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Hallo mans15

 

Ich bin definitiv kein Elektriker.... daher fallen mir ggf. andere Ansätze in den Sinn :)

Was meint denn Dein Verlegebetrieb, bzw. der Hersteller zu dem Problem? Das sollte man von dieser Stelle doch lösen können. Entweder durch Nachbehandlung, oder mit entspr. Tipps.

 

Für mich würde sich grundsätzlich die Frage stellen, ob und in welcher Menge die Kunststoffprofile ableitfähig wären? Die Dielen liegen ja zudem noch auf Trennstreifen (siehe Bild) und sind somit von der Unterkonstruktion entkoppelt. Die Befestigung via Clip ist unsichtbar erfolgt.... Clips aus Kunststoff oder Metall?

 

Ergeht das nur Dir, Deiner Frau/Familie so, oder auch Gästen/anderen Menschen? Die Menschen reagieren da oft unterschiedlich darauf.

Andere Schuhe/mit anderen Sohlen schon getestet?

Ich persönlich hatte mal ein ähnliches Problem im Auto... ein bestimmtes Auto, mit bestimmten Schuhen und es hat nach dem aussteigen und dem anfassen an den Türgriff, "klatsch" gemacht...  mit anderen Schuhen nicht.

 

Eine punktuelle "Testmöglichkeit" könnte ggf. eine ableitende "Matte" vor der Alu-Schiebetüre sein... die Du zuerst betrittst, bevor die Schiebetüre angefasst würde.

Es ist müssig zu erwähnen, dass Du das Problem mit echtem Holzbelag nicht gehabt hättest ;)

Alternativ, Holzoptik ja, echtes Holz eher nein... gibt es heute auch die Möglichkeit Steinzeugplatten, in Holzoptik und Format, zu verlegen. Auch auf einen Rost-Unterbau.

 

Gerne verfolge ich das Thema weiter um hoffentlich zu erfahren, wie Dir geholfen wurde :)

 

 

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Hallo Pfälzer

 

Danke für deine Überlegungen.

vor 4 Stunden schrieb Pfälzer:

Was meint denn Dein Verlegebetrieb, bzw. der Hersteller zu dem Problem? Das sollte man von dieser Stelle doch lösen können. Entweder durch Nachbehandlung, oder mit entspr. Tipps.

 

Der Verleger hat dieses Problem direkt am Hersteller (Belcolor) weiter gegeben. Dieser hat bis jetzt noch keine entsprechende Lösung für dieses Problem, evtl. folgt diese Woche eine Lösung.

 

vor 4 Stunden schrieb Pfälzer:

Für mich würde sich grundsätzlich die Frage stellen, ob und in welcher Menge die Kunststoffprofile ableitfähig wären? Die Dielen liegen ja zudem noch auf Trennstreifen (siehe Bild) und sind somit von der Unterkonstruktion entkoppelt. Die Befestigung via Clip ist unsichtbar erfolgt.... Clips aus Kunststoff oder Metall?

Die Kunststoffprofile sind aus BPC, also das gleiche Materiel wie die Dielen. Was der Trennstreifen genau ist müsste ich noch abklären. Die Clips sind aus Metall.

 

vor 4 Stunden schrieb Pfälzer:

Ergeht das nur Dir, Deiner Frau/Familie so, oder auch Gästen/anderen Menschen? Die Menschen reagieren da oft unterschiedlich darauf.

Andere Schuhe/mit anderen Sohlen schon getestet?

Dieses Problem tritt bei allen Personen auf, welche auf dem Sitzplatz sind. Mit Arbeitsschuhen oder Schuhe welche eine tiefere Sohle haben findet die elektrostatische Aufladung nicht statt. Auch Barfuss tritt dieses Problem nur in einem geringeren Rahmen auf. Es kann jedoch nicht sein dass ich noch den Gästen eine Schuhordnung erteilen muss :-)

 

vor 4 Stunden schrieb Pfälzer:

Eine punktuelle "Testmöglichkeit" könnte ggf. eine ableitende "Matte" vor der Alu-Schiebetüre sein... die Du zuerst betrittst, bevor die Schiebetüre angefasst würde.

Es ist müssig zu erwähnen, dass Du das Problem mit echtem Holzbelag nicht gehabt hättest ;)

Alternativ, Holzoptik ja, echtes Holz eher nein... gibt es heute auch die Möglichkeit Steinzeugplatten, in Holzoptik und Format, zu verlegen. Auch auf einen Rost-Unterbau.

Die Matte wäre sicher eine Testmöglichkeit, jedoch muss die Lösung versteckbar sein, ansonsten kann ich ja den ganzen Platz mit Matten verlegen...
Die Wahl von WPC oder eben BPC haben wir aufgrund der Eigenschaft dass wenig in der Behandlung investiert werden muss und die Dielen sehr robust sind und angenehm darauf zu gehen.

 

vor 10 Stunden schrieb pitw:

Dazu kann man Bambuspflegeöl farblos verwenden, oder ein WPC Pflege-Öl . Es sollte es zumindest reduzieren. Ich würde es aber erst an einer nicht so prominenten Stelle testen.(Optik/Aufnahme durch das Holz) Es wäre eine einfache kostengünstige Variante.

Im Anhang noch etwas Informationen.

