzlichen Dank für Eure Inputs Tft
  13. Hallo zusammen vielen Dank für Eure bisherigen Meinungen. Bezüglich Beratung: falls jemand einen guten Bauberater/Bauphysiker im Raum Zürcher Oberland kennt oder selber solche Beratungen durchführt, so bin ich froh um eine private Mitteilung. Ich würde das gerne gleich die kommende Woche in Angriff nehmen. Ansonsten bin ich weiterhin froh um eure Meinungen. Bezüglich Vorgehen sind meine Gedanken: Es handelt sich um ein Haus das irgendwann zwischen 1841 und 1876 gebaut wurde. Es hat gemäss Versicherung ein Volumen von 2228 m3 und ist in zwei Hälften geteilt. Der Ökonomieteil wurde vor 30 Jahren neu eingebaut. Der Wohnteil vor 50 Jahren das letzte Mal renoviert. Wir möchten in der ersten Etappe hauptsächlich das OG des Wohnteils (100 m2) sanieren. Wir werden die Böden ausnivelieren, zwei drei Innenwände ersetzen und das Bad leicht vergrössern und komplett neu aufbauen. Erdgeschoss, Dachgeschoss, Dach und Heizung werden wir in nächsten Etappen machen. Zum einen müssen wir uns über die Nutzung des DG erst im klaren werden (wir sind zu zweit) zum anderen brauchen wir beim Dach viel mehr Beratungsvorlauf. Auch in der ersten Etappe wollten wir die Fenster machen, wobei diese nicht wirklich genau jetzt gemacht werden müssten. Unser Ziel ist es, bis möglichst Ende August, die erste Etappe erledigt zu haben. Das Bad liegt an der nördlichen und westlichen Aussenwand. Die nördliche Wand ist relativ dünn, die westliche besteht aus dicken Bollensteinen. Wir haben uns überlegt, dass wir im Bad die Aussenwände zusätzlich isolieren. Die Innenwände im Bad werden mit Steinwolle isoliert und mit OSB und Gipskartonplatten beplankt. Es würde natürlich Sinn machen, die Fenster im Bad vor der Isolierung zu erneuern. Ich denke Badisolation und Fenster sind die einzigen (problematischen) Änderungen für die Aussenhülle. (Ich sehe die Problematik, die Ihr erwähnt, sehe die Lösung aber noch nicht ganz..) Bezüglich Wärmedämmkonzept / Heizsystem hier meine Gedanken: - Grundsätzlich strebe ich bezüglich Dämmung keine Einsparung bei Heizkosten an. Das sehe ich bei uns als nicht realistisch an. Wenn, dann geht es mir nur um ein angenehmes Raumklima. - Die Fassade möchte ich aus ästhetischen Gründen nicht aussen isolieren. - Die 'Isolation' innen muss ich nicht unbedingt ändern, da das Raumklima bis jetzt nicht schlecht ist. Falls es jedoch sinnvoll ist und keine Schäden bringt, so würde ich das machen. Grundsätzlich wurde bis jetzt überall nur Kalkfarbe verwendet, das wird wohl auch weiterhin so bleiben. - Die Fenster (24) würde ich ersetzen. Zum einen sehen sie nicht mehr schön aus. Zum anderen ist es vor allem im Winter unangenehm in ihrer Nähe zu sitzen: die Kälte von Aussen ist sehr gut spürbar. - Das Dach (380 m2) muss bald mal erneuert werden: Die Ziegel sind von 1970 und die Marder fühlen sich wohl bei uns. Ein Versicherungsgutachter der bei uns war bezüglich der Marder hat empfohlen, keine Dampfbremse einzuziehen. - Wenn das Dach erneuert wird, dann möchte ich eine Photovoltaik Anlage aufs Dach machen. - Die aktuelle Ölheizung (24.5 kW) soll bei ihrem Ableben durch eine Wärmepumpe (Luft oder Sole) ersetzt werden. - Das aktuelle Heizsystem (Röhren, Radiatoren etc) soll soweit möglich bestehen bleiben. Was meint Ihr? Vielen Dank für Eure Gedanken Tft
  14. Hallo @Cal vielen Dank für Deine Antwort. Hier noch meine Überlegung, wie ich zu Z-Wave kam: Eigentlich kam die Idee ursprünglich als ich die billigen Lösungen wie Infratech im Baumarkt sah. Danach habe ich mich länger mit dem Thema auseinander gesetzt. Ich realisierte, dass Infratech u.