el-nino

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Über el-nino

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    Zofingen
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    Software Engineer
  • Unser GU/Architekt
    Renggli
  1. Meine Schwiegereltern haben eine Anlage mit Modulen, welche 4 Ziegel gross sind (Hersteller weis ich nicht). In 7 Jahren war sie bisher 3x defekt. Zur Reparatur muss jeweils ein Gerüst aufgestellt werden, was mit entsprechenden Kosten verbunden ist (mehrere tausend Franken pro Reparatur). Da die Panels in zwei Teilen in Serie geschaltet sind ist bei einem defekten Panel jeweils die halbe Anlage tot. Wie das bei diesen Ziegeln ist wäre mal spannend zu wissen. Viele kleine Panels = viele Ausfallmöglichkeiten
  2. Verstehe ich hier etwas falsch oder wurde die Option: Loxone nun doch etwa vergleichbar teuer wie KNX?
  3. Verlange doch von deinem GU-Elektriker die genaue Offerte? Bist du sicher, dass du Sensorik (Wetterstation), Dimmer etc. bereits mit dabei hast im GU-Vertrag? Hast du wirklich eine Steuerung für Jalousien und Raumtemperatur? Das hört sich für mich bereits nach einem relativ hohen Standard an bei einer konventionellen Installation. Bei uns war der Mehraufwand für KNX (und ein paar extra Wünsche) am Ende dann höher als die Minderkosten. Es läuft also eher auf ein +XYZ hinaus...
  4. Wir stehen im Moment vor der Entscheidung, ob wir unsere Heizung mit oder ohne Kühlfunktion bestellen sollen. Wir bauen ein Minergie-EFH mit Zehnderlüftung und einer Stiebel Eltron Luft-Wasser-Wärmepumpe. Geheizt (und dann eben auch gekühlt) wird über die FBH. Hat jemand ein ähnliches System im Einsatz und würde das wieder so machen oder ist es das Geld nicht wert? Es ist ja nicht nur der Aufpreis für die WPL, es braucht auch andere Isolation am Speicher etc. (die Isolation muss Luftdicht sein wegen Kondensation). Nach Aussage des Lieferanten kann mit so einem System die Innentemperatur um ca. 2°C gesenkt werden. Ob 27°C oder 25°C macht für mich schon einen Unterschied.
  5. Wir werden den Parkett auch bis in die Küche verlegen. Gewisse Leute haben uns davor gewarnt, andere meinten das wäre überhaupt kein Problem. Wir werden es dann selber herausfinden. Wir haben noch einen Versuch auf einem Muster gemacht. Wir haben Essig, Öl, Rotwein und Nutella 24h in der Parkett "einwirken" lassen. Danach einfach abgewischt und es ist nichts übrig geblieben. Auch wenn man weis, wo man schauen muss, ist nichts zu sehen. Und man würde sowas ja eigentlich sofort weg wischen... von daher denke ich, dass es nicht so problematisch ist Parkett bis in die Küche zu ziehen.
  6. Wir haben umgestellt und kochen neu auf der Insel, nicht mehr vor dem Fenster. Nach langem hin und her haben wir uns nun für den Miele DA 6700 entschieden. Man liest zwar immerwieder positives über Muldenlüfter, trotzdem trauen wir uns nicht.
  7. Ok, das wäre für mich unverständlich. Bei uns kostet die KNX-Geschichte ca. 18'000.- (Hardware und Programmierung/Inbetriebnahme etc.) plus nochmals etwa 5000.- extra bei der Elektroinstallation (Tableau-Bau, Verdrahtungsaufwand etc.). Bist du jetzt mal mit einem fähigen Eli und einem KNX-Profi an einem Tisch gesessen?
  8. Ohne die Offerte jetzt im Detail angeschaut zu haben: du bezahlst am Ende gewisse Sachen doppelt. Schon alleine deshalb würde ich nicht diesen Weg wählen. Du kommst also auf 33k, das Angebot mit KNX war 42k. Du baust ein Haus, da hast du hoffentlich das 10-fache von diesen 9k Differenz als Reserve eingeplant. Also die Reserve anzapfen, KNX realisieren und glücklich sein.
