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Hallo zusammen

 

Wir wohnen seit eingen Monaten in unserer Neubau-Eigentumswohnung und haben nun ein Problem mit der Platzierung des Luftauslasses von unserer Komfortlüftung im Schlafzimmer festgestellt.

Der Luftuslass in der Decke befindet sich genau über dem Bett, bzw. genau über meinem Kopf beim Schlafen. Beim Einschlafen ist der Luftstrom deutlich hörbar und ich kann auch einen ganz sanften Luftzug um die Nase spüren. Es ist sehr unangenehm und verschlechtert deutlich die Schlafqualität. Anfangs dachte ich dass wir uns schon daran gewöhnen, aber auch nach mehreren Monaten ärgere ich mich jeden Abend über dieses blöde Lüftungsgitter genau über meinem Kopf.

Aufgrund des Grundrisses ist es nicht möglich das Bett einigemassen vernünftig umzustellen und beim Kauf der Wohnung haben wir leider nicht genau auf diese Lüftung geachtet. :-(

 

Ist es möglich den Luftauslass in der Decke irgendwie umzuplatzieren? z.B. in die Mitte des Zimmers oder sogar ans andere Ende in Richtung des "Hauptgerätes" wo auch die Leitung herkommt?

Mir ist schon bewusst dass dies natürlich Profis machen müssen, aber denkt ihr dass dies überhaupt möglich ist?

 

Es war auch schon jemand vom Hersteller bei uns (Zehnder) der die Einstellungen der Lüftung kontrolliert hat. Da ist alles ok, es ist nicht möglich die Lüftung in der Nacht für die tiefste Stufe noch tiefer einzustellen, da ansonsten zu wenig Luftaustausch stattfindet. (oder so was ähnliches....)

 

Hat schon jemand mit der Umplatzierung einer Lüftung Erfahrung oder wie sind dazu eure Einschätzungen?

Danke schon mal für eure Inputs.

 

 

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Hallo
Kann man den Luftstrom beim Auslass umlenken, so dass er nicht mehr genau in dein Gesicht bläst?
In der Annahme dass es sich um eine Betondecke handelt wird versetzen vermutlich schwierig.

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Bei einer Betondecke wird ein Umsetzen ein riesen ding...

Was das Geräusch betrifft, das wirst du wohl auch noch hören, wennes nicht direkt über deinem
Kopf ist... ich höre es bei uns auch immer noch auf der tiefsten Stufe...

Aber btw., es gibt keine „Pflicht“ das die KWL 7x24 laufen muss...


Gesendet von iPhone mit HausGartenLeben

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Ja, abschalten....oder wenn deine Lüftung über ein Wochenprogramm verfügt, kannst du dir die Lüftung zeitlich programmieren ?!


Gesendet von iPhone mit Tapatalk

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Wenn man bei einer Komfortlüftung den Luftstrom hört, sogar noch in der Nachtstufe, und Zugluft hat, dann wurde die Lüftung entweder nicht richtig geplant oder nicht richtig eingestellt.

 

Wir haben auch eine Zehnder Komfortlüftung, der eine Luftauslass im Schlafzimmer ist auch praktisch über dem Kopfteil des Betts. Trotzdem höre und spüre ich nichts, denn der Luftauslass ist in der Wand, nicht in der Decke. Hören tu ich nur was im Tagesmodus, wenn ich das Ohr sehr Nahe an das Lüftungsgitter setze. Vom Bett aus höre ich rein gar nichts.

 

Das eine, was bei euch schief lief, ist, dass man den Luftauslass über dem Bett nicht in die Decke hätte platzieren dürfen. Denn da kann man durchaus einen leichten Luftzug spüren, wenn man direkt darunter ist. Der Luftauslass hätte da entweder in die Wand gehört (so wie bei uns, denn da spürt man keine Zugluft mehr darunter), oder man hätte den Luftauslass nicht über dem Bett platzieren dürfen. Unser "Lüftungsspezialist" hatte zuerst einen Decken-Luftauslass direkt über dem Wohnzimmer-Sofa geplant. Das hätte ebenfalls in permanenter leichter Zugluft auf dem Sofa geendet. Wir haben diesen dann auf den Plänen bereits umsetzen lassen an einen Ort, an dem man sich nicht permanent aufhält. Zum Glück gingen wir vor dem Hausbau eine KWL besichtigen, was mich für dieses Problem sensibilisiert hatte.

