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nightmare

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  1. Am 13.04. und 28.04.17 wurden erneut Schallmessungen in unserer Wohnung durchgeführt. Bereits im August 2015 bestätigte uns ein Bauexperte schriftlich, dass er die bei uns festgestellte Luftschallproblematik zwischen unserer Wohnung und dem grossen Technikraum, welcher darunter liegt, anlässlich der 2-Jahres-Garantieabnahme protokollieren liess. Er stand dann jedoch nicht mehr zu seiner Aussage und beschränkte die Problematik auf einen kleinen Teil dieses Raumes. Er begründete dies damit, dass im grossen Teil des Raumes keine Verbindungen (Kabel, Leitungen und dergleichen) zu unserer Wohnung bestehen würden. Wir brachten zwar den Einwand vor, dass demnach eine andere Ursache für die Schallproblematik zugrunde liegen müsse. Bei unserem damaligen Anwalt – einem Kollegen des Experten – stiessen wir jedoch auf taube Ohren. Die neuerliche Schallmessung hat nun ergeben, dass die erhöhten Anforderungen bzgl. Luftschall zwischen dem grossen Teil des Technikraumes und unserer Wohnung nicht eingehalten worden sind. Der Bauherr schrieb danach unserem Anwalt, die Abschottung (was soll denn abgeschottet werden?) würde bis Ende August erledigt sein, passiert ist jedoch noch nichts. Die 2015 im kleinen Teil des Technikraumes festgehaltenen Durchdringungen wurden bis zum heutigen Tag nie angegangen. Auf weitere Ergebnisse sowie Vorkommnisse im Zusammenhang mit dem Gutachten (sowohl Schall als auch Elektrosmog) kommen wir zu einem späteren Zeitpunkt zu sprechen.
  2. Dem Gesuch unseres Anwaltes ans Bezirksgericht für eine vorsorgliche Beweisführung wurde vor kurzem stattgegeben. Seitens Bauherr kam es zuvor, wie nicht anders zu erwarten war, zu Einsprachen: einer seiner Kanzleikollegen (der Bauherr ist Anwalt) verfasste eine solche. Nach Ablauf der Frist doppelte der Bauherr selber noch nach. Die Lärmmessungen sollen nun wie von uns gewünscht durch eine unabhängige Firma wiederholt werden. Vom Gericht wurde bereits ein Sachverständiger bestimmt. Obwohl wir dazumal eine Gutachtervereinbarung unterzeichneten, diktierte der Bauherr grösstenteils den Inhalt der Vereinbarung, ebenso bestimmte er die auszuführende Firma. Von Anfang an wollte der Bauherr bezüglich Elektrosmog nie eine Gutachtervereinbarung eingehen. Selbst nach dem mit Hilfe des Eidgenössischen Starkstrominspektorates ESTI erwirkten Kabelaustausch bei mindestens dreifach überschrittenem gesetzlichen Grenzwert zeigte er sich nicht einsichtig, als ihm mittels Expertise aufgezeigt werden konnte, dass der Grenzwert immer noch überschritten wird. Auch hier sollen die Messungen durch einen vom Gericht bestimmten Sachverständigen wiederholt werden. Wir hoffen nun ganz fest, dass wir auf diesem Weg endlich zu unserem Recht nach einer bewohnbaren Wohnung kommen - dies nach mehr als dreieinhalb Jahren nervenaufreibenden Kampfes. Sobald uns die Messberichte vorliegen, werden wir uns wieder melden...
