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katii

pk auslösen und einzahlen via lohnabrechnung

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hallo zusammen

wir ( junge familie 30 jahre jung)sind in der zielgeraden unseres hauskaufes. haus bj 1973, 208 m2, 817 m2 land kp 495'000 plus renovation wertv. 47000 + nicht wertverm 23000 = 565000. nun haben wir von der bank zwei finanzierungsvorschläge erhalten und ich bin da wohl einfach ein bisschen zu einfach gestrickt mit meinen überlegungen.denn es würde mich wunder nehmen ob meine rechnung zu einfach ist bzw ob ich einen denkfehler mache..

wir müssen 50000 aus der pk meines mannes nehmen. geplant ist, diese herauszunehmen anstatt zu pfänden aber dass der betrag erhalten bleibt würde er monatlich den automatisch abzug bei der lohnabrechnung um 130.- erhöhen so dass das geld wieder drinn wäre in 30 jahren. amortisieren würden wir indirekt ( evt. zusätzliches 3a)und wenns zusätzlich reicht etwas direkt. meine idee dahinter ist, dass wir dass so quasi "vergessen" könnten indem es automatisch gemacht wird.

meine frage ist nun, ist das eine blöde idee mit dem automatischen/ zusätzlichen abzug bei der monatlichen lohnabrechnung?  

besten dank für die mithilfe

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ich glaube nicht, dass dies möglich ist, dass da einfach ein Mitarbeiter kommen kann und seinem Chefe sagen, "hey Chef, ich möchte jetzt gerne mehr in die PK einzahlen"... Wäre mir absolut neu, dass so etwas möglich wäre...

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Ich denke auch nicht, dass das über den Arbeitgeber läuft, aber man kann das ja privat machen, alles auf ein Konto und im Dezember  eine entsprechende Überweisung oder so.

 

Aber was spricht gegen eine Verpfändung?

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Hallo Kati

Bei den meisten PKs geht dass, sie möchten aber, dass man grössere Beträge auf einmal einzahlt. So muss man den Betrag "zwischensparen". Einfach bei der PK direkt anfragen. Achtet bei den Bankofferten darauf, dass Ihr beim den aktuell niedrigen Zinssätzen auch eine ausreichende Tilgung habt. So gibt es im Alter kein Problem, falls die Zinsen höher als geplant steigen, und Ihr habt dann weniger Ausgaben. Oft gibt es dann auch die Möglichkeit etwas früher in den Ruhestand zu geben, weil die Belastungen nicht mehr so hoch sind. Ein weiterer Grund ist die Folgefinanzierung, das Objekt muss auch noch den Wert der Folgefinanzierung haben. Da gibt es viele, welche keine Folgefinanzierung bekommen, weil sie aus "Steuergründen" nicht oder zu wenig getilgt haben, und der Objektwert dadurch geringer, als die noch zu finanzierende Summe, ist. Die geringere Tilgung wird oft mit den Steuern begründet. Kosten tuts am Ende nahezu gleich viel. Nur gibtst du einmal das Geld der Bank, und das andrer mal dem Staat. Wobei man die Steuer noch etwas durch Renovationen, Dienstleistungen usw. beeinflussen kann.

 

Gruss Pit

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Hallo Kati

Schaut mal ins Reglement der PK, und sprecht auch mit denen. Da gibt es die unterschiedlichsten Lösungen.

Bei einigen Kassen kann der Arbeitnehmer freiwillig den Sparbeitrag erhöhen.

Schaut genau auf die Leistungskürzungen die ihr durch den Vorbezug habt. Oft ist nicht nur die zukünftige Rente kleiner, sondern auch bsp. Todesfallleistungen. 

Um vergleichen zu können müsst ihr also das bezogene Kapital zum PK Zins euch selbst verzinsen plus evtl. eine Lebensversicherung abschlissen, die die Leistungseinbusse im Todesfall ausgleicht. 

Die Steuern dabei nicht vergessen. Oft ist dann die Verpfändung der PK die günstigere Lösung.

Ťönt jetzt alles etwas komplizierter als es ist. Euer Banker und eure PK macht das aber für euch.

Gruss Fipsli

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Weiteres Themenfeld: Bezogene PK-Gelder müssen zurückbezahlt werden, erst danach ist ein steuerlicher Abzug wieder möglich. Wie nun die Auswirkung ist, wenn monatlich ein höherer Sparbeitrag geleistet ist, entzieht sich meinen Kenntnissen, ich würde aber davon ausgehen, dass der höhere Sparbeitrag nicht als Rückzahlung der bezogenen PK-Gelder anerkannt wird. Somit würde Deine Überlegung nicht zum gewünschten Ziel führen.

Ich würde eher eine 3a-Lösung vorziehen und dann alle paar Jahre die angesparten Beträge steuerfrei in die Pensionskasse überführen (geht natürlich nur mit dem Säule 3a-Guthaben Deines Mannes). Falls Du auch Lohnbezügerin bist, könntest Du ebenfalls ein 3a-Konto führen und dann alle 5 Jahre die Hypothek direkt amortisieren. 

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läck seid ihr schnell :) ich arbeite weiterhin 40% und habe bereits ein laufendes 3a konto bzw. eine versicherung.. dorthin zahle ich monatlich 200 ein,die wurde mir mit 18 jahren mal angedreht aber dortheraus kann ich eh nichts beziehen da es bei einer versicherung ist aber für im alter gibts ja dann vielleicht mal was...

 

wir tendieren schon zu einer verpfändung der pk .und zusätzlich amortisieren via 3a denke das ist für uns wohl die sinnvollste lösung. 

 

war einfach so ein gedankenblitz meines mannes.. aber eben, nicht zu ende gedacht! wir werden nun versuchen gute konditionen auszuhandeln. 

 

vielen dank für eure inputs!

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