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hat jemand Erfahrungen wie man den Baustoff Holz auch beim Innenausbau zeigen kann? Ich würde mir nur so kleine Akzente wünschen, vielleicht ein Stützbalken aus Holz oder 1 bis 2 an der Decke? Vielleicht sehen wir etwas bei der Bemusterung, wir fahren morgen mal ins Werk können können quasi mal schnuppern B).

 

Die Produktion bei unserem Hersteller ist leider super voll, eigentlich ja ein gutes Zeichen. Einzug Weihnachten 2019....na ja, auf gute Dinge muss man bekanntlich ja warten können.

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Es gibt wieder News...allerdings nicht so erfreuliche.

 

Wir waren ja schon bei der Vorvorbemusterung ;) und es schien alles bereit für eine Baueingabe.

 

Das Grundstück liegt in einer Dorzone, diese wiederum ist Teil einer Ortsbildschutzzone. Das hat nichts mit Denkmalschutz oder so zu tun, heisst aber, das eine Stadbildkommission das Projekt von der Optik noch absegnen muss. Wir waren in waiser Vorahnung an einem Vorgespräch mit einer Architektin aus der Kommission.

 

Fazit, es gefällt rein gar nichts. Die horizontale Teilung mit der Stülpschalung, graue Ziegel, die zu symetrische anordnung der Fenster, die Markise usw. Es fehle an architektonischem Gut, es handle sich bei den Plänen um ein Haus das überall stehen könnte!! So sei das nicht gewünscht. Paff....

 

Der Frust war riesig, schon unglaublich, dass man nicht so bauen kann wie es einem Freude macht. Wir haben uns an alle Vorschriften gehalten bezüglich Bauordnung. Bei der Stadtbildkommission geht es jetzt aber um Geschmack...über diesen lässt sich bekanntlich ja nicht streiten. Was genau gefällt definiert aber niemand so genau, Geschmack gepaart mit etwas Willkür...schwierig.

 

Der Architekt ist zum Glück eine ruhige Natur, er hat aber gesagt, dass er so etwas auch noch nie erlebt hat. Er hat nun mal einen Versuch gestartet wie das Projekt allenfalls besser gefallen könnte. (graue Stülpschalung anstatt braun, Ziegel braun anstatt anthrazit).

 

Meine zwei Frage an euch Forumleser. Gibt es jemand der schon mal Berührungspunkte mit einer solchen Kommission hatte? Gibt es vielleicht Tipps, Ratschläge wie man vorgehen kann?

 

Gibt es Schwörer Bauherren hier im Vorum welche ein braunes Dach haben und mir vielleicht ein Foto schicken könnten?

 

Danke schon im voraus.

Fassadengestaltung.PNG

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Oh weh. Das tut mir leid für euch. Meine Eltern hatten vor über 20 Jahren das gleiche Problem, mit dem Unterschied, dass ihr Haus eine architektonische Scheusslichkeit war, bzw. immernoch ist ;). Da die Häuser rundherum aber nicht weniger grässlich sind, haben sie Ihr Bauvorhaben mit mehreren Einsprachen bei der Gemeinde doch noch durchgebracht.

 

Ich drücke euch die Daumen, dass es mit ein paar wenigen Änderungen klappt. (Für meinen Partner wäre das der Supergau gewesen, weil er ein total Fan von Symetrie ist und ohne Symetrie gar nicht klar kommt ;).)

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Die erste Sitzung der Stadtbildkommission hat stattgefunden und ich kann allen hier im Forum nur wünschen, dass sie nicht einer Dorfzone von Uster bauen. Zusammengefasst wollen sie:

 

keine zweigeteilte Fassade, keine Markisen, kein graues Dach, keine anthrazitfarbigen Fenster, ein Garagentor dass in der Fassade unauffällig ist, keine liegenden Fenster, kein Carport, keine kreuze in den Fenstern.

 

Der Bauherr wird grundsätzlich nicht nach seiner Meingung gefragt. Wir versuchen trotzden die Freude nicht zu verlieren und ein schönes Haus zu planen. Wir probieren es jetzt ganz klassisch mit einer Putzfassade und braunem Dach. Ohne das OK dieser Kommission geht es leider nicht. Wenn Sie wollen schleifen sie einem einfach von Sitzung zu Sitzung und somit auch von Monat zu Monat bis jedes Fenster das sitzt wo sie es wollen. :(

Perspektiven.JPG

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Schade, die Schalung hat mir gut gefallen.

 

"Witzig" finde ich die Aussage

Es fehle an architektonischem Gut, es handle sich bei den Plänen um ein Haus das überall stehen könnte!! So sei das nicht gewünscht. Paff....

 

...und dann verbieten sie alles an Individualität was das Haus vorher hatte...

 

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Du solltest einen Berater oder Architekten beiziehen der die Stadtbildkommission sehr gut kennt. Die Komissionenmitglieder haben ja auch unterschiedliche Meinungen. Ansonsten läufst du immer wieder auf. Am Anfang möglichst wenig planen. Wichtig ist für solche Kommissionen immer die Form,Farbe und das Material der Aussenhülle, wie ihr euer Badzimmer einrichtet denen egal. Auch musst du Kompromisse eingehen, am Ende ist alles Verhandlungssache. Schau dir die Häuser in der Nachbarschaft an. Ich denke das Garagentor solltet ihr anders gestalten, so als Schopf mit einem Tor mit zwei Flügeln, am besten seitlich oder hinter dem Haus. Mit Fensterläden hättest du sicher einen Bonus.

Da mit der Mindestgrösse habe ich noch nie gehört. Habt ihr schon über ein Zweifamilienhaus nachgedacht? Natürlich ergeben sich da wieder andere Themen.

 

Ich habe meine Aussenrenovation mit sehr moderaten Änderungen, die fast nicht einsehbar waren nicht umsetzten können. Respektive mit so vielen Änderungen, dass Aufwand und Ertrag einfach in keinem vernünftigen Verhältnis stehen Diese Kommissionen laufen auch Zielen wie verdichtetes Bauen und Energiewende zuwider. Ich widme mich jetzt dem Innenbereich. Die Fassade sehe ich ja nur kurz wenn ich heimkomme. Und verlottern lassen ist ja legal.

 

Ich  wünsche euch noch viel Durchaltevermögen.

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Wir haben es jetzt bis zur Baueingabe geschafft! Ist doch schon ein kleiner Meilenstein. Nachweise bezüglich Lärmgutachten und Wärmedämmung sind zur Zeit noch in Abklärung, da habe ich noch nicht so den Durchblick. Da das Projekt an der Zürichstrasse liegt, darf der Kanton in Bezug auf Strassensicherheit auch noch ein Wörtchen mitreden....ich hoffe nicht, dass das Bauamt die erlaubten 5 Monate in Anspruch um die Baubewilligung zu erteilen. Ausgesteckt ist es nun und die Nachbarn sind alle brav vorinformiert....mit einer Einsprache rechne ich nicht, aber das weiss man auch erst "wenn aller Tage Abend...". B)

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