  3. Liebe Chila Vielen Dank für euren Beitrag. Wir freuen uns mit euch, dass ihr jetzt ein schönes Objekt gefunden habt. Es waren doch glückliche Umstände, die vorgängig dazu führten, dass ihr von einem Bewohner über die Lärmimmissionen seitens Lift und Heizung aufgeklärt worden seid. Glücklicherweise - gut Ding will eben Weile haben! - erhalten wir jetzt gute Unterstützung seitens unseres neuen Rechtsanwaltes, und wir sind optimistisch, dass er uns zu unserem Recht verhelfen wird. Weder lässt er sich vom Bauherrn einschüchtern noch scheint er vom vielen Geld und Einfluss desselben beeindruckt zu sein. Es ist höchste Zeit, dass es endlich jemand wagt, ihn auf den Boden der Realität zurückzuholen und ihn daran zu erinnern, dass er mit dem Bauen auch eine Verantwortung übernommen hat. Sobald weitere Schritte in die Wege geleitet worden sind, werden wir euch wieder berichten. Gruss nightmare
  4. In der Zwischenzeit wurde die Kontrollmessung nach dem Kabelaustausch gemäss Weisung des Eidgenössischen Starkstrominspektorates ESTI NISV-konform nachgeholt: Der Wert an elektromagnetischen Feldern liegt immer noch über dem gesetzlichen Grenzwert. Zur Zeit sind wir am abklären, ob und welche Möglichkeiten es gibt, um eine wirksame Abschirmung zu realisieren. Der Bauherr stellt sich weiterhin stur und bietet keine Hand für eine einvernehmliche Lösung. Ein Gang vor Gericht ist deshalb unausweichlich. Unser Anwalt – der dritte! – scheut sich nicht davor, gegen diese Bauherrschaft vorzugehen. Demnächst werden weitere Schritte eingeleitet, worüber wir euch berichten werden. ..... und was die zahlreichen Lärmimmissionen (Ringhörigkeit) betrifft, da wurde das letzte Wort noch nicht gesprochen!
  5. Für die anfangs August 2015 festgesetzte 2-Jahres-Garantieabnahme des allgemeinen Teils beauftragte die StWEG ihrerseits einen Bauexperten. Dabei konnten wir Beanstandungen unserem Ausschuss melden, welcher mit der beauftragten Fachperson vor der eigentlichen Abnahme die angegebenen resp. mutmasslichen Mängel vor Ort begutachtete. Wie bei diversen anderen Käufern war der Experte zu einem früheren Zeitpunkt zwecks Beurteilung vor der Garantieabnahme der individuellen Wohnungen auch von uns damit beauftragt worden. Dabei attestierte er uns u.a. eine Luftschallproblematik zwischen unserer Wohnung und dem darunter liegenden technischen Raum. Diesen Mangel wollte er anlässlich der allgemeinen Abnahme protokollieren lassen. Direkt im Anschluss an die Abnahme des allgemeinen Teils bestätigte uns der Experte, dass er oben genannten Punkt protokollieren liess. Das entsprechende Protokoll liess lange auf sich warten, wir erhielten es erst gegen Ende Oktober zugestellt. Es war wie üblich (das sind wir uns von den Protokollen der StWE-Versammlungen her gewohnt) unpräzise verfasst, lässt Spielraum für Interpretationen offen - und für die Bauherrschaft unliebsame Dinge werden gar nicht erst erwähnt resp. gehen "vergessen". So wurde die erwähnte Schallproblematik zwischen dem technischen Raum und unserer Wohnung gar nicht erst ins Protokoll aufgenommen. Wir wussten bereits vom beauftragten Sachverständigen, dass zum Beispiel die Heizung im Raum unter uns zu laut ist: Im Protokoll wird etwas von "WP macht laute Geräusche" geschrieben, um welche Heizung (es gibt je eine für beide technischen Räume) es sich dabei handelt wird nicht erwähnt, ebenso wird generell nicht unterschieden resp. differenziert, ob es sich bei den Beanstandungen jeweils um diejenigen im Technischen Raum 1 oder 2 handelt. Da der Bauexperte von der StWEG engagiert wurde, um diese bei der Abnahme des allgemeinen Teils zu vertreten, sind wir der Meinung, dass es auch dessen Aufgabe sein sollte, sich dafür einzusetzen, dass "vergessene" Punkte ins Protokoll gesetzt resp. dieses bereinigt wird. Denn sonst kann die Bauherrschaft die für sie kostspieligen Mängel einfach unter den Teppich kehren resp. verschwinden lassen und der Zuzug des Sachverständigen wäre bloss eine Farce gewesen. Was meint ihr dazu?
