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nightmare

(Lärm-)belastete Attika-Terrassenwohnung an sehr ruhiger Lage

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Wenn man im Werkvertrag die Zusicherung eines kompletten Gebäudes hat, ist der Vertrag nicht erfüllt.

 

Aber eben. Damit einem die Wege aufgezeigt werden, dafür stellt man den RA ja an.

 

Und wenn das Wort "komplett" nicht vorhanden ist, dann ist der Vertrag erfüllt. 

 

Ich glaube, ich sollte aufhören hier im Forum (und auch sonst an vielen Orten) zu lesen. Mein romantisches Bild der Schweiz fängt an allen Ecken und Enden an zu bröckeln. 

 

Schweizer Fleisch, alles andere ist Beilage.

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Nadann, Lieber Altbaumieter

 

Willkommen in der auch-Schweiz! Und immer dran denken, Dir geht es nur gut, wenn es der Wirtschaft gut geht, wenn Du der Wirtschaft Dein Geld gibst. Darum: Willkommen im auch-Hamsterrad.

 

Haba

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Bitte nicht das Kind mit dem Bade ausgiessen!

Es ist dir ja nicht geholfen, wenn wir Dir bestätigen, dass Dein Standpunkt der einzig Richtige sei.

Keiner hier findet es in Ordnung, wenn Mängel bei GU-Bauten nicht behoben werden.

Aber du bist im Rechtsstreit mit einem Unternehmer, der eine andere Sicht der Dinge hat.

In solchen Fällen entscheidet der Richter, wenn man sich nicht vorher einigt. Das tut er aufgrund allgemeiner Regeln (Gesetze genannt), die sich nicht nach dem subjektiven Unrechtsempfinden einer Partei richten können.

Weil die Sache eine zivilrechtliche Angelegenheit ist (A will etwas von B und B will das nicht) gibt es keine übergeordnete Instanz, die wie bei Offizialdelikten aktiv wird. Das musst du schon selber tun.

 

Ünbrigens gibt die bekannteste Suchmaschine im Netz auf der Suche nach "GU Vertrag Mängelbehebung site:ch" sehr viele Links aus, von denen Dir einige vielleicht weiterhelfen, wenn du mit dem Echo hier nicht zufrieden bist. Probier es doch einfach einmal aus.

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Lieber Altbaumieter

 

Nur wegen "Carna Grischa" bist Du auch nicht Vegetarier geworden. Du glaubst ja auch immer noch daran, dass der Metzger Deines Vertrauens Dir kein schlechtes Fleisch verkauft.

 

Ein Grossteil der "Schweizer Bauchnuschtis" liefern regelmässig gute bis sehr gute Arbeit ab. Die Tendenz zeigt aber seit Jahren trotzdem nach unten. Wieso? weil jedermann der fehlerfrei seinen Namen schreiben kann und drei mal drei ohne Rechenschieber auf die Reihe bringt ans Gymnasium "gepusht" wird. Verwundert es, dass die Unternehmungen des Baugewerbes in vielen Landesteilen keine brauchbaren Lernende mehr kriegen? Also wird vermehrt mit angelerntem und ungelerntem Personal gewirtschaftet. Dabei hat Handwerk wie wir alle wissen goldenen Boden!

 

Der Preisdruck überall trägt das Seine dazu bei. Konkurrenz ist gut, solange die angebotenen Preise es erlauben anständige Löhne zu bezahlen. Aber diese Leier habe ich ja auch schon gebracht.....

 

Herzlicher Gruss, Urs

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Urs,

verzeihe wenn ich da andere Meinung bin ... oder es nicht von der professionellen Seite sehe.

Als Kunde wie als Unternehmer sollte das Prinzip gelten, anständige Arbeit gegen anständige Bezahlung.

Dann muss man nicht die Strassenseite wechseln, wenn man sich später wieder einmal trifft. Der Unternehmer sollte sagen können, "das waren wir", wenn er später wieder einmal an einer seiner früheren Baustellen vorbeikommt.

 

Dass man seinen vertraglich geschuldeten Leistungen nachkommt, weil man sich dem Kunden und seiner eigenen Berufsehre gegenüber verpflichtet fühlt, und nicht weil man einen ungünstigen Prozessausgang fürchtet, das sollte eigentlich üblich sein.

Als Kunde gehört dazu, dass man pünktlich und vollständig bezahlt, nicht um jeden Rappen feilscht und die Leute am Bau nicht wie Unterhunde behandelt.

 

Hierzu eine Anekdote, wie ich mir Mängelbehebung vorstelle.

Ein Mann hatte mit seinem RollsRoyce eine Panne. Federbruch.

Nach Anruf wurde ein Ersatzfahrzeug an den Pannenort geschickt, der Schaden behoben und das Auto dem Kunden nach Hause überbracht..

