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Entkalken bzw. weniger Kalk auf den Armaturen ist unser Ziel.

Jedoch haben wir nichts gegen Mineralien im Trinkwasser. Darum wollen wir für unser EFH
einen Wasserenthärter der ohne Ionentauscher (Salz) funktioniert. Es ist uns bewusst, dass der Kalk damit

nicht verschwunden ist, sich aber leichter entfernen lässt.

 

Wer hat aktuelle Erfahrungen mit Kalkschutzanlagen von der Firma Grob, JUDO, WaterCryst, etc. ?

 

Freuen uns über viele Tipps !!

 

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Wenn du den Gesetzen der Naturwissenschaften nicht traust, dann kannst du dir entweder bei Trump alternative Fakten besorgen oder deine Frage für Sonntag aufsparen und den Pfarrer fragen.

Im EFH-Bereich nimmt man Ionentauscher oder man lässt es.


Gesendet von iPhone mit HausGartenLeben

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Wenn du den Gesetzen der Naturwissenschaften nicht traust, dann kannst du dir entweder bei Trump alternative Fakten besorgen oder deine Frage für Sonntag aufsparen und den Pfarrer fragen.

Dafür kann ich dir nur ein "Daumenhoch" geben. Ich weiss auch nicht was die Leute gegen Ionentauscher haben. Es werden wie das Wort schon sagt, Ionen im Harz getauscht, also reine Physik und keine Chemie

 

 

Gruss Pit

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Guten Tag

 

Ich stamme beruflich von der wissenschaftlichen Seite und halte nicht viel von "Uriella-Wässerchen".

Nichts desto trotz habe ich mich vor knapp 6 Monaten für eine Judo I-Balance Kalkschutz entschieden. Der Hauptgrund hierfür war jedoch, nicht der Kalkschutz (wir haben relative weiches Wasser), sondern der integrierte Überschwemmungsschutz. Unsere Hauswasserleitungen feiern ihr 40jähriges dasein und ich wollte einen grösseren Wasserschaden verhindern.

Zu diesem Gerät entschieden habe ich mich nicht zuletz durch die DVGW-Zertifizierung, bei welcher eine Wirsamkeit von 80% bestanden werden muss.

Fazit nach 5.5Monaten Betrieb, deutlich weniger Kalkablagerungen an den Gläsern der Dusche. Auch meine ich, das Wasser fühlte sich "weicher" an, auf der Haut beim duschen.

Am, meisten beeindruckte mich aber den klar ersichtlich, weiss eingefärbten Dolendeckel, bei welcher der "überschüssige Kalk" ausgespühlt wird.

 

An die Leistung/Effizienz eines Ionentausch kommt dieses Gerät bestimmt nicht, trotzdem bin ich von einer geringen Wirkung überzeugt.

 

Grüsse Alex

 

 

 

 

 

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Hallo Alex

Erst einmal Danke für deinen Erfahrungsbericht. Dennoch habe ich einige Zweifel.

Judo selbst schreibt, dass kein Calcium entfernt wird, sondern das Calcium lediglich an der Anhaftung gehindert wird. Das Ionengleichgewicht soll ja bestehen bleiben. Weiter ist mit schleierhaft wie ein Hersteller behaupten kann, dass er ohne Chemie arbeitet. Ebenso ist mir schleierhaft wie er die Qualität des Ausgangswasser messen will. So lässt sich CA, MG usw. z.B nicht via Sonde messen. Für die Messung der Carbonathärte mittels Sonde hat ein Aquariencomputerhersteller  seit rund 1 Jahr ein weltweites Patent. Bleibt also nur die Redoxmessung oder die Messung der Leitfähigkeit. Und jetzt kommt die Chemie wieder ins Spiel, denn man verspricht ja ein "besseres" Wasser. Es wird, wie man so schön harmlos sagt, aktiver Sauerstoff erzeugt. Aktiver Sauerstoff ist nichts anderes als Ozon, was natürlich den Redoxwert anhebt,( höherer Redox, "besseres" Wasser), und parallel auch noch desinfiziert. Also am Endeffekt ein chemischer Prozess von O2 (Sauerstoff) zu O3 (Ozon) Dein Ablaufbecken zeigt zudem, dass sehr wohl Calcium zurückgehalten wird. Dies funktioniert natürlich bis zu einer bestimmten Partikelgrösse durch Filtration. Es sieht einfach so aus, als ob schlichtweg ein Filter rückgespült wird.