  6. Wie bereits erwähnt wurde mit der Platzierung des Elektrohauptverteilers direkt unterhalb unseres Schlafzimmers gegen die NIS-Verordnung verstossen, ebenso wird die Abluft aus den Einstellhallenplätzen nicht über Dach abgeführt, wie dies im konkreten Fall erforderlich wäre. Wir haben in Erfahrung gebracht, dass der Architekt unserer Überbauung in der Gemeinde, wo wir jetzt wohnen, während 21 Jahren als Gemeinderat das Bauressort führte. Dieses verliess er während der Bauphase unserer Überbauung. Natürlich fragen wir uns jetzt, inwieweit dieser Umstand auf die Verfehlungen Einfluss hatte. Im Zusammenhang mit der Ableitung von belasteter Abluft aus den Einstellhallen hat uns der Kanton mitgeteilt, dass sie einen grossen Teil des Vollzugs der Umwelt- und Baugesetzgebung an die Gemeinden, konkret an den Gemeinderat, delegiert hätten.
  7. Vielen Dank für eure Beiträge! Es braucht in der Tat einen langen Atem, aber es lohnt sich, mittels Hartnäckigkeit, Beharrlichkeit und Entschlossenheit für seine Rechte einzutreten. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass nicht nur Geld und Macht die Welt regieren – und es war nicht einmal vonnöten, vor Gericht zu ziehen. Mit Hilfe des Eidg. Starkstrominspektorates ESTI haben wir einen ersten Etappensieg erzielt. Selbst der Bauherr musste am Schluss einsehen, dass ein Prozess gegen den Bund resp. ESTI wohl aussichtslos sein würde. Es wäre für uns natürlich interessant gewesen zu erfahren, wieviel Bewegung resp. Unruhe wir in das „Bauherrschafts-Gefüge“ reingebracht haben. Nachbarn von uns sprachen den Bauleiter, ein treuer Gefolgsmann des Bauherrn, anlässlich der 2-Jahresgarantieabnahme auf das Auswechseln des Kabels an. Dieser äusserte sich dahingehend, dass es nicht der Fehler der Bauherrschaft gewesen sei und diese die anfallenden Kosten nicht übernehmen würden, da auf anderer Seite die Kosten für das teure Kabel (+ CHF 10'000.00) hätten eingespart werden sollen. Das involvierte Elektro-Unternehmen hingegen, welches bei uns vor Ort war, sagte uns gegenüber, dass sie keine Schuld träfe und die Rechnung zu Handen der Bauherrschaft ausgestellt würde..... Wie auch immer, das Katz- und Mausspiel hat, wie von Hennessy treffend ausgedrückt, begonnen. Und wie sagt man so schön „wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte“. Wir sind zwar einen grossen Schritt vorwärts gekommen. Mit dem Auswechseln des Kabels konnten schon einmal die Werte betr. Elektrosmog gesenkt werden. Als weitere Herausforderung stehen jedoch immer noch die diversen Lärmimmissionen an.
