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nightmare

(Lärm-)belastete Attika-Terrassenwohnung an sehr ruhiger Lage

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Unsere Wohnung war die letzte, welche erstellt wurde: In dieser Zeit wurden auch tagsüber Minustemperaturen gemessen - ein Baustopp erfolgte nicht. Weihnachten und damit auch die Feiertage standen vor der Türe. Als wir nach Weihnachten vor Ort waren und sahen, wie gemauert worden war, verschlug es uns die Sprache. Der Bauleiter meinte,

 

usw usw

 

Lieber Nightmare

 

Du bist bereits bei der Ursachenforschung angekommen. Nicht, dass ich das für schlecht halten würde, im Gegenteil. Aber... die ganzen Ursachen nützen Dir nichts, wenn Du den Bauherrn und die Unternehmer nicht an den Tisch bekommst und nicht vor Gericht gehen willst.

 

Ein Bibelzitat für Deinen Weg:

«Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes»

Sprich: Zurückschauen hilft Dir nicht, Deinen Pflug dorthin zu führen wo er hinsoll. Egal, wie weit weg Du mit Deiner Furche bis jetzt gelegen bist.

 

Oder auf Deutsch: Ursachenforschung ist nur dann etwas Wert, wenn sie Dich weiterbringt. Weiterbringen hiesse bei Dir: bringt Dir den Bauherrn (verhandlungsbereit) an den Tisch - denn das willst Du schlussendlich. Nach dem, was Du schreibst, ist das zur Zeit nicht der Fall. Hier dürften zwei Dinge helfen: juristisch korrekte Mängelrügen mit sauberen Gutachten oder direkte juristische Intervention.

 

Für beides benötigst Du fachlich versierte Unterstützung. (Gebäudeschall, Mediation, Rechtsverdreher)

 

Versteh mich nicht falsch: Ich lese hier sehr gerne mit, es nimmt mich wunder, was geht und was schief gelaufen ist. Und auch was am Schluss herauskommt. Und wie man das Ding saniert. Falls "Weiterbringen" für Dich bedeutet, dass es Dir gut tut, Dir hier Deinen Frust von der Seele zu schreiben (und Gedankenexperimente anzustellen,w as falsch gelaufen sein könnte), ist das super. Andernfalls ist es einfach spannend für's Forum.

 

Liebe Grüsse

Haba

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Das mit dem Zurückschauen und der sich damit ergebenden Fehlerfindung ist für alle interessant, die nicht selbst in so eine Situation geraten möchten beim Erwerb einer ETW. Für solche Leute wäre es echt interessant zu wissen, was der Käufer der Wohnung zu welcher Zeit hätte besser machen können. Natürlich nur, wenn das nightmare will.

 

Ich selbst wüsste nicht wirklich was das sein könnte. Ausser dass es letzten Endes mehr oder weniger wieder ein GU-Projekt ist, wo der Käufer des Objekts keine Möglichkeit hatte, die Handwerkerfirmen, den Bauleiter und vor allem den Architekten selber auszuwählen.

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Das mit dem Zurückschauen und der sich damit ergebenden Fehlerfindung ist für alle interessant, die nicht selbst in so eine Situation geraten möchten beim Erwerb einer ETW. Für solche Leute wäre es echt interessant zu wissen, was der Käufer der Wohnung zu welcher Zeit hätte besser machen können.

 

Und wann man worauf achten muss. Und wie man richtig intervenieren würde, wäre man auf dem Weg in eine ähnliche Situation.

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Lieber Nightmare

 

Du bist bereits bei der Ursachenforschung angekommen. Nicht, dass ich das für schlecht halten würde, im Gegenteil. Aber... die ganzen Ursachen nützen Dir nichts, wenn Du den Bauherrn und die Unternehmer nicht an den Tisch bekommst und nicht vor Gericht gehen willst.

 

Ein Bibelzitat für Deinen Weg:

«Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes»

Sprich: Zurückschauen hilft Dir nicht, Deinen Pflug dorthin zu führen wo er hinsoll. Egal, wie weit weg Du mit Deiner Furche bis jetzt gelegen bist.