ä. nicht nur proprietär ist, sondern auch nur eine Einweg-Kommunikation zulässt. Homematic scheint bei vielen Leuten, speziell in Deutschland, sehr beliebt zu sein und preislich im Mittelfeld zu bewegen. Dieses System hat zwar Zweiweg Kommunikation, ist aber auch proprietär. Dann waren da noch En-Ocean, Z-Wave und ZigBee. ZigBee ist mit Phillips als Zugpferd erst langsam am kommen und zur Zeit noch eher auf Lampen ausgerichtet. Hat mich irgendwie nicht so überzeugt. EnOcean war bei mir lange im Rennen, insbesondere wegen der Sensoren, die keine Batterie brauchen. Leider war dies dann aber auch der ausschlaggebende Punkt: Ich habe mehrere Rezessionen gelesen, bei denen Leute berichteten, dass Lichtschalter träge sind oder mal wieder nicht gehen. Zudem ist EnOcean, wenn es mich nicht täuscht, ein proprietäres Produkt von einem Konglomerat von mehreren grösseren Firmen (darunter vorallem auch Siemens). Ich bin in dem Punkt nicht ganz sicher, habe es aber bisher nur so gelesen. Z-Wave ist ein offener Kommunikationsstandart. Die Öffnung passierte im 2005, also schon vor längerer Zeit. Gemäss Wikipedia ist (Zitat) "Z-Wave die weltweit größte Systemplattform interoperabler funkbasierter Produkte". Soweit ich das verstanden habe, haben zur Zeit die Produkte, die Funkstandarts zusammenbringen einen starken Zuwachs (à la Homee ua). Deine Bedenken bezüglich sich änderndem Umfeld teile ich vollständig. Deshalb habe ich folgende Überlegung gemacht: - ich lasse normale elektrische Leitungen und Schalter einziehen. - Bei den Lichtschalter-Dosen kommen zuunterst zusätzlich die dünnen Z-Wave Schalter rein (Kostenpunkt ca 65.- pro Stück) - bei 10 Lichstschalter habe ich da eine Investition von 650 Fr. (Der Elektriker baut mir die Aktoren gratis ein, wenn er eh den Lichtschalter macht) - zusätzlich kommt noch die Zentrale. Wenn ich die teuerste nehme, dann bin ich nochmals bei soviel. - Insgesamt würde ich also maximal 1300 Fr. in den Sand setzen. - Die Aktoren in den Lichtschalter-Dosen kann man 'sehr einfach' entfernen. Sehe ich das richtig, dass 1300 Fr. nichts ist, gegenüber eine KNX Installation (mit IP Anbindung) von gleichem Umfang? Danke und Gruss Tft
  15. Hallo @Turbo vielen Dank für Deine Antwort! Bezüglich Fenstertyp (Holz/Metall) habe ich mir auch schon eine 2 Varianten Lösung angedacht. Interessanterweise war kein Fensterbauer dafür. Man muss sagen, die Fenster sind auf EG, OG und DG verteilt, wobei DG nur zwei Fenster hat. Soweit ich das verstanden habe, sind Fenster im EG stärker dem Wetter ausgesetzt als Fenster im OG. Also dachte ich, dass ich im EG Holz/Metall mache (vom Typ Sirius L oder Sirius E) und im OG Holz. Ein Einwand war, dass ich danach den nötigen Unterhalt für die Holzfenster auslasse, da man es unten nicht sieht. Ein anderer war, dass es unterschiedlich aussieht. Gefühlsmässig bin ich deshalb wieder eher bei einer 1 Varianten Lösung. Bezüglich Wanddämmung: Danke für den Input bezüglich Styropor, das habe ich nicht realisiert, dass dieser eine Dampfsperre ist. Zur Zeit haben fast alle Wände und das Dach innen eine kleine Styropor-artige Schicht von vielleicht 1-2cm. Es ist aber auch so, dass es im Haus viele Ritzen und Öffnungen hat, durch die Luft von Aussen reinkommt. Wie erwähnt haben wir auf zwei Seiten auch dicke Bollensteinmauern. Ich habe mal gehört, dass diese auch so gut wie dicht sind. Der Styropor sitzt auf jeden Fall direkt darauf und ist mit Kältebrücken, sprich Nägeln/Schrauben, festgemacht. Die (zwei) Wände von Aussen zu isolieren wäre schade, da sie sehr schön aussehen (eine Art Fachwerk mit Steinen bei der einen Seite (Süd) und viel Sandstein an den Ecken und bei den Fenstern bei der anderen (West)). Die dritte, dünne Aussenmauer (Nord) könnte man wohl von aussen isolieren - dort ist aber relativ wenig Mauerfläche. Ist denn ein heutiges Fenster, egal ob 2-fach oder 3-fach, nicht sowieso dicht (im Gegensatz zu früher)? Es geht doch eigentlich nur darum, wieviel Wärme das Fenster noch gegen Aussen abgibt, bzw. wie kalt die Innenseite im Vergleich zur Hauswand ist und wo sich dann das Kondenswasser bildet. Ist das korrekt? Was hast Du / habt Ihr für ein Gefühl, was ich mit Fenster und Wänden tun soll? Vielen Dank Tft
×