Jump to content

pitw

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    84
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    19
  1. Da gebe ich dir recht. Es ist mit diesen Vorgaben wirklich knifflig. Ich denke nicht, dass die Gemeinde schon nach IVHB vorgeht, da sie Begriffe verwendet werden, welche darin nicht enthalten oder vorgesehen sind. Somit musst du dich eh nach den Aussagen der Gemeinde richten. Am einfachsten ist es,wenn du vorab einige händische Schnittzeichnungen anfertigst. Dies erleichtert dann die Erklärungen beim Bauamt.
  2. In erster Linie geht es erst einmal um Begriffsbestimmungen, z.b "wie ist ein Vollgeschoss definiert". Denn dies kann je nach Bauordnung, oder anderer, kantonaler Bestimmungen durchaus differieren. Wenn deine Gemeinde schon die Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe (IVHB) umgesetzt hat, gelte diese Bestimmungen. Dachgeschosse sind für gewöhnlich keine Vollgeschosse, somit wären für dich die Gebäudemasse relevant. PS. Du kannst z.b beim Dach einen Kniestock von 2 m Höhe machen, und es wäre immer noch kein Vollgeschoss nach IVHB. Somit wäre nahezu jede Dachform möglich. Die Gesamtmasse müssen natürlich beachtet werden. Gruss Pit
  3. Stellriemen

    Sollte ungefähr so aussehen. Moniereisen= Baustahlstäbe, Armierungseisen, Bewehrungsstahl Alternativ zum Rasenkantenstein kannst du natürlich jeden anderen, vom Naturstein bis Verbundstein einarbeiten Gruss Pit
  4. Stellriemen

    Hallo Sascha Mit Hangdruck ist da nicht zu rechen. Ich würde einfache Rasenkantensteine in Beton verlegen, und zum Hang hin etwas anbetonieren. Sollte es noch stabiler gewünscht sein, dann jeden Meter ein Moniereisen im Bereich der Betonebene einschlagen( 50-75cm), und diese dann mit untereinander mit einem weiteren Moniereisen verbinden. Gruss Pit
  5. Im Anhang noch einmal der berechnete Aufbau (Geräteraum zum Wohnzimmer). Die angenommenen Temperaturen entsprechen der Norm, sind aber, zugegeben, nicht immer realistisch. Ausreichend Toleranzen sollte man trotzdem haben, denn, es gibt auch EPS/XPS Dämmplatten mit schlechteren Lambdawerten (relevant für den Wärmeschutz) als in der Berechnung angenommen. Zum Anhang: "Aussen" ist die Decke des Geräteraumes, "innen" der Boden im Wohnzimmer Auch bei diesem Aufbau kann sich Tauwasser zwischen Beton und EPS Dämmung (Wohnraum) bilden, und dadurch zu Schimmelbildung führen. Dies sogar noch verdeckt, so dass man dies oft erst nach Jahren bemerkt. Das Problem ist, die sehr lange Trocknungsdauer der Bauteile. Wichtig ist bei der Planung auch die Lambdawerte des Dämmmaterials anzugeben, nur so hat man Sicherheit, dass die gesamte Gebäudehüllen auch den Normen entspricht, und dies dann auch so verbaut wird. Was ist mit den Wänden von unbeheizten Räumen, zu beheizten/wärmeren Innenräumen? Auch an diesen Stellen gilt es Kondensation zu vermeiden. Gruss Pit u-wert-berechnung (2).pdf
  6. Dass kann man natürlich nicht genau sagen, aber über 10°C sollte es schon sein. Dies sind ermittelte Wert aus Tiefgaragen mit Betonaussenwänden ohne Dämmung. Ich sehe aber noch andere "Unklarheiten". 1.Wie ist denn der Geräteraum zum Wohnzimmer isoliert? Siehe Anhang 2. Bei der Ansicht "Südfassade" sieht es so aus, als ob ein Teil des Kellers über gewachsenem Terrain ist. Stellt sich nun die Frage, wie der Beton von aussen abgedichtet ist. Selbst wasserundurchlässiger (WU) Beton kann Mikrorisse haben, oder hat sie, wo Wasser eindringen kann. Das Problem ist nun, dass das in den Beton eingedrungene Wasser an diesen Stellen gefrieren kann, und dadurch massive Schäden entstehen können. Auch dies könnte man mit einer korrekt angebrachten Aussendämmung verhindern, und hätte nicht die "gestückelte" Dämmung im Innenraum Gruss Pit PS: Im Anhang die Berechnung für den Übergang zum Wohnraum. Auch dies ist nicht sehr glücklich. Entspricht die Planung überhaupt Muken2014? u-wert-berechnung.pdf
  7. Bauberater (Sonderfall...)

