p00l

Teures KNX - Was sind die Alternativen?

99 Beiträge in diesem Thema

wie siehts mit CAT6 versus CAT7 aus? CAT7 ein Muss, wenn man im 2017 ein EFH Automatisiert oder reicht auch CAT6. Habe gerade gesehen, dass bei uns alles CAT6 und RJ45 ist.

bearbeitet von p00l

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Ich plane auch ein Neubau mit SmartHome. Habe vieles angeschaut und schon mit HomeMatic experimentiert. Bin via KNX und dS bei Loxone gelandet.

Für ein 1 stöckiges 3.5 Zimmer Haus mit kleinem Keller wäre die konventionelle Elektroinstallation (mit vielen Einbau LEDs, Storren, Bewegungsmelder, Reed, Heizung) bei ca 25- 30k, mit Loxone ca. 40-45k bei Lox Tree Architektur, also Mehrkosten von ca. 15k.

Nun, nach längerer Überlegung und Beobachtung des Smarthome Marktes bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht noch warten soll mit der Installation, bzw. später nachrüsten nicht schlauer ist.

Es erscheinen laufend neue Technologien und grosse Players auf dem Markt, IOT, funkgesteuerte Komponenten für jede mögliche Anwendung und Nachrüstung, Alexa, Google Now, Apple Home, Samsung, etc...

Die Vernetzung aller Komponenten im Haus ist logisch und sinnvoll, aber die volle Integration ist heute noch eher kompliziert und meist nur mit Expertenwissen machbar (RasPi).

Ich vermute das wird bald alles etwas einfacher und günstiger, oder was denkt ihr dazu?


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@p00I

Bei einem Neubau würde ich CAT7 nehmen. Die Verkabelung bleibt gleich. Cat7 Kabel haben dickere Adern (AWG23) oder mehr, haben eine höhere Bandbreite, und eine zusätzliche Schirmung der gesamten bereits geschirmten Adern (S/FTP, F/FTP oder SF/FTP). CAT 7 Dosen gibt es nicht und wäre Etikettenschwindel. Aktuell verbaut man CAT6a Dosen, meist mit Keystonemodulen. 

@hb-iwc

Lies meine vorherigen Beiträge. 15K für Loxone halte ich für deinen Bedarf überzogen. Die reinen Loxoneprodukte werden bei dir kaum über 2500Sfr. kommen. Wichtig ist die richtige Integration von Anfang an. Richtig geplant bekommst du 1 Offerte und nicht 1 für konventionell und 1 für die Automation.

Für IOT wird an einem neuen Europäischen Standard gearbeitet. Dabei sind nahezu alle relevanten Hersteller. Dass ich eine gesamte Automation eines Wohnhauses Google, Apple ober sonst wem in die Hände gebe, würde mir nicht einfallen. Ebenso wenig wie bei einem Neubau vorab Funkgesteuerte Systeme einzuplanen, wenn kabelgebundene Systeme dies erledigen können. Aber dies muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Wird es wesentlich billiger? Ich glaube nein. Denn Produktionskosten sind kaum relevant zu reduzieren, oder es gibt ein neues Gimmik was die mögliche Preisreduktion wieder auffrisst, aber niemand braucht.

Was ist an einem PC bedienmässig und hardwaremässig die letzen 20 Jahre real besser geworden.Nichts. Sie wurden schneller, weil mehr "Müll" herumgeschleppt werden muss, Briefe und Videos schauen kann ich deshalb auch nicht besser. Und im Zweifelsfall stecke ich immer noch eine Platine in einen Slot. Erwarte also nicht zu viel von den Herstellern, egal welcher.

bearbeitet von pitw
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vor 16 Stunden, p00l said:

@pitw vielen dank für deine inputs. ich denke die sternverkabelung ist kein problem. das ist schon so! das mit tastern statt schalter muss ich nochmals nachschauen, ich denke da müsste man nachbessern, leerrohre zu fenstern muss ich au nochmals prüfen.
ich glaube ich lass meine pläne sicherlich von einen automationsprofi prüfen damit ich mir nichts verbaue.

Du glaubst es ist eine Sternverkabelung, oder ist es so? Oder ist es mehr eine Pseudo Sternverkabelung, sprich also eine Baumverkabelung?

Was du für den Aufpreis kriegst, ist ne Wundertüte. Lass dir eine genaue Aufstellung aller Komponenten geben.

Und ich vermute dein Eli hat einfach überall deine Schalter gegen KNX Schalter ersetzt. Ich will ja nix unterstellen, aber ein SmartHome macht nur Sinn, wenn auch BWM eingeplant sind.

Da wir aber keinerlei Pläne, Verrohrungen und Auflistungen gesehen haben, bleibt alles ein Glaskugellesen.

 

Und wegen der Verkabelung, je nach System, braucht es das eine oder das andere Kabel.

Bei KNX reicht das 4-adrige grüne spezielle Kabel

Bei Loxone reicht auch ein mehradriges Telefonkabel, da braucht es nix spezielles (Auch wenn es Loxone anders sagt).

 

Fazit:

Pläne würden helfen. Oder du nimmst einen Integrator, je nach dem wo du halt wohnst, gibt es da bessere...

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Meiner Meinung nach gibt es keine Alternative zu KNX, zumindest nicht bei einem Neubau. Bei einem Haus wird mir sicher kein properitäres System installiert. Leider ist es etwas, das man nicht (oder nur mit viel Aufwand) nachrüsten kann.

