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tosci

Energiestrategie 2050: Abstimmung zum Energiegesetz

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Genau da liegt doch das Problem. Wieso keine Förderung alternativer Energie ohne Zwänge. Der Anreiz ist ja schon heute durch immer mehr steigende Energiepreise gegeben. Aber unsere Politiker der verschiedenen Lager müssen sich erst einige Jahre bekämpfen bevor eine schlechte Lösung geboren wird. Der Weg wird unter anderem in dezentralen Energiespeichern liegen in welchen der überschüssige Strom gespeichert wird. Da wird sich in den nächsten 10 Jahren noch sehr viel bewegen. Bei einem nein müssen unsere Politiker vielleicht endlich mal den Finger raus nehmen. Aber da liegt ein grundsätzliches Problem an unserer Politik vor. Je länger ein Findungsprozess dauert, desto mehr Sitzungs und Kommissionsgelder gibt es. Da sollte ein Erfolgsmodell mit Prämien eingebunden werden. So ist keiner an schnellen Abläufen interessiert.

Zum Beispiel stört mich, das eine Elektroheizung auch dann nicht bewilligungsfähig ist wenn das Haus energieautark ist. Zu solchen unschönen Situationen führen verbote. Da gibt es sicherlich noch viele ähnliche Beispiele.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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vor 5 Stunden schrieb fipsli:

Wäre schön wenn jene die NEIN sagen mal ein paar Alternativen aufzeigen würden.

 

Die alternativen sind und werden erneuerbare Energien sein - dies habe ich auch ganz klar so gesagt. Auch, dass die "Richtung" korrekt ist - aber das Problem ist die Art und Weise der Umsetzung...

 

Was die Grenzenlose Förderung für Auswirkung hat, sieht man unter anderem schön in DE, wo jetzt bei Sonnenschein oder Wind eine enormer Stromüberschuss besteht, die Grosshandelspreise gingen in den Keller (für den Endkunde wird/wurde es trotzdem immer teurer!) - das geht soweit, dass sich die für die Zukunft so wichtigen Pumpspeicherwerke nicht mehr lohnen.

 

Daher muss die Zukunft eindeutig in Richtung Smart-Grid gehen, wie hier auch schon mehrfach erwähnt wurde, mit einer dezentralen Stromspeicherung, dazu gibt es heute schon Formen, und es werden noch mehr kommen. Zusätzlich müssen Pumpspeicherwerke ausgebaut werden können, resp. neue Gebaut werden können, und zusätzlich z.B. die Stauseen komplett mit Photovoltaik "zugedeckt" werden können, da Photovoltaik bei uns in den Bergen die höchste Ausbeute hat (ein Interview mit einem ETH Professor dazu wurden auch schon verlinkt).

 

Nur, von dem können wir leider nur Träumen, gewisse Verbände etc. haben eine viel zu Hohe macht, bestes Beispiel dazu:

- Grimsel Stausee Erhöhung - wurde jetzt nach xyz Jahren durch das Bundesgericht zum glück endlich durchgewunden, der Prozess hat die KWO wohl Millionen gekostet...

- Beispiel Wasserkraft Landgut Hammer in Cham, der Besitzer wollte ein altes Kleinwasserkraftwerk wieder in Betrieb nehmen, war sogar Vorgängig mit dem WWF etc. in Kontakt und alles mit denen abgesprochen - nun erhebt der WWF trotzdem Einsprache, angeblich wegen einer zu geringen Restwassermenge (die war vorher mit dem WWF besprochen), in Tat und Wahrheit geht es darum, ein veraltetes Wassergesetzt des Kantons Zug anzufechten, man will ein Exempel statuieren - dazu bekämpft man wieder einmal "Pioniere", welche sauberen Strom produzieren möchten - toll...

 

 

Genau diese Probleme, der alles Verhinderer, werden leider NICHT angegangen - und das ist nur einer der Punkte, wo diese Vorlage absolut nicht zu Ende gedacht ist, und vorallem auch nicht Zielgerichtet und Lösungsorientierung für die Zukunft!

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kommt es eben nicht...

 

- Verbände werden nicht, oder viel zu wenig zurückgebunden (Grimsel Erhöhung würde nicht "einfacher durchkommen")

- Kleinwasserkraftwerk Landgut Hammer hätte immer noch dasselbe Problem

- Klein Stromproduzenten/Energiesparer werden NICHT mehr gefördert - auch heute wurden ja nicht alle Fördergelder abgerufen

 

- Förderung/Entwicklung eines SmartGrid wird nicht angegangen

- verstärkte Förderung/Forschung für dezentrale Energiespeicher wird nicht angegangen, es wird sogar ein "Denkverbot" im Thema Kernkraft erteilt (wir wissen nicht, wo diese Technologie in 20, 30 Jahren sein wird/wäre...)

- Landschaftsschutz/Denkmalschutz wird nicht abgeschwächt

- es wird in Namen des Bundesrats geleugnet (40.- sind die Milchmädchenrechnung, welche wir DIREKT bezahlen, dass die Kosten aber auch bei alles und jedem, was Energie benötigt, auch dazu kommen, wird verschwiegen - wie erwähnt sind wohl auch die 3200.- übertrieben...)

 

- Ein Verbot von "Stromvernichtern" (Beispiel hier weiter vorne vom Blick Beitrag erwähnt), wird nicht eingeführt - warum werden die Stromkonzerne nicht "gezwungen", solche Stromüberschüsse zu speichern, z.B. mit BatteryPacks etc.?)

 

 

Nein, das Energiegesetz ist definitiv nicht zu Ende gedacht, es bringt KEINE Lösung für die zukünftige Energieversorgung, da es diese nicht aktiv begünstigt (zurückbinden von Verbänden, Landschafts/Denkmalschutz nach hinten stellen etc., keine Förderung von dezentralen Speichersysteme, wie z.B. Homestorage Lösungen etc.)

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Ich kaufe neue Geräte mit A+++ für CHF 10'000.00 und spare damit Stromkosten von CHF 100.00 pro Jahr.
Was für ein Unsinn.

Genau so lief/läuft es ja mit den Subventionen... noch so manch' einer hätte sich keine PV-Anlage gegönnt wenn diese nicht durch die Steuerzahler subventioniert worden wäre...


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