    Die gleiche Empfehlung von mir @Pfälzer
  8. Hier noch einmal Darstellung und Berechnungen, zum besseren Verständnis. Hier Zeigt sich noch ein ganz anderes Problem. Nämlich die Bildung von Tauwasser zwischen Beton und XPS. Bei dieser Berechnung wird das von mir oben angesprochenen Problem nicht erfasst. Gruss Pit berechnung Dämmung aussen.pdf berechnung Dämmung innen.pdf
  9. Ich würde bei einem Neubau nie zu einer Innendämmung der Wände im Kellerbereich tendieren. Bei einer Innendämmung muss man auch wissen, dass die Innendämmung keine Feuchte aufnehmen, und wieder abgeben kann. Die Feuchte bleibt auf der Oberfläche,und führt bei nicht ausreichender Temperatur und Lüftung unweigerlich zu Schimmel. Dass er an den Innenwänden XPS einsetzen will, zeigt nur, dass er auch dass Risiko ausschliessen möchte, dass Feuchte von aussen innen ankommt. Dies ist natürlich sinnfrei. Es sollte erst gar nicht durch den Beton kommen. Anstatt XPS wäre EPS viel günstiger, wenn es schon innen sein muss. Richtig wäre, XPS, oder kostengünstiger EPS Perimeter vollflächig mit 2K Kleber im Perimeterbereich anzubringen. Habt Ihr dort denn Probleme mit anstehendem oder drückenden Wasser? Welcher Beton wird verbaut WU Beton? Frag den Architekten einmal, wodurch die Mehrkosten wegen der angeblichen Terrainverschiebung entstehen. Gruss Pit
  10. Schlüterschiene - geht das nicht besser?

    Hallo Banane99 Natürlich geht dass besser, nämlich so: Gruss Pit
  11. Minergie MQS Betrieb

    Minergie MQS soll dass Gebäude im laufenden Betrieb prüfen, ob es noch den "Standards" entspricht. Die ursprüngliche Zertifizierung bleibt, WENN keine grösseren Fehler bei der Zertifizierung festgestellt werden. Es wird halt so sein, dass dann einer kommt und sagt z.B. "Deine Wärmepumpe hat nur ein COP von 4.6, du solltest auf eine wechseln mit 4.9". Für mich ist dass reine Geldmacherei. Als Pflichtbewusster Hauseigentümer kann man schon selbst entscheiden was ich erneuern möchte und was nicht. Ich habe leider immer mehr den Eindruck, dass der Verein Minergie unter einem sehr starken Einfluss der Industrie und Baulobby steht. Und dann muss man halt auch etwas für diese tun. Gruss Pit
  12. Hallo, Ich gehe einmal davon aus, dass der "Bauherr" ein GU ist, welcher für Euch gebaut hat. Grundsätzlich ist ein Objekt mängelfrei zu übergeben. Dazu gehört auch das Kochfeld, wenn es Bestand der gekauften Immobilie ist. Heisst der Mangel ist durch den GU zu beheben. Frag Ihn doch einmal, oder einen Neuwagen beim Händler, mit einem 4 cm langen Kratzer in der Windschutzscheibe auch als Mängelfrei bezeichnen würde, obwohl es dort zukünftig auch Kratzer geben wird. Wichtig ist, dass Ihr noch Gelder zurückbehalten habt. Dies erhöht den Druck zur Mängelbeseitigung. In wie weit der Kratzer einen Einfluss auf die Stabilität des Kochfeldes hat kann ich dir nicht sicher beantworten. Wenn man aber weiss, wie Glas "geschnitten" wird........hmm. Und ja, es ist ein Mangel, und durch den GU zu beheben. Gruss Pit
  13. Hallo Alex Das war klar, dass CA nicht gemessen wird. Interessieren würde mich jedoch, wie das Gerät Chlorid misst, und vor allem, was es macht, wenn der Wert überschritten ist, und woher das Chlorid kommen soll. Wenn es vom Versorger kommt, müssen eh die Grenzwerte eingehalten werden. Hat dass Gerät eine Desinfektionsfunktion? Das mir den Zertifikaten ist so eine Sache, denn die DVGW prüft, so weit mit bekannt nicht selbst, sondern hat dazu zertifizierte private Unternehmen. Nicht auszuschliessen ist auch , dass man sich auch auf die Angaben der Hersteller verlässt, ähnlich wie beim CE Kennzeichen. Bedauerlicherweise findet man nirgends das komplette Prüfverfahren, was mich auch schon wieder stutzig macht. Weil 80% bei 80° sagt an sich einmal nichts. Und wie gesagt, mit "ohne Chemie" werben, und aus O2 dann O3 machen finde ich schon frech. Gruss Pit
  14. Strom Kabeldurchführung verlegen