 

Zum Thema Lärm: Entweder ist bei euch die Luftmenge doch zu hoch eingestellt, oder die Verteilrohre (entweder Hauptverteilrohr vom Lüftungsgerät, oder Zimmer-Verteilrohr, je nach Ausführung) sind zu knapp bemessen, was Strömungsgeräusche und eine hohe Drehzahl des Lüftungsaggregats verursacht. Bei uns wurde das Hauptverteilrohr leider auch etwas knapp bemessen. Zwar noch innerhalb der SIA Empfehlungen aber am untersten Ende. Das führt dann einfach dazu, dass man das Lüftungsgerät auf höherer Stufe einstellen muss als einem lieb ist, um eine gewisse Menge Luft durch die Rohre zu bringen, was an sich schon mehr Lärm verursacht und unnötig Energie verbraucht. Leider war uns das beim Bau nicht bewusst und unser "Lüftungsspezialist" war offensichtlich leider alles andere als ein "Spezialist". Da hatten wir ganz zu Beginn bei der Tagesstufe auch wahrnehmbare Geräusche aus den Zuluft-Öffnungen.

 

Was bei uns bez. Lärm die Lösung gebracht hatte, war mein Vorschlag, den Schalldämpfer der Frischluft (d.h. von der Aussenluft zum Aggregat) als zweiten Schalldämpfer für die Zuluft (d.h. vom Aggregat zu den Zimmern) zu verwenden. Damit bleibt der Gesamtwiderstand im System gleich (im Gegensatz zum Einbringen eines zusätzlichen Schalldämpfers im System). Der zweite Schalldämpfer hat uns dann in allen Zimmern auch im Tagesmodus die gewünschte absolute Ruhe gebracht. Für die Frischluft-Verrohrung war er sowieso nicht notwendig, wie sich herausstellte.

 

Da ihr die Verrohrung nicht mehr ändern könnt, bleiben euch soweit ich das sehe noch folgende Varianten:

  • Als erstes versuchen, zumindest beim Nachtmodus die Luftmenge zu verringern. Wir haben von unterschiedlichen "Spezialisten" ganz unterschiedliche Empfehlungen zur Gesamtluftmenge für unser Haus erhalten, von 130m3 bis über 210m3 für den Tagesmodus, was alles ziemlicher Quark war. Schlussendlich hilft da nur ausprobieren, denn der Grundriss und "lokale natürliche Luftbewegungen" in einzelnen Zimmern sind gemäss meiner Erfahrung sehr entscheidend für die schlussendlich notwendige Luftmenge (wir landeten am Schluss bei geschätzten ca. 160m3 für unser Haus). In offenen Stockwerken braucht es pro Fläche insgesamt weniger als in Stockwerken mit vielen kleinen Zimmern. Da hilft eine "Gesamtempfehlung" auch nicht mehr so viel. Zudem ist auch eure Anwesenheits-Routine und euer individuelles Empfinden von "Frischluft" entscheidend. Reduziert doch die Luftmenge einfach mal für ein paar Tage Schritt für Schritt und findet heraus, was dann passiert (wichtig: Zuluft und Abluftmenge immer gemeinsam anpassen, um das Verhältnis zu wahren)
  • Falls ihr die Möglichkeit habt, den Frischluft-Schalldämpfer als zusätzlichen Schalldämpfer in die Zuluft zu verlagern, könnte das euer Lärmproblem lösen (allerdings nicht das Zugluft-Problem)
  • Auch wenn es kaum wirklich schön aussehen wird: Falls notwendig, montiert einen Umleit-Winkel bei der Öffnung in der Decke, damit die Luft der Decke entlang strömt anstatt direkt nach unten zum Bett. Das sollte das Problem der Zugluft eigentlich beseitigen. Ist zwar auch nicht ganz nach "Lüftungs-Knigge", aber in eurer Situation geht es kaum ohne Kompromisse. Da müsst ihr schlussendlich entscheiden, ob Optik oder ein Zugluft-freier Schlaf wichtiger ist. Sofern ihr das Zugluft-Problem nicht mit einer Reduktion der Luftmenge lösen könnt natürlich (was wahrscheinlich nicht möglich sein wird)

 

bearbeitet von sirupflex

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Um die Geräusche zu minimieren kannst du in den Luftauslass Schalldämmkulissen aus Schaumstoff hinnein schieben.

Für die Zugluft zu beseitigen wird es schwieriger.

Die Luft die du fühlst ist kalte Luft die von der Decke auf dich herab fehlt.

Da die Wärmerückgewinnung der Lüftungsgeräte nie 100% ist wird fast immer kältere Luft ins Haus eingeblasen.

Einzige Möglichkeit von mir aus die Luft ab oder umzuleiten wie schon erwähnt mit einem Rohrbogen oder so.

vielleicht hilft auch ein Konstruktion wie bei einem Himmelbett mit einem Lacken an der Decke.

 

 

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