Elektrostatische Aufladung von WPC-Terrassendielen.pdf

Danke für die Informationen, diese hatte ich auch bereits im Web gefunden ;-)
Werde jetzt noch die Lösung mit dem Kupferkabel testen und gegebenfalls noch mit einer Imprägnierung

 

Danke euch allen für weitere Tipps und Ratschläge!!!

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Sehe einen mögliche Lösungsweg auch in einer antistatschen Imprägnierung-/Beschichtung. Da gibt es fertige Produkte.
Achte auf die Rutschgefahr welche durch das Produkt entstehen könnte.
Lg Turbo

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Hallo zusammen

 

So nun ist der Sommer vorbei und wir haben einige Sachen auf dem Sitzplatz ausprobiert.

 

1. Kupfedraht

Ich habe einen Kupferdraht in den Fugen der Dielen verlegt und dieser mit dem Glasgeländer verbunden, desweiteren habe ich dann dieser Kupferdraht mit der Erdung im Haus angeschlossen. Das Ergebnis: kein Effekt und der elektrische Schlag war immer noch vorhanden. (Dazu Video IMG_4397.MOV)

IMG_4394.thumb.JPG.4580aeb505ce4da1854c24fdb03fb448.JPGIMG_4395.thumb.JPG.13f9f4df95c560a031c6aca20d43214f.JPG

 

2. Kupferband

In der Zwischenzeit hatten wir vom Lieferanten (Belcolor) 2 andere Dielen von einem anderen Produzenten (Das Eine 50%Holz/50%Plastik, das Andere 70%Holz/30%Plastik) erhalten und diese auch verlegt. Dazu haben wir einen Kupferband zwischen den Dielen und der Unterkonstruktion verlegt. Auch hier haben wir dann das Kupferband an der Erdung im Haus angeschlossen und das Ergebnis war immer noch gleich. (Dazu Video IMG_4707.MOV)

IMG_4719.thumb.JPG.c25f4408c31835f43b9bb6abba9c469e.JPGIMG_4721.thumb.JPG.eef657c59044e79d4c4ace463512b039.JPG

 

3. Dielen auf Platten

Die aufgenommene Dielen haben wir dann noch auf dem Balkon im Dachgeschoss einfach auf den Steinzeugplatten ausgelegt. Auch dort liefen wir auf den Dielen und beim Anfassen des Geländers bekamen wir weiterhin einen elektrischen Schlag.

IMG_4718.thumb.JPG.1ffa7c5f328c87cec84662c9e4690bf9.JPG

 

Meines Erachtens sind die WPC oder BPC Dielen einfach nicht geeignet umd darauf mit Schuhen zu laufen. Die Dielen sind einfach nicht leitfähig und somit kann man eigentlich machen was man will, die elektrostatische Aufladung kann nicht abgeleitet werden und somit ist man selber aufgeladen. Es kann jedoch nicht sein dass wir "die Einzigen" sind, die dieses Problem haben.

Habt ihr vielleicht noch weitere Ratschläge oder Tipps was wir unternehmen sollten? Nun stellt sich natürlich die Frage ob wir die Dielen so akzeptieren sollten (was sehr unangenehm ist, vor allem mit Kleinkindern) oder ob wir auf Ersatz verlangen sollten z.B. Bambus (würde nicht absplittern, muss jedoch geölt werden, was eigentlich mit WPC oder BPC zu vermieden gewesen wäre, darum auch der Entscheid auf WPC/BPC) oder z.B. auch Steinzeugplatten (dann hätten wir sicher keine Probleme mit elektrostatische Aufladung und das Absplittern wäre auch nicht vorhanden).
Bei einem Ersatz stellt sich natürlich auch die Frage, wer für diese Kosten aufkommen sollte.

Ich danke euch bereits jetzt für weitere Anregungen, Vorschläge, Tipps und Ratschläge.

Viele Grüsse

 

IMG_4397.MOV

IMG_4707.MOV

bearbeitet von mans15

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Hallo mans15

 

Vorab, auch für unsere User, vielen Dank für die Rückmeldung und Deine Testreihen.

Vermutlich hängt es auch etwas von den Menschen (Bauherren) selbst ab, ob und wie stark (somit häufig) das Problem auftritt. Aber das nützt Dir nun natürlich nichts.

Als "Sofortabhilfe" fällt mir nur die schon zuvor erwähnt "Ableit-Matte" vor den Türen ein, ggf. ergänzt (für die Kinder/Gäste) mit einer "Abdeckung" des Geänderhandlaufes, der ja vermutlich ebenso oft berührt wird wie die Schiebetüre.

Die Kostenübernahme für den Ersatz müsste wohl durch einen Juristen vorgeklärt werden. Ich kenne bislang keine Produktbeschreibung (eben auch wegen der Produkthaftung) die diese Problematik erfasst oder gar ausschliesst. Evtl. kommt es vergleichsweise selten vor, oder es gibt noch zu wenige Bauherren die darüber berichten.

Evtl. kannst Du ja einen Deal mit dem Verlegebetrieb machen... der wiederum, rein kostenmässig, mit dem Lieferanten. Ein Versuch sollte es wert sein.

Vorab viel Erfolg... und ja, Feedback wäre erwünscht.

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