    Hallo Gack Also ich wäre da auch vorsichtig. Es sind ja nicht nur die "Schlitze", sondern auch noch das zusätzliche Gewicht, welches durch die Platten usw. hinzukommt. Ich würde eine Unterkonstruktion machen, und dort dann die Kabel verlegen, und darauf dann die Platten anbringen. Ein guter Zimmermann, kann dir vielleicht etwas kostengünstiger eine Antwort geben. Gruss Pit
  15. Hallo Alex Erst einmal Danke für deinen Erfahrungsbericht. Dennoch habe ich einige Zweifel. Judo selbst schreibt, dass kein Calcium entfernt wird, sondern das Calcium lediglich an der Anhaftung gehindert wird. Das Ionengleichgewicht soll ja bestehen bleiben. Weiter ist mit schleierhaft wie ein Hersteller behaupten kann, dass er ohne Chemie arbeitet. Ebenso ist mir schleierhaft wie er die Qualität des Ausgangswasser messen will. So lässt sich CA, MG usw. z.B nicht via Sonde messen. Für die Messung der Carbonathärte mittels Sonde hat ein Aquariencomputerhersteller seit rund 1 Jahr ein weltweites Patent. Bleibt also nur die Redoxmessung oder die Messung der Leitfähigkeit. Und jetzt kommt die Chemie wieder ins Spiel, denn man verspricht ja ein "besseres" Wasser. Es wird, wie man so schön harmlos sagt, aktiver Sauerstoff erzeugt. Aktiver Sauerstoff ist nichts anderes als Ozon, was natürlich den Redoxwert anhebt,( höherer Redox, "besseres" Wasser), und parallel auch noch desinfiziert. Also am Endeffekt ein chemischer Prozess von O2 (Sauerstoff) zu O3 (Ozon) Dein Ablaufbecken zeigt zudem, dass sehr wohl Calcium zurückgehalten wird. Dies funktioniert natürlich bis zu einer bestimmten Partikelgrösse durch Filtration. Es sieht einfach so aus, als ob schlichtweg ein Filter rückgespült wird. Interessant sind auch die Nutzereinschätzungen solcher Geräte, denn diese tendieren zwischen Unfug und Mist bis zu vollsten Zufriegenheit. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass der ursprüngliche Härtegrad, und die Zusammensetzung der Ionen eine Ursache dafür sein kann. Judo schreibt übrigens selbst, dass man zum verringern der Härte an einem Ionentauscher nicht vorbeikommt, den Judo u..a. auch selbst vertreibt. Vielleicht wäre es einmal angebracht, dass solche Hersteller das Verfahren, wissenschaftlich gesichert, genau beschreiben. So hat man halt immer diesen Voodoo Beigeschmack. Gruss Pit
×