 

Ich empfehle also folgendes:

Den Minimalausbau mit KNX realisieren, später die tollen Goodies nachrüsten. Das heisst: Licht, Storen, Heizung und Fenster/Tür-Kontakte.

 

Wir sind gerade selber mit der Planung beschäftigt und werden für die KNX-Geschichte ca. 20k Aufpreis bezahlen gegenüber einer herkömmlichen Installation. Diese setzen sich aus ca 9k Hardware und 11k Dienstleistungen zusammen. Am Anfang brauchst du noch keine hübsche Visu auf dem iPad oder so, das kannst du später easy nachrüsten.

 

Wir haben auch mit dem Budget zu kämpfen (das gehört wohl dazu beim Bauen), aber beim KNX würde ich nicht sparen. Wenn ich lese, dass ein 10 Jahre altes Haus heute dank KNX auf dem Stand der Technik ist, dann überzeugt mich das schon. Vor 10 Jahren gabs noch keine iPads, und trotzdem funktionierts.

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Die Visu sollte nicht das entscheidende Kriterium sein, sondern wie Smart das Haus ist. Wer will schon für ein Licht zu schalten oder ne Jalousie oder ne Szene jedesmal das Handy vorkramen, Entsperren, App starten, Objekt suchen und dann draufklicken....

Nee. Ich habe KNX seit 12 Jahren und die Vius brauche ich nur für die seltenen Funktionen. Dafür braucht es keine Super-Duper-Hi-Graphik-Kann-alles-Visu.

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vor 1 Stunde schrieb Automation:

Fazit:

Pläne würden helfen. Oder du nimmst einen Integrator, je nach dem wo du halt wohnst, gibt es da bessere...

 

Ich mach kein Geheimnis draus, dass ich kein Spezialist bin in diesem Gebiet :-) Versuche mich schlau zu machen und ihr und dieses Forum seid eine grosse Hilfe. Ihc hab meinem Eli gesagt, dass ich lediglich eine einfach KNX Basis haben will und er Offeriert mir die CHF 40'000 ohne viel Infos. Die Infos habe ich übrigens angefragt, da die Aussagen in der Offerte wie bereits erkannt nutzlos sind. Habe auch nochmals erläutert das ich nur die absolute Basis möchte und alles andere später machen. Vorallem geht es mir darum, dass ich "alles andere" eben noch machen kann und mir nichts verbau.

 

Anbei meine Pläne - wie gesagt es ist der erste Plan nach der ersten Besprechung. Da ich mich nicht gut auskenne, kann ich Sie nicht gut beurteilen, weshalb ich Hilfe bei KNX Spezialisten/Erfahrene suche (suchen werde).

 

Vielen Dank!

p00l

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@el-nino

Zitat

Diese setzen sich aus ca 9k Hardware und 11k Dienstleistungen zusammen. 

11K für Dienstleistungen wenn das nur die Proggramieraufgaben sind, sollte die Firma ihr Handwerk lernen. Selbst grosszügig gerechnet sind dies 2 Wochen Programmierarbeit!!

Zitat

Wenn ich lese, dass ein 10 Jahre altes Haus heute dank KNX auf dem Stand der Technik ist

Das sind SPS gesteuerte Systeme seit den 70er Jahren, vor allem auch in der Industrie, dass würde mich überzeugen

 

Ob jemand eine Visu möchte oder nicht sollte nie ein Kriterium in der Planung sein, denn dies ist immer möglich. Nur der eine Anbieter hat es in Serie, der andere als Zusatz. Dass alles so automatisch wie möglich ablaufen soll ist klar, denn dies kann auch Beschaffungskosten senken. Viele möchten halt ihre Schalter, und dann sollen sie sie auch haben können.

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Die meiste Zeit wird das Haus sowieso über die Schalter bedient (alles was nicht automatisch läuft). Visu ist hübsch anzusehen aber je nach Ausführung sehr aufwändig/teuer, daher würde ich ohne Visu starten.

 

Die 11k sind alle Aufwände des Integrators. Also Planung, Umsetzung, Dokumentation, Schulung etc.

 

40k für die gesamte Installation ist wohl nicht sooo daneben (kommt auch sehr auf den Ausbaustandard drauf an). Wir haben im moment ca 20k für die normale Installation und nochmals 20k extra für KNX.

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Ich kann di Art der Verrohrung auf den Plänen nicht erkennen, da diese nicht eingezeichnet ist. Die Schriften zu den Symbolen kann ich nicht lesen, die Auflösung ist dafür zu klein.

 

Was mir allerdings auffällt, ist dass der Bau konventionell geplant ist, halt einfach mit den teureren KNX Schalter. Ich sehe (evtl. aber auch der schlechte Auflösung geschuldet), keine Fenster und Türkontakte. Ebenso keine Bewegungsmelder oder sonstige Sensoren. Es sind einfach einen Haufen Schalter in einer 1:1 Beziehung (1 Schalter - 1 Licht, 1 Schalter - 1 Jalousie) zugeordnet.

 

Ohne die Rohrführung ist es mir nicht möglich eine Meinung abzugeben, bzw. das was ich sehe ist alles andere als die Basis einer Smart-Home Planung. Eben konventionell mit teuren KNX Schalter. Ich hoffe es nicht, aber ich bezweifle mal, dass der Eli nur eine geringe Ahnung von Smart Home hat.

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