  8. Wie ihr euch erinnern könnt, erfolgte auf die Mängelrüge hin betr. elektromagnetischer Felder und Androhung einer Ersatzvornahme keinerlei Reaktion. Da der Vollzug der NIS-Verordnung dem Eidgenössischen Starkstrominspektorat ESTI obliegt, wandten wir uns direkt an diese Stelle – und siehe da, es war ein Treffer! Das ESTI kontaktierte uns umgehend und erklärte uns das Vorgehen. In unserem Fall mussten wir uns zuerst an die Centralschweizerischen Kraftwerke CKW wenden, welche ihrerseits eine Stichprobenkontrolle in unserer Wohnung vornehmen musste, was gegen Ende Mai der Fall war. Diese erfolgte in unserem Schlafzimmer und bestätigte den Befund vor über einem Jahr. Bei dieser Gelegenheit erfuhren wir zudem, dass die Hauptzuleitung vom Hausanschlusskasten bis zum Elektrohauptverteiler quer durch unsere ganze Wohnung verläuft. Danach ging ein Schreiben an das involvierte Elektrounternehmen mit der Aufforderung zur Behebung der Mängel innert der angesetzten Frist. Die Fachperson des ESTI erklärte uns vorgängig anhand der im ersten Gutachten festgehaltenen Fotografien, dass der Elektriker keine verdrillten Kabel verwendet hätte und deshalb die Emissionen entsprechend hoch ausfielen. In unserem Fall kann man durchaus sagen, dass ein Unglück selten alleine kommt: Es genügte nicht, dass mit der Platzierung des Elektrohauptverteilers direkt unterhalb unseres Schlafzimmers gegen die NIS-Verordnung verstossen wurde, auch wurden falsche Kabel verwendet. An der letzten Stockwerkeigentümerversammlung traktandierte der Verwalter (der Bauherr ist Geschäftsleiter unserer Verwaltung) den Elektrosmog in unserer Wohnung und behauptete tatsächlich, die Bauherrschaft hätte betr. Elektrosmog ein Gutachten erstellen lassen, welches unauffällig gewesen sei. Es war dann natürlich schon mehr als peinlich für ihn, als wir der Stockwerkeigentümergemeinschaft den in der Zwischenzeit erhaltenen Stichprobenbericht als Beweis zukommen liessen, der die Mängel bestätigte und dem Elektriker eine Frist für dessen Behebung setzte. Da wurde wohl seitens Bauherrschaft versucht, uns vor den anderen Käufern zu diskreditieren, nachdem sie uns früher vergeblich nahegelegt hatte, einen Weiterverbleib in der Liegenschaft zu überdenken, damit wir wieder zu unserer notwendigen Gesundheit gelangen könnten…. Anfangs Juli war es soweit, das Kabel vom Hausanschlusskasten zum Hauptverteiler wurde ersetzt. Dank dem konnte eine Reduktion der elektromagnetischen Felder um rund zwei Drittel erzielt werden. Da die Messung mit 20 cm Abstand vom Boden erfolgte (Messmethode für Trafostationen), liegt der Wert unterhalb des Grenzwertes (ohne Volllast und Hochrechnung!). Der direkt am Boden gemessene Wert übersteigt jedoch nach wie vor den Grenzwert von 1‘000 Nanotesla. Natürlich wird jetzt noch abgeklärt werden müssen, ob die angewandte Messmethode ihre Richtigkeit hat. Unabhängig davon muss gemäss NISV der Anlagegrenzwert an Orten mit empfindlicher Nutzung eingehalten werden (wozu auch das Schlafzimmer zählt). Es ist also gut möglich, dass doch noch eine zusätzliche Abschirmung nötig sein wird. Betreffend der extremen Ringhörigkeit und den zahlreichen Lärmimmissionen in unserer Wohnung bleiben wir am Ball. Der neu zugezogene Bauexperte konnte sich vergewissern, dass z.B. im Technischen Raum unter uns Gesprochenes Wort für Wort in unserer Wohnung verstanden werden kann. Es zeigte sich zudem, dass die in diesem Raum platzierte Wärmepumpe zu laut ist (welche wir mehr als zwei Jahre erdulden mussten!). Anhand eines während der Bauphase von uns aufgenommenen Fotos, welches ein bei unserer Wohnung eingesetztes Gerät zeigt, äusserte der Bauexperte einen Verdacht – Näheres dazu später.
