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Am 31.10.2017 um 08:54 schrieb Beata K.:

Wir bauen LEIDER mit Swisshaus!

Zwei Jahre warteten wir auf den Baubeginn, der jetz im Gange ist. Bereits jetzt (steht erst der Keller) ist wir ca. 250'000.- über Budget.

 

 

Hallo Beata K.

Wie hat man Dir denn den "kleinen Fehlbetrag" erklärt?

Das ist ja, wenn man deren Grundpreise für die Typenhäuser als Basis annimmt, quasi ein halber Hauspreis. Das kann doch unmöglich an den normalen Gebäudekosten liegen....auch für völlig unzureichend geschätzte Nebenkosten ist DIESER Fehlbetrag doch weit aus der Spur.

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Leider weigert SH sich mit uns an einen Tisch zu sitzen, wir mussten einen Anwalt nehmen. Im Moment läuft alles von Anwalt zu

Anwalt. Wir haben alle Offerten gewünscht und eine säubere Aufstellung der Kosten.

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Ja, das ist dann eine etwas unschöne Situation, wenn es nicht möglich ist sich an einen Tisch zu setzen, um Klarheit zu schaffen. Ich hoffe, Du hast einen entspr. Bau-Anwalt der Dich vertritt.

Ich hatte mal so einen ähnlichen Fall mit der früheren GU StellaHaus, da ist es mir als "neutralem" Bauberater gelungen die persönlichen Gespräche wieder anzukurbeln, ein Treffen zu organisieren, an dem ich auch teilnahm. Hatte leider am Ende nichts genützt, weil die Firma da wohl schon in Schwierigkeiten war und später Konkursanstrag stellte.

 

Wie dem auch sei, Du musst doch aus der Zeit, als noch Gespräche liefen, erfahren haben, dass und ggf. warum diese extrem hohe Kostenüberschreitung eintrat? Du hast ja einen Kaufvertrag mit Festpreis abgeschlossen, daher sollte eine Steigerung der Gebäudekosten, gerade in dieser Höhe, ja ausgeschlossen sein?

 

Wenn sich zurzeit die Anwälte "austauschen" dann wird doch hoffentlich, ohne eine Einigung erzielt zu haben, nicht einfach so weitergebaut, oder doch? Das sollte man lieber nicht tun..

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Wir bauen LEIDER mit Swisshaus!
Zwei Jahre warteten wir auf den Baubeginn, der jetz im Gange ist. Bereits jetzt (steht erst der Keller) ist wir ca. 250'000.- über Budget.
Die Bauführung ist = 0, alles muss selbst organisiert werden.
Über die Kostenübersicht hat nicht mal der Leiter der Abteilung von Swisshaus einen Überblick.
Es ist eine reine Katastrophe, der uns leider Finanziell in den Ruin treibt so wie Seelisch und Psychisch.
Wer hat auch solche Erfahrungen gemacht und kann uns Tipps geben?
Ohne Anwalt kommen wir nicht weiter und ich denke wir haben einen guten gefunden der uns unterstützt.
 

Hallo Beata K.

Pfälzer ist Bauberater. Evtl. kannst du ihn fragen, ob er bei dir die Bauberatung macht.



Gesendet von SM-G928F mit der HausGartenLeben.ch Mobile App

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Bei Swisshaus gibt es einen munteren Sesseltanz. Der VR-Präsi Clemens Hauser ist neu nur noch einfaches Mitglied des Verwaltungsrates, und das Heft haben zwei Anwälte von Wicki Partners übernommen. Es kann also nur besser werden!

 

Und der arme Röbi Augat ist weiterhin einziges Mitglied der Geschäftsleitung. Da bleiben wenigstens die Entscheidungswege kurz, wenn er nur sich selber fragen kann ;) Haha!

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Ganz grundsätzlich lohnt sich auch immer ein Blick in das Betreibungsregister - besonders als Bauherr ist die Legitimation gegeben... Ich gehe davon aus, dass bei Swisshaus sämtliche Forderungen (sollte es diese geben) natürlich unbegründet sind...

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Ich hab mit Swisshaus ein FENIA Haus gebaut. Obwohl die Bauqualität nicht schlecht ist, habe ich mit Swisshaus nur schlechte Erfahrungen gemacht.