  9. Ich empfehle das Minimum zu machen (Licht und Storen) und dabei auf "Automation" verzichten. Das System wird sich also anfühlen wie eine klassische Installation. Da ist also keine Wetterstation auf dem Dach, kein Server, keine Logikmodule. Bloss Taster/Bewegungsmelder, ein DALI-Gateway, Storenaktoren und evtl. noch Aktoren für ein paar geschaltete Steckdosen. Und dann würde ich mir ein Bein ausreissen um das realisieren zu können. An vielen kleinen Dingen sparen und sich so das nötige Geld zusammenkratzen. Wichtig ist aber, dass du dich dann mit dem Thema befasst um von da an selber weiter zu machen. Es ist eher parametrieren als programmieren, also nicht so eine hexerei... Oder du verzichtest komplett darauf und fährst konventionell. Alles dazwischen wäre für mich keine wirklich zufriedenstellende Option...
  10. Ich würde bei so etwas nie auf ein properitäres System setzen... Die Installation wirst du wohl nie mehr ersetzen, höchsten noch erweitern. Was ist, wenn es in 30 Jahren Hersteller XY nicht mehr gibt oder das Management entscheidet gewisse Produkte nicht mehr zu produzieren? KNX ist offen und standardisiert. Hersteller X gibt es nicht mehr, dann nehme ich halt Hersteller Y. Oder das Gerät von Hersteller X kann das nicht, dann nehme ich halt ein Gerät von Hersteller Y welches es kann. Diese Flexibilität und Zukunftssicherheit würde ich nie hergeben für ein paar Franken... Aber einmal über den Tellerrand schauen schadet sicher nicht!
  11. Naja nicht bei diesem Posten... zb. im Garten, bei den Küchengeräten (ein Steamer kann easy nachgerüstet werden), etc... da wo es euch am wenigsten Schmerzt. Oder ihr zapft die Reserve an...
  12. Umbauen ist am Ende immer teurer als wenn man es von Anfang an richtig macht. Dann lieber bei wirklich einfach nachrüstbaren Punkten sparen und das Geld hier investieren.
  13. Nicht nur die Taster, auch die ganze Verdrahtung müsstest du raus reissen und neu machen. Auch mit der Verrohrung passt das so nicht. KNX wird alles zu einem zentralen Punkt (Verteiler) verdrahtet. Klassisch geht ein Kabel vom Verteiler zum Schalter und von da zur Lampe. Das passt also schon von der Verohrung her nicht. Die Topologie ist hat nicht dieselbe, deshalb ist "vorbereiten" nicht wirklich machbar. Genau, Licht und Storen unbedingt. Und Licht idealerweise direkt über DALI realisieren. Der Schritt zu der Heizung ist dann nicht mehr weit, da du dir die Thermostate sparen kannst (Feller Taster haben ein Temperaturfühler, die Regelung übernimmt der Aktor). Wenn du breit bist dir ein wenig technisches Wissen anzueignen, dann kannst du von einer soliden Basis aus dann gut selber weiter machen.
  14. KNX-Taster "konventionell" betreiben geht so nicht. KNX ist ein dezentrales System, das heisst jeder Teilnehmer (Taster, Aktoren, Sensoren etc.) ist selber intelligent und nimmt am Bus teil. So hast du auch keinen Single Point of Failure, also nicht irgendwie ein Server welcher abstürzen kann und dann steht das ganze Haus still. Ein KNX-Taster schaltet also nicht direkt die Leistung (Strom) zu der Lampe durch, er gibt bloss eine Nachricht auf den Bus. Der Aktor (das Teil, welches dann die Leistung zur Lampe schaltet) ist darauf programmiert auf diese Nachricht zu reagieren. Wir wollten zuerst auch nur "Vorbereiten" für KNX, haben dann aber schnell gemerkt, dass das nicht geht. Es ist also wirklich ein Grundsatzentscheid ob man eine klassische Installation will oder auf ein Bus-System geht.
  15. Ich stimme Nein! Immer und überall mehr bezahlen... Wir bauen Minergie, erhalten wir dafür Fördergelder? Nein, die gibt es nur wenn man ein Haus renoviert. Also lieber erst "schlecht" bauen und dann nachrüsten. Wir machen eine PV-Anlage aufs Dach, dürfen wir die Investition von den Steuern abziehen? Nein, das geht nur wenn man es Nachrüstet. Super Anreize haben wir, um von Anfang an etwas "richtig" zu machen...