  9. Lieber turbo Danke für deinen Beitrag. Nein, so ist es nicht, dass wir als StWEG von der Verwaltung Leistungen in Anspruch nehmen wollen, die nicht Bestandteil des Verwaltungsvertrages sind (ein Exemplar desselben haben wir erst nach hartnäckigem Nachfragen erhalten, aber immerhin ). Die Verwaltung resp. der Verwalter trifft für die ganze StWEG Entscheide, ohne diese miteinzubeziehen. Erst kürzlich wurden die Gartenarbeiten vom Verwalter vergeben, ohne dass die StWEG je eine Offerte gesehen geschweige denn darüber abgestimmt hätte. Kommt dazu, dass der Verwalter gegenüber dem Geschäftsleiter, welcher auch der Bauherr unserer Überbauung ist, befangen ist und sich nicht für die Rechte der StWEG einsetzt (bis zum heutigen Tag ist z.B. im Treppenhaus nie eine Endreinigung erfolgt, obwohl dies von verschiedenen Eigentümern schon mehrmals reklamiert wurde). Weiter oben haben wir john_w64 geschrieben, dass wir von der Verwaltung kürzlich eine Offerte der Aufzugsfirma betr. Autolift weiter geleitet bekommen haben. Es wird versucht, die anfallenden Kosten für die Installation einer Öltankheizung, welche für eine störungsfreie Funktion des Autoliftes im Winter vonnöten wäre, auf die StWE abzuwälzen. Abklärungen bei der Aufzugsfirma haben nun ergeben, dass der Architekt wohl das entsprechende Dokument unterschrieben hat, wo die Bedingungen betr. Temperatur u.a. für den Liftschacht festgehalten worden sind, diese entsprechen im Winter jedoch niemals dem geforderten Wert. D.h., der Schacht hätte entweder entsprechend isoliert oder wie beschrieben eine Öltankheizung installiert werden müssen – keines von beiden ist jedoch erfolgt. Unser Verwalter kann sich gewiss sein, dass es an der nächsten StWE-Versammlung hitzig zu und her gehen wird.
  10. Lieber john_w64 Besten Dank für deinen Beitrag. Es fanden in der Tat schon mehrfach Zuwiderhandlungen statt, indem die StWEG nicht in Entscheide miteinbezogen wurde oder Baumängel resp. deren Behebung der StWEG überwälzt werden. Wir haben soeben eine Offerte der Aufzugsfirma (Autolift) von der Verwaltung weiter geleitet bekommen: Es wird empfohlen, eine Öltankheizung zu installieren, um bei kaltem Wetter Störungen zu vermeiden. Das heisst also, wir, die Eigentümer, müssten wieder für etwas geradestehen, sprich bezahlen, wo der Bauherr entweder Einsparungen machen wollte oder die Aufzugsfirma schlampte.... (wir tippen auf die erste Variante). Wir Eigentümer werden uns jetzt definitiv zusammen tun müssen, um zu intervenieren, sprich die Verwaltung abzusetzen. Einen RA werden wir auf alle Fälle beiziehen müssen. Es ist erstaunlich – leider – wieviel es manchmal braucht, bis auch dem Letzten die Augen geöffnet werden, will heissen, dass es immer noch solche in der StWEG gibt, die nicht realisieren (wollen), was sich die Verwaltung alles erlaubt. Gruss nightmare
  11. Wie bereits vorgängig erwähnt, arbeitet der Bauherr schon seit vielen Jahren immer wieder mit denselben Personen zusammen (Immobilienfirma, Bauleiter, Handwerker). Dies wäre im Grunde genommen nichts Schlechtes - im Gegenteil! Aber wie gesagt, wäre: Denn wenn, wie in unserem Fall, eine Abhängigkeit einzelner zum Bauherrn besteht, hat man kaum Chancen, an diejenigen ranzukommen und diese zur Rechenschaft zu ziehen. Jeder deckt den anderen und schlussendlich versteckt man sich hinter dem breiten Rücken des Bauherrn. Da der Bauherr Anwalt ist und über eine Kanzlei verfügt, mussten wir die Beurkundung des Kaufvertrages über einen seiner Partner vornehmen lassen. Es war wohl schon ein schlechtes Omen, dass im Vorfeld der Vertrag x-mal hin- und hergeschickt werden musste. Da war z.B. die falsche Strassennummer eingesetzt worden, der Vertrag wies zahlreiche (Rechtschreibe-)Fehler auf oder bei der Heizung war plötzlich von einem Contracting die Rede (angeblich wurde vergessen, dieses aus der Vorlage zu löschen). Bei dem im Kaufvertrag erwähnten Verwaltungsvertrag steckt der Bauherr dahinter, seines Zeichens Geschäftsleiter der Firma, welche für die Bewirtschaftung der StWEG eingesetzt wurde. Der Verwaltungsvertrag wurde ausgestellt auf die Auftraggeber (StWEG) und den Auftragnehmer (Verwaltung) - unterzeichnet wurde dieser jedoch - für beide Parteien - vom Geschäftsleiter der Verwaltung resp. vom Bauherrn. Die Käufer bekamen den Verwaltungsvertrag nie zu Gesicht (auf hartnäckiges Anfragen hin schaffte es ein Eigentümer, ein Exemplar zu erhalten), obwohl die meisten Eigentümer bereits eingezogen waren, als dieser datiert wurde. Als wir einmal die Nebenkostenabrechnung einem Sachverständigen des Hauseigentümerverbandes unterbreiteten, meinte dieser, was für eine Luxuswohnung wir denn hätten: Die Verwaltungskosten seien sehr hoch. Hohe Verwaltungskosten sind das eine (im Falle einer Kündigung vor Ablauf von 5 Jahren muss die StWEG der Verwaltung eine Entschädigung bezahlen), der Interessenkonflikt unseres Verwalters gegenüber dem Geschäftsführer das andere. So fand z.B. bis zum heutigen Tag, trotz mehrfacher Intervention seitens Käufer, keine Endreinigung im Treppenhaus statt. Oder es gingen Bewegungsmelder im Aussenbereich vergessen (so wurde es uns anfänglich vom Verwalter kommuniziert), es wurden im Nachhinein jedoch keine mehr installiert, da es angeblich den Käufern zu teuer zu stehen gekommen wäre. So brennen jetzt über Nacht rund 30 Lampen, nur weil der Bauherr allem Anschein nach nicht bereit ist, diesen Mangel anzuerkennen. Es wird über die Köpfe der StWEG hinweg entschieden, ohne diese zu involvieren: Der Entscheid betr. Aussenbeleuchtung wurde getroffen, ohne die Käufer nach ihrer Meinung zu fragen oder darüber abstimmen zu lassen. Der Verwalter gab dann als Rechtfertigung an, dass er Personen vor drohendem Schaden schützen wollte und daher eigenmächtig reagierte resp. einen Entscheid fällte, was in solchen Fällen per Vertrag erlaubt wäre. Es dauerte wohlgemerkt ein halbes Jahr(!), bis die Verwaltung reagierte, nachdem Käufer reklamierten, dass Besucher in der Nacht kaum mehr zu ihren Autos finden würden. Kürzlich wurden die Gartenarbeiten neu vergeben - wiederum handelte der Verwalter eigenmächtig und bestimmte die Gärtnerei alleine, ohne Zuzug und Einwilligung der StWE. Es erfolgten auch schon telefonische Drohungen seitens Verwalter gegenüber einem kritischen Käufer, welchen er für die nächste StWE-Versammlung mundtot machen wollte. Der Bauherr stand im Zusammenhang mit seinen Immobilien schon mehrmals negativ in den Schlagzeilen. Leider haben wir dies erst nach der Kaufvertragsunterzeichnung erfahren. Mit Bestimmtheit hätten wir niemals eine Wohnung von ihm gekauft.
  12. Leider erfolgte auf die Mängelrüge (Elektrosmog) unseres Anwalts, welche zuhanden der Immobilienfirma verschickt wurde, keinerlei Reaktion. Dieses Verhalten stimmt uns sehr nachdenklich. Für uns liegt es auf der Hand, dass auch hier wieder der Bauherr seine Finger im Spiel hat und dem Geschäftsführer der Immobilienfirma untersagte, darauf zu reagieren. Man könnte ja den Einwand einbringen, dass dieser genug alt wäre, um selbständig zu entscheiden, was er tut - oder eben nicht tut. Wäre da nicht die Abhängigkeit (Profitgier?), die dahinter steckt. Wie schon einmal vorgängig erwähnt, vermarktet der Bauherr jeweils seine Wohnungen über dieselbe Immobilienfirma, dies schon seit vielen Jahren. Die Aussage, dass man nicht in die Hand beisst, die einen füttert, ist doch in diesem Zusammenhang sehr treffend. Zu den Verstrickungen erfährt ihr zu einem späteren Zeitpunkt mehr. So müssen/müssten wir also die kostspieligen Arbeiten rund um die Abschirmung der elektromagnetischen Felder aus eigener Tasche berappen, dies mit der Aussicht, dafür kaum je wieder unser Geld oder zumindest einen Teil davon zurück zu erhalten.
  13. Bis zum 24.03. gab es noch keine Reaktion auf die Mängelrüge, welche an die Immobilienfirma verschickt wurde. Die Frist lief Ende Woche ab. Da sind wir ja sehr gespannt. Wir werden euch auf dem Laufenden halten und demnächst wieder informieren. Gruss nightmare
  14. Lieber altbaumieter Danke für den Link. Neben den bereits erwähnten Lärmquellen kam es bei uns vor kurzem während fast zweier Wochen jeweils ab Mitternacht zu einem neu aufgetretenen Geräusch, das jeweils kurz hintereinander zweimal ertönte und bis in den Morgen hinein zu hören war. Wiederum war davon das Schlafzimmer betroffen, so dass wir kaum noch die Möglichkeit hatten, überhaupt ein Auge zuzutun. Da kurz vorher die Wärmepumpe defekt war und eine Umwälzpumpe ausgewechselt werden musste, vermuteten wir den Übeltäter von dieser Seite her. Der Heizungsmonteur versicherte uns jedoch, dass ein solches Geräusch, das sich anhörte, als ob jemand gegen einen Plastikeimer schlagen würde, nicht von dieser stammen würde. Danach dachten wir, dass der Autolift daran Schuld sein könnte, da sich dieser ja direkt angrenzend ans Schlafzimmer befindet und das Geräusch entsprechend gut im Zimmer hörbar war. Schlussendlich baten wir den Hauswart, die Tür zum Technischen Raum offen zu lassen. Von irgend woher musste dieses Geräusch ja stammen. Solange wir nicht wussten, um was es sich handelte, konnten wir die Behebung desselben nicht veranlassen und würden weiterhin ab Mitternacht geweckt werden. Schlussendlich kamen wir dem Geräusch dann auf die Schliche, nachdem wir nach Mitternacht beim Ertönen desselben in den Technischen Raum gingen und dort horchten: Das Geräusch kam vom Warmwasserboiler, unverkennbar! Es hat sich dann herausgestellt, dass jemand, als die Wärmepumpte defekt und auch nicht mehr genügend warmes Wasser vorhanden war, den Boiler anstellte (frag uns nicht, wieso der sonst immer abgeschaltet ist). Die elektrischen Schützen, welche jeweils an- und abstellten, verursachten jeweils das Geräusch. Der Warmwasserboiler wurde wieder abgestellt - und seitdem haben wir zumindest von dieser Seite her Ruhe. Im Falle von Fabian Cancellara ist es sicher vonnöten, dem Knacken auf den Grund zu gehen. Ein Schadenersatz allein brächte das Geräusch ja nicht zum Verschwinden und das Problem wäre somit auch nicht gelöst. Da wären wir mal gespannt, was Fabian Cancellara zu "unseren" Geräuschen sagen würde.... Lieber Gruss nightmare
  15. Jetzt sind wir mal gespannt: Mit gestrigem Datum wurde die Mängelrüge betr. magnetischen Feldern mit Fristansetzung für Abschirmung verschickt. - Wir halten euch auf dem Laufenden! nightmare
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