Interessant sind auch die Nutzereinschätzungen solcher Geräte, denn diese tendieren zwischen Unfug und Mist bis zu vollsten Zufriegenheit. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass der ursprüngliche Härtegrad, und die Zusammensetzung der Ionen eine Ursache dafür sein kann.

Judo schreibt übrigens selbst, dass man zum verringern der Härte an einem Ionentauscher nicht vorbeikommt, den Judo u..a. auch selbst vertreibt.

Vielleicht wäre es einmal angebracht, dass solche Hersteller das Verfahren, wissenschaftlich gesichert, genau beschreiben. So hat man halt immer diesen Voodoo Beigeschmack.

 

Gruss Pit

 

 

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Hallo Pit

Nach meinen Informationen aus der Betriebsanleitung wird kein Kalkgehalt gemessen. Es gibt lediglich unter dem Menüpunkt "Hygiene" eine Chloridgehalt, welcher permanent auf den gewünschten Wert ( 0-250 mg/l) überwacht wird.
Das Gerät ist so aufgebaut, dass die Kalk-Kristalle durch (Hokus-Pokus an)"Impfkristalle" (Hokus Pokus aus) geimpft werden, und so ihre Anhaftung verschlechtert. Übergrosse Kalkmolekühle werden bei der eingestellten Spühlintervalle ausgespühlt, welche vernachlässigbar den Kalk im Leitungswasser minimieren.

Zum DVGW Zertifikat habe ich mich an folgendem Link orientiert:
http://www.wasser-hilft.de/vergleich_zwischen_ionentauscher.htm
Zitat (Zweiter roter Abschnitt):
Inzwischen gibt es einige physikalische Kalkschutzgeräte, die den Wirkungsnacweis beim DVGW geschafft haben. Der DVGW verlangt für eine Zertifizierung 80% der Kalkablagerungen im Boiler zu verhindern.

Ja ich weiss, weiter oben steht auch:
Auch eine Veränderung hinsichtlich der kristallinen Struktur, wie bei manchen Werbeaussagen behauptet wird, konnte durch die vielen Untersuchungen (u. a. der Stiftung Warentest, der techn. Uni Karlsruhe oder der Firma BASF) bisher nicht eindeutig bestätigt werden.

Ich bin überzeugt, dass bei Brauchwasserinstallationen ab einem mittleren Härtegrad, kein Weg an einem Ionentauscher vorbei führt.

Grüsse Alex

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Nach meinen Informationen aus der Betriebsanleitung wird kein Kalkgehalt gemessen. Es gibt lediglich unter dem Menüpunkt "Hygiene" eine Chloridgehalt, welcher permanent auf den gewünschten Wert ( 0-250 mg/l) überwacht wird.

Hallo Alex

Das war klar, dass CA nicht gemessen wird. Interessieren würde mich jedoch, wie das Gerät Chlorid misst, und vor allem, was es macht, wenn der Wert überschritten ist, und woher das Chlorid kommen soll. Wenn es vom Versorger kommt, müssen eh die Grenzwerte eingehalten werden. Hat dass Gerät eine Desinfektionsfunktion?

Das mir den Zertifikaten ist so eine Sache, denn die DVGW prüft, so weit mit bekannt nicht selbst, sondern hat dazu zertifizierte private Unternehmen. Nicht auszuschliessen ist auch , dass man sich auch auf die Angaben der Hersteller verlässt, ähnlich wie beim CE Kennzeichen. Bedauerlicherweise findet man nirgends das komplette Prüfverfahren, was mich auch schon wieder stutzig macht. Weil 80%  bei 80° sagt an sich einmal nichts.

Und wie gesagt, mit "ohne Chemie" werben, und aus O2 dann O3 machen finde ich schon frech.

 

Gruss Pit

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