 

Oder auf Deutsch: Ursachenforschung ist nur dann etwas Wert, wenn sie Dich weiterbringt. Weiterbringen hiesse bei Dir: bringt Dir den Bauherrn (verhandlungsbereit) an den Tisch - denn das willst Du schlussendlich. Nach dem, was Du schreibst, ist das zur Zeit nicht der Fall. Hier dürften zwei Dinge helfen: juristisch korrekte Mängelrügen mit sauberen Gutachten oder direkte juristische Intervention.

 

Für beides benötigst Du fachlich versierte Unterstützung. (Gebäudeschall, Mediation, Rechtsverdreher)

 

Versteh mich nicht falsch: Ich lese hier sehr gerne mit, es nimmt mich wunder, was geht und was schief gelaufen ist. Und auch was am Schluss herauskommt. Und wie man das Ding saniert. Falls "Weiterbringen" für Dich bedeutet, dass es Dir gut tut, Dir hier Deinen Frust von der Seele zu schreiben (und Gedankenexperimente anzustellen,w as falsch gelaufen sein könnte), ist das super. Andernfalls ist es einfach spannend für's Forum.

 

Liebe Grüsse

Haba

 

Lieber Haba

 

Du hast vollkommen recht - wir müssen die involvierten Herren an den Tisch bringen, das sehen wir auch so. Bis jetzt hat es nicht geklappt (trotz hartnäckigen Bestrebens seitens unseres Anwaltes) - bin gespannt, wann dies der Fall sein wird und ich euch darüber berichten kann (bin überzeugt, dass es dazu kommen wird!!).

 

Wir sind mit unserem RA am Ball, Mängelrüge wird nächstens rausgeschickt werden (näheres dann dazu, wenn es soweit ist).

 

Es ist eher unser Kampfgeist (und zugegebenermassen auch eine Portion Frust), welcher uns bewegt, hier zu schreiben. Und dann möchten wir natürlich möglichst viele Meinungen zu unserem Fall hören und sind dankbar für Tipps und Anregungen.

 

Liebe Grüsse

 

nightmare

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Das mit dem Zurückschauen und der sich damit ergebenden Fehlerfindung ist für alle interessant, die nicht selbst in so eine Situation geraten möchten beim Erwerb einer ETW. Für solche Leute wäre es echt interessant zu wissen, was der Käufer der Wohnung zu welcher Zeit hätte besser machen können. Natürlich nur, wenn das nightmare will.

 

Ich selbst wüsste nicht wirklich was das sein könnte. Ausser dass es letzten Endes mehr oder weniger wieder ein GU-Projekt ist, wo der Käufer des Objekts keine Möglichkeit hatte, die Handwerkerfirmen, den Bauleiter und vor allem den Architekten selber auszuwählen.

 

Lieber Altbaumieter

 

Und stell dir vor, wie dies in unserem Fall war, dass der Bauherr immer die selbe Immobilienfirma mit dem Verkauf seiner Wohnungen betraut, der Bauleiter auch seit Jahr und Tag mit von der Partie ist, der Parkettier sich in einer vom Bauherrn gebauten Lokalität nieder lässt und uns seine Dienste??? (davon können wir euch bei anderer Gelegenheit berichten wenn es euch interessiert) erweist.....etc. etc. Eine Hand wäscht eben die andere.

 

Liebe Grüsse

 

nightmare

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Lieber Altbaumieter

 

Und stell dir vor, wie dies in unserem Fall war, dass der Bauherr immer die selbe Immobilienfirma mit dem Verkauf seiner Wohnungen betraut, der Bauleiter auch seit Jahr und Tag mit von der Partie ist, der Parkettier sich in einer vom Bauherrn gebauten Lokalität nieder lässt [...]

 

Na gut, das muss ja grundsätzlich nichts schlechtes sein. Wenn man mal gemerkt hat, dass die Zusammenarbeit mit gewissen "Dienstleistern" funktioniert, dann arbeitet man immer mit diesen. Ich nehme an, das machen die seriösesten GU (ein Widerspruch in sich? :145: ) und andere Arten von Unternehmern auch so. 

