el-nino

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Über el-nino

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    Zofingen
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    Software Engineer
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    Renggli
  1. Wir haben umgestellt und kochen neu auf der Insel, nicht mehr vor dem Fenster. Nach langem hin und her haben wir uns nun für den Miele DA 6700 entschieden. Man liest zwar immerwieder positives über Muldenlüfter, trotzdem trauen wir uns nicht.
  2. Ok, das wäre für mich unverständlich. Bei uns kostet die KNX-Geschichte ca. 18'000.- (Hardware und Programmierung/Inbetriebnahme etc.) plus nochmals etwa 5000.- extra bei der Elektroinstallation (Tableau-Bau, Verdrahtungsaufwand etc.). Bist du jetzt mal mit einem fähigen Eli und einem KNX-Profi an einem Tisch gesessen?
  3. Ohne die Offerte jetzt im Detail angeschaut zu haben: du bezahlst am Ende gewisse Sachen doppelt. Schon alleine deshalb würde ich nicht diesen Weg wählen. Du kommst also auf 33k, das Angebot mit KNX war 42k. Du baust ein Haus, da hast du hoffentlich das 10-fache von diesen 9k Differenz als Reserve eingeplant. Also die Reserve anzapfen, KNX realisieren und glücklich sein.
  4. Ich empfehle das Minimum zu machen (Licht und Storen) und dabei auf "Automation" verzichten. Das System wird sich also anfühlen wie eine klassische Installation. Da ist also keine Wetterstation auf dem Dach, kein Server, keine Logikmodule. Bloss Taster/Bewegungsmelder, ein DALI-Gateway, Storenaktoren und evtl. noch Aktoren für ein paar geschaltete Steckdosen. Und dann würde ich mir ein Bein ausreissen um das realisieren zu können. An vielen kleinen Dingen sparen und sich so das nötige Geld zusammenkratzen. Wichtig ist aber, dass du dich dann mit dem Thema befasst um von da an selber weiter zu machen. Es ist eher parametrieren als programmieren, also nicht so eine hexerei... Oder du verzichtest komplett darauf und fährst konventionell. Alles dazwischen wäre für mich keine wirklich zufriedenstellende Option...
  5. Ich würde bei so etwas nie auf ein properitäres System setzen... Die Installation wirst du wohl nie mehr ersetzen, höchsten noch erweitern. Was ist, wenn es in 30 Jahren Hersteller XY nicht mehr gibt oder das Management entscheidet gewisse Produkte nicht mehr zu produzieren? KNX ist offen und standardisiert. Hersteller X gibt es nicht mehr, dann nehme ich halt Hersteller Y. Oder das Gerät von Hersteller X kann das nicht, dann nehme ich halt ein Gerät von Hersteller Y welches es kann. Diese Flexibilität und Zukunftssicherheit würde ich nie hergeben für ein paar Franken... Aber einmal über den Tellerrand schauen schadet sicher nicht!
  6. Naja nicht bei diesem Posten... zb. im Garten, bei den Küchengeräten (ein Steamer kann easy nachgerüstet werden), etc... da wo es euch am wenigsten Schmerzt. Oder ihr zapft die Reserve an...
  7. Umbauen ist am Ende immer teurer als wenn man es von Anfang an richtig macht. Dann lieber bei wirklich einfach nachrüstbaren Punkten sparen und das Geld hier investieren.
  8. Nicht nur die Taster, auch die ganze Verdrahtung müsstest du raus reissen und neu machen. Auch mit der Verrohrung passt das so nicht. KNX wird alles zu einem zentralen Punkt (Verteiler) verdrahtet. Klassisch geht ein Kabel vom Verteiler zum Schalter und von da zur Lampe. Das passt also schon von der Verohrung her nicht. Die Topologie ist hat nicht dieselbe, deshalb ist "vorbereiten" nicht wirklich machbar. Genau, Licht und Storen unbedingt. Und Licht idealerweise direkt über DALI realisieren. Der Schritt zu der Heizung ist dann nicht mehr weit, da du dir die Thermostate sparen kannst (Feller Taster haben ein Temperaturfühler, die Regelung übernimmt der Aktor). Wenn du breit bist dir ein wenig technisches Wissen anzueignen, dann kannst du von einer soliden Basis aus dann gut selber weiter machen.