Der Kunde bekam nie eine Rechnung, obwohl der Wagen einige Jahre alt war.

Auf schriftliche Anfrage bekam er die Auskunft: "Das muss ein Irrtum sein. Bei unseren Autos brechen keine Blattfedern."

bearbeitet von emil17

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Hoi Urs

 

Das stimmt alles was Du sagst, so weit ich das beurteilen kann. Aber wo ich einen Zerfall der Klasse der Schweiz empfinde (oder merke ich mit dem Alter immer mehr, dass diese Klasse so gar nie gegeben hat?), ist bei der angeblichen "Rechtssicherheit". Pfuschende Handwerker und andere Professionelle ist die eine Sache. Viel schlimmer ist aber, wenn man nachher feststellen muss, dass man höchstwahrscheinlich selbst auf den Kosten sitzen bleiben wird oder sich mit einer Entschädigung abfertigen lassen muss, die nicht annähernd dem wirklichen Schaden entspricht. Es ist die rechtliche Bevorteilung des Dienstleisters gegenüber dem Bauherren (hier dem Käufer), die ich als der Schweiz nicht würdig empfinde.

 

Ok....man könnte sagen, wenn man Diktatoren, Drogendealern und etlichen anderen Kriminellen so lange die Möglichkeit gab, ihr Geld hier zu horten, dann sollte man auch GU's und Handwerkern erlauben, auf ihre Weise kriminell zu sein und manchen Bürgern ihr hart erarbeitetes und erspartes Geld mit hinterlistigen Absichten "stehlen" zu lassen. Aber man könnte ja wenigsten die eigenen Bürger vor Kriminellen im Inland schützen.

 

Schönen Abend

 

Altbaumieter

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Hallo zusammen... meine Erfahrungen nach einem Neubau und einer komplett renovation.... alle die eine sogenannte ausbildung hatten - katastrophale arbeit und eine noch schlimmere mängelbehebung - alle die armen ausländer ohne lehre - sorry ich bin einer als darf ich das auch so beim namen nennen - top arbeit und kein muggs bei der mängelbehebung.... also wo ist hier der zusammenhang?

ich sags euch... es liegt am stolz. jeder handwerker der stolz seinen job macht egal von wo dieser kommt macht gute arbeit! sobald der stolz der gier weicht ist es vorbei... und leider ist die gier überall auf dem vormarsch!

gruss

fami18

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Gier – Arroganz und Ignoranz: Davon blieben leider auch wir nicht verschont. Stellt euch vor, ihr kauft eine Wohnung und bemerkt schon bald, dass etwas nicht stimmen kann, da der Schlaf immer wieder unterbrochen wird (trotz sehr ruhiger Wohnlage!). Es stellt sich heraus, dass der Elektrohauptverteiler direkt unter dem Schlafzimmer platziert wurde (was einem Verstoss gegen die NIS-Verordnung entspricht) und infolgedessen die Grenzwerte für magnetische Felder im Schlafzimmer und angrenzenden Zimmer mehrfach überschritten sind (diesbezügliche Expertise wurde von renommierter Firma erstellt). Man sollte zwar meinen, so etwas dürfte nicht passieren – sehen wir davon mal ab, es ist nun einmal passiert. Unser Anwalt kontaktiert den Bauherrn – seines Zeichens selber Anwalt – und bekommt als Antwort, dass Elektrosmog in den Bereich der Fiktion gehört. Das wars dann von dieser Seite. Hartnäckige Bemühungen unseres RA, einen Termin für eine Sitzung zur Lösungsfindung zu erhalten, scheiterten, wobei auch die involvierte Immobilienfirma, der Bauleiter sowie der Architekt abblockten: Es wurde weder auf seine zahlreichen Anrufe noch E-Mail Schreiben geantwortet. Heutzutage geht es (oft/des Öfteren?) nicht mehr um Kundenzufriedenheit, da stehen andere Interessen im Vordergrund. Der Käufer wird auf die Wohnungs-Nummer degradiert, hat pünktlich seine Rechnungen zu bezahlen – erledigt, abgehakt….

 

Glücklicherweise gibt es neben schwarzen Schafen auch deren weisse auf der Weide – diese blöken zwar nicht so laut, doch tun auch ihre Arbeit!

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Uns geht es vorderhand nicht darum, jemanden vor Gericht zu zerren – und erst recht nicht, wenn wir damit rechnen müssen, dass der Entscheid bis ans Bundesgericht weiter gezogen wird („heutzutage kann eigentlich nur noch prozessieren, wer entweder mausarm oder steinreich ist“ – und den längeren Atem hat). Man sollte doch meinen, dass es möglich und machbar wäre, gemeinsam zusammen zu sitzen und nach einer Lösung zu suchen.

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