Jump to content

Empfohlene Beiträge

vor 33 Minuten schrieb pulsedriver:

 

Das steht aber doch gar nicht in dem Dokument. Es steht drinnen, dass der Eigentümer verpflichtet ist, den Nachweis zu erbringen.

 

Das ganze Dokument gelesen? Ich zitiere:  " Ziel dieser Bestimmung ist, dass ein neuer Eigentümer, der die Geschichte des Gebäudes
und der Installation nicht kennt, eine Anlage übernimmt, die nachgewiesenermassen dem
Stand der Technik und den Sicherheitsanforderungen der Verordnung entspricht."

 

Zudem heisst es noch unmissverständlich: "Der Sicherheitsnachweis muss daher grundsätzlich im Zeitpunkt der Handänderung vorliegen."

Also müssen die Überprüfung und allfällig nötige Anpassungen VOR der Handänderung gemacht werden, denn sonst stellt der Kontrolleur keinen Sicherheitsnachweis aus.

bearbeitet von camello

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

OK, der letzte zitierte Absatz sagt es dann zusammen damit, dass es der Eigentümer machen muss.

Werde es dem Makler unter die Nase halten :)

Wobei er sich dann evtl auf den Absatz weiter unten berufen wird. Denn Unbewohnt trifft hier zu. Es hat seit gut 1 Jahr keiner mehr drinnen gewohnt. OK, mal sehn. Ich wüsste eh gerne, was eine komplette Erneuerung der Elektronanlagen ohne grosse Ergänzungen (d.h. ohne das Legen zusätzlicher Rohre) kosten würde.

 

Bei der Küche und den Bädern sind wir uns da einigermassen im Klaren, mit was man rechnen muss, wenn man die mal machen will. Wissen wir von unserem Hausbau, was eine Küche, Sanitärapparate oder der m2 Plättli legen kostet. Das eilt aber sicher nicht so sehr, weil in gutem Zustand.

Bei den Fenstern bin ich noch was im Unklaren. Weil die Rahmen noch so gut sind und neue Rahmen eigentlich zu dicht sind für ein Haus mit zumindest teilweise Isolation Stand 1975. Hab was Tendenz, nur die Scheiben wechseln zu lassen, ausser es zeichnet sich in den nächsten Jahren auch moderne Fassadendämmung für's ganze Haus ab.

 

Böden stehn evtl auch an, aber nicht weil defekt oder schlechter Zustand. Sondern weil mineralisch und ohne Fussbodenheizung. Parkett fühlt sich im Winter da sicher wärmer an. Das ist aber sicher was für später.

bearbeitet von pulsedriver
Ergänzung

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 3.10.2017 um 10:18 schrieb pulsedriver:

Ich sehe die Erneuerungen auch unter dem Aspekt Steuern sparen.

D.h. Geld zu Seite tun. Und dann in einem Jahr die Küche. Dann in einem Jahr die Nasszellen. Usw.

 

 

Ja, das kann ich nachvollziehen...  aber das was Du dann alleine schaffst, wird nicht reichen. Die Anderen müssen dann alle mitziehen. Daher, aus passender Erfahrung, die Frage nach dem Alter der Nachbarschaft.

 

Ich hatte vor einigen Jahren einen jungen Käufer (nach Kauf) hinsichtlich der von ihm (zur Recht) angedachten Sanierung beraten. Schnell konnte ich ihm erklären, dass es nur Sinn macht, eben da ja alle Geschossen über- bzw. ineinander greifen, wenn alle anderen Besitzer mitmachen würden.

Die Dachdämmung (ist ja gleichzeitig die