Der Aushub wird nur zu 2/3 des nötigen Aushubs übernommen. Das zwingt den Bauhern entweder zu einem überrissenen Preis den restlichen Aushub an Swisshaus abzutreten oder den ganzen Aushub selber zu übernehmen und von Swisshaus eine lächerlich tiefe Entschädigung für den vertraglich vereinbarten Aushub zu bekommen. 

Hinzu kommt, dass wenn man den ganzen Aushub selber macht, auch die Hinterfüllung (nach dem betonieren des Kellergeschosses) selber machen muss.

Ich empfehle nur soviel Aushub wie Swisshaus nicht vertraglich übernimmt selber zu machen und den Rest an Swisshaus zu überlassen. Denn der Aushub ist eine sehr kritische Angelegenheit. Je nach Wetter kann er einbrechen und man muss ihn mit Beton sichern oder es kann Wasser eindringen, das abgepumpt werden muss. Ebenfalls muss u.U. eine Neutralisationsanlage aufgestellt werden, weil das Wasser im Aushub zu alkalisch ist etc. Unerfahrene Bauherren sollten deshalb auf keinen Fall den untersten Teil des Aushubs selber in Auftrag geben.

 

Gewisse kleinere Mängel werden von Swisshaus par-tout nicht behoben. 

 

Die Verträge von Swisshaus sind einseitig zu Gunsten von Swisshaus ausgelegt.

Ich empfehle jedem Bauherrn auf jeden Vertrag mit einem GU von Hand zu ergänzen, dass SIA 118 integrierter Bestandteil des Vertrages ist. Falls der GU sich dagegen wehrt würde ich einen anderen GU suchen. Insbesondere sollte ein Bauherr darauf achten, dass SIA 118 unverändert übernommen wird und nichts wegbedungen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

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On 11/9/2017 at 10:57 PM, Bdylan said:


Hallo Beata K.

Pfälzer ist Bauberater. Evtl. kannst du ihn fragen, ob er bei dir die Bauberatung macht.



Gesendet von SM-G928F mit der HausGartenLeben.ch Mobile App
 

Das Problem ist, dass der Anwalt die Kosten nur noch weiter in die Höhe treibt und meistens auch nicht viel erreicht. Ist der Vertrag mit einem solchen GU erst mal unterschrieben, ist man dem GU praktisch hilflos ausgeliefert.

Ich empfehle sämtliche Zusatzwünsche wieder zu streichen. Den Innenausbau nur so weit über Swisshaus machen lassen wie dies in der Basisvariante vereintbart ist. Z.B. kann man die Granitabdeckung in der Küche selber machen lassen oder Cheminee nicht über Swisshaus machen lassen, sondern nur die Luftrohre einlegen. Beim Bodenbelag nur so viele Zimmer machen lassen wie das Budget reicht. Die anderen Zimmer kann man nachträglich machen lassen.

Wichtig ist: so viele Leerrohre wie möglich über Swisshaus einlegen lassen, lieber zuviel als zuwenig. Danach das Elektrisch ebenfalls selber machen lassen.

 

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On 10/31/2017 at 8:54 AM, Beata K. said:

Wir bauen LEIDER mit Swisshaus!

Zwei Jahre warteten wir auf den Baubeginn, der jetz im Gange ist. Bereits jetzt (steht erst der Keller) ist wir ca. 250'000.- über Budget.

Die Bauführung ist = 0, alles muss selbst organisiert werden.

Über die Kostenübersicht hat nicht mal der Leiter der Abteilung von Swisshaus einen Überblick.

Es ist eine reine Katastrophe, der uns leider Finanziell in den Ruin treibt so wie Seelisch und Psychisch.

Wer hat auch solche Erfahrungen gemacht und kann uns Tipps geben?

Ohne Anwalt kommen wir nicht weiter und ich denke wir haben einen guten gefunden der uns unterstützt.

 

Anwälte bringe während der Bauphase nicht viel, sondern treiben nur die Kosten weiter in die Höhe. Wenn Mängel schon absehbar sind dann hilft ein Bauexperte (Architekt).

Anwälte sind vor Vertragsabschluss wichtig um durchzusetzen, dass SIA 118 unverändert übernommen wird und allenfalls nach der Hausübergabe um die Mängel einzuklagen die nicht behoben wurden.

Wichtig bei allen GUs ist, nur das über den GU machen lassen was im Basisvertrag inbegriffen ist, alles andere möglichst extern und in Eigenregie vergeben. Ausbauwünsche sollten auf Leerrohre und andere Sachen, die nicht nachträglich gemacht werden können beschränkt werden.

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