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Hallo

 

Ich würde gerne dieses Thema reaktivieren, da wir auch eine Erdsondenheizung mit Kühlfunktion planen. Der Heizungsinstallateur habe dies allerdings noch nie eingesetzt, kenne aber die Variante (die Details der geplanten Heizung kenne ich noch nicht, sind noch beim Bauplaner). Der Heizungsinstallateur meint, ein Problem könne die Kondensatbildung sein. Hat jemand von Euch dieses Problem? Gibt es dies in unseren Breitengraden (Tessin mal ausgenommen) und Luftfeuchtewerten überhaupt?

 

Danke für Eure Erfahrungsberichte!

 

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Hallo huebaus,

 

Nach 3 Jahren Freecooling habe ich noch nie Kondensat gesehen. Gemäss Logs ist meine Vorlauftemperatur beim Freecooling zwischen 18-19 °C. Die Tautemperatur in jedem Raum hingegen hat in dieser Zeit nie 17°C überschritten. Kondensat würde es erst geben, wenn die Tautemperatur über der Vorlauftemperatur liegen würde.

 

Grüsse

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Wie kann die Raumtemperatur beim Kühlen tiefer sein als die Vorlauftemperatur? Das wäre ja nur im Ausnahmefall kurzfristig möglich.

Kondensat bildet sich dann, wenn die Vorlauftemperatur unter den Taupunkt der Luft fällt. Wir fahren im Sommer eine Vorlauftemperatur von 19 Grad, dabei hat die Luft im Raum höchstens 23 Grad. Die relative Luftfeuchtigkeit im Raum steigt dann an, bei Gewitter beispielsweise bis gegen 75%. Damit ist ein kritischer Wert erreicht, ab 80% würde ich die Kühlung unbedingt ausschalten.

Draussen kann es natürlich in der ganzen Schweiz ab und zu 100% relative Luftfeuchtigkeit haben. Geschieht dies bei Temperaturen über 20 Grad, dann wird es kritisch. Dann sollte jedenfalls die Lüftung gedrosselt werden, sonst kommt noch mehr Feuchtigkeit ins Haus.


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vor 12 Minuten schrieb postit:

Wie kann die Raumtemperatur beim Kühlen tiefer sein als die Vorlauftemperatur? Das wäre ja nur im Ausnahmefall kurzfristig möglich.

Möchte ich auch gerne sehen. Dann ist ja eher eher Heizen angesagt, als Kühlen. Jedenfalls wäre in so einem Moment Kondensat erst recht nicht möglich...

 

vor 14 Minuten schrieb postit:

Draussen kann es natürlich in der ganzen Schweiz ab und zu 100% relative Luftfeuchtigkeit haben. Geschieht dies bei Temperaturen über 20 Grad, dann wird es kritisch. Dann sollte jedenfalls die Lüftung gedrosselt werden, sonst kommt noch mehr Feuchtigkeit ins Haus.

Lüftung mit einem Enthalpietauscher kann helfen oder wie in meinem Fall ein Sole-Luft Wärmetauscher. Die extrem feuchte Aussenluft würde am kalten Wärmetauscher kondensieren und dort im Kondensatablauft abfliessen. Die Feuchtigkeit im Haus wird nicht massiv zunehmen. In Realität konnte ich noch fast nie diesen Fall beobachten. 

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Alles richtig, fendant.

Die meisten Häuser verfügen aber nicht über einen Sole-Luft-Wärmetauscher. Bestenfalls über einen Enthalpietauscher, so wie mein Haus. Wenn es dann innen wie aussen etwa gleich warm ist, dann bringt auch der Enthalpietauscher nicht mehr viel.


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vor 1 Minute schrieb postit:

Bestenfalls über einen Enthalpietauscher, so wie mein Haus. Wenn es dann innen wie aussen etwa gleich warm ist, dann bringt auch der Enthalpietauscher nicht mehr viel.
 

Bezüglich Enthalpietauscher meinte ich weniger die Temperaturen, sondern mehr der Feuchtigkeitsaustausch. Im Winter wird die feuchtere Innenluft über den Enthalpietauscher in die Zuluft zurückgewonnen. Im Sommer könnte also, vorausgesetzt die Membran arbeitet auf beide Seiten, die feuchtere Aussenluft in die Fortluft "zurückgewonnen" werden, wenn auch nur zu ca. 50%. Es ist natürlich schon richtig, die Lüftung dann eine Stufe zurückzustellen.

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Ja, fendant, das meine ich ja; gibt es zwischen den beiden Luftströmen keinen grossen Temperaturunterschied, so kondensiert auch kein Wasser an der Membran, also wird auch keine Feuchtigkeit ausgetauscht. Was im Winter gut funktioniert und eine zu tiefe Raumluftfeuchtigkeit verhindert, das funktioniert im Sommer kaum und kann eine zu hohe Raumluftfeuchtigkeit nicht verhindern.

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