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Na gut, das muss ja grundsätzlich nichts schlechtes sein. Wenn man mal gemerkt hat, dass die Zusammenarbeit mit gewissen "Dienstleistern" funktioniert, dann arbeitet man immer mit diesen. Ich nehme an, das machen die seriösesten GU (ein Widerspruch in sich? :145: ) und andere Arten von Unternehmern auch so. 

 

Da hast du recht, grundsätzlich ist dem nichts entgegen zu setzen. Aber in unserem Fall waren weder der Bauherr, noch die Immobilienfirma, noch der Bauleiter, noch der Architekt dazu zu bewegen, mit uns und unserem RA an den runden Tisch zu sitzen. Du hast das Wort seriös gebraucht - da liegt der Hase im Pfeffer!

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 in unserem Fall waren weder der Bauherr, noch die Immobilienfirma, noch der Bauleiter, noch der Architekt dazu zu bewegen, mit uns und unserem RA an den runden Tisch zu sitzen. Du hast das Wort seriös gebraucht - da liegt der Hase im Pfeffer!

Wenn du mit einem GU baust, hast du weder einen Bauleiter noch einen Architekten, die deine Interessen als zukünftigen Nutzer bereits während der Bauzeit vertreten könnten. Denn die werden doch vom GU bezahlt und sind Dir gegenüber nicht in der Pflicht.

Du hast einen Werkvertrag abgeschlossen und das Werk hat deiner Ansicht nach erhebliche Mängel und entspricht in Teilen nicht dem, was bestellt wurde. Das sieht der Vertragspartner nicht ein. Also musst du diese Mängel beweisen können und auf Behebung oder Rückabwicklung des Vertrages klagen. Warum diese Mängel bestehen und wie man sie hätte vermeiden können, ist - wie Haba schreibt - zwar interessant, aber nicht zielführend.

 

Dass die Garantieleistungen auf den Käufer abgetreten wurden (auf Deutsch: Flick meinen Murks doch selber), ist ein Übelstand, der gesetzlich verboten gehört. Leider kann man in Zeiten des Immobilienbooms solche Klauseln als Kunde nicht  streichen, sonst wird an einen Anderen verkauft. Meist wird die Falle auch erst bemerkt, wenn es zu spät ist - die schöne Küche und die "zahlreichen anderen Interessenten" sind einem genauen Vertragsstudium nicht förderlich.

Was der Kunde noch herausholen kann, wenn die Mängel nicht anerkannt und behoben werden, müsste nun der RA aufgrund passender Gerichtsurteile herausfinden.

 

Dass man sich nach der Unterzeichnung solcher Werkverträge völlig in die Hand des GU begibt und nur hoffen kann, dass er seine Sache recht macht, hätte man allerdings vorher wissen können - das Problem ist schon seit Jahren bekannt und wird mit allen Fallen und Stolpersteinen unter dem Kapitel "Bauen mit GU" in allen einschlägigen Foren und Ratgebern diskutiert.

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Und wo sollte dann noch Raum bestehen, mit welchem man den GU zur Behebung der Mängel zwingen kann, wenn dieser eine Klausel im Vertrag hat, die besagt, dass der Käufer "allfällige entstandene Mängel selber beheben muss"? Was kann der RA da noch machen, wenn der GU sich durch eine solche Klausel abgesichert hat?

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Und wo sollte dann noch Raum bestehen, mit welchem man den GU zur Behebung der Mängel zwingen kann, wenn dieser eine Klausel im Vertrag hat, die besagt, dass der Käufer "allfällige entstandene Mängel selber beheben muss"? Was kann der RA da noch machen, wenn der GU sich durch eine solche Klausel abgesichert hat?

 

Wenn man im Werkvertrag die Zusicherung eines kompletten Gebäudes hat, ist der Vertrag nicht erfüllt.

 

Aber eben. Damit einem die Wege aufgezeigt werden, dafür stellt man den RA ja an.

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