  9. KNX-Taster "konventionell" betreiben geht so nicht. KNX ist ein dezentrales System, das heisst jeder Teilnehmer (Taster, Aktoren, Sensoren etc.) ist selber intelligent und nimmt am Bus teil. So hast du auch keinen Single Point of Failure, also nicht irgendwie ein Server welcher abstürzen kann und dann steht das ganze Haus still. Ein KNX-Taster schaltet also nicht direkt die Leistung (Strom) zu der Lampe durch, er gibt bloss eine Nachricht auf den Bus. Der Aktor (das Teil, welches dann die Leistung zur Lampe schaltet) ist darauf programmiert auf diese Nachricht zu reagieren. Wir wollten zuerst auch nur "Vorbereiten" für KNX, haben dann aber schnell gemerkt, dass das nicht geht. Es ist also wirklich ein Grundsatzentscheid ob man eine klassische Installation will oder auf ein Bus-System geht.
  10. Ich stimme Nein! Immer und überall mehr bezahlen... Wir bauen Minergie, erhalten wir dafür Fördergelder? Nein, die gibt es nur wenn man ein Haus renoviert. Also lieber erst "schlecht" bauen und dann nachrüsten. Wir machen eine PV-Anlage aufs Dach, dürfen wir die Investition von den Steuern abziehen? Nein, das geht nur wenn man es Nachrüstet. Super Anreize haben wir, um von Anfang an etwas "richtig" zu machen...
  11. Die meiste Zeit wird das Haus sowieso über die Schalter bedient (alles was nicht automatisch läuft). Visu ist hübsch anzusehen aber je nach Ausführung sehr aufwändig/teuer, daher würde ich ohne Visu starten. Die 11k sind alle Aufwände des Integrators. Also Planung, Umsetzung, Dokumentation, Schulung etc. 40k für die gesamte Installation ist wohl nicht sooo daneben (kommt auch sehr auf den Ausbaustandard drauf an). Wir haben im moment ca 20k für die normale Installation und nochmals 20k extra für KNX.
  12. Meiner Meinung nach gibt es keine Alternative zu KNX, zumindest nicht bei einem Neubau. Bei einem Haus wird mir sicher kein properitäres System installiert. Leider ist es etwas, das man nicht (oder nur mit viel Aufwand) nachrüsten kann. Ich empfehle also folgendes: Den Minimalausbau mit KNX realisieren, später die tollen Goodies nachrüsten. Das heisst: Licht, Storen, Heizung und Fenster/Tür-Kontakte. Wir sind gerade selber mit der Planung beschäftigt und werden für die KNX-Geschichte ca. 20k Aufpreis bezahlen gegenüber einer herkömmlichen Installation. Diese setzen sich aus ca 9k Hardware und 11k Dienstleistungen zusammen. Am Anfang brauchst du noch keine hübsche Visu auf dem iPad oder so, das kannst du später easy nachrüsten. Wir haben auch mit dem Budget zu kämpfen (das gehört wohl dazu beim Bauen), aber beim KNX würde ich nicht sparen. Wenn ich lese, dass ein 10 Jahre altes Haus heute dank KNX auf dem Stand der Technik ist, dann überzeugt mich das schon. Vor 10 Jahren gabs noch keine iPads, und trotzdem funktionierts.
  13. Versuch es doch mal auf Airbnb. Bekannte von mir sind momentan auf Reisen für total 8 Monate und vermieten während dieser Zeit ihr Haus auf Airbnb. Es dürfte nicht das einzige Angebot dieser Art sein.
  14. Ist zwar eher OT aber trotzdem: für uns war das Grundrisse-Zeichnen auch das beste Werkzeug um unsere Bedürfnisse auszudrücken. Wenn ihr dann das erste Treffen mit eurem Architekten habt, dann macht ihm das klar. Wir hatten am Anfang diverse Kommunikationsschwierigkeiten weil unser Architekt jeweils das Gefühl hatte, wir wollten ihm seine Arbeit abnehmen. Wir hatten in unseren Entwürfen jeweils noch ganz viele "problematische" Stellen, welche wir selbst nicht lösen konnten, der Architekt aber super Ideen dazu hatte. Geht mit eurem Architekten also durch euer Haus und erklärt ihm, wieso ihr was jetzt genau so gezeichnet habt. Wir bauen ein Haus welches unseren Bedürfnissen voll entspricht, technisch super machbar ist, aber total anders aussieht als noch in der ersten Version. Seid also offen für Veränderungen, denn sie werden kommen! Man muss diverse Kompromisse hinnehmen, aus technischen oder dann auch finanziellen Gründen.
  15. Ist das Land komplett in eurem Besitz (also ohne Hypothek)? Wenn Ja, dann habt ihr bereits ein gutes Stück Eigenkapital. Damit könntet ihr theoretisch für 1.375 Mio (20% von 1.375 = 275') bauen, wenn denn die Tragbarkeit gegeben ist. Wir bauen im moment mit einem ähnlichen Raumprogramm (mit einem Raum weniger im OG und ohne Sitzecke/Balkon) für ca. 1.1Mio (exkl. Land). Ein Haus in dieser Grösse wird wohl nicht ganz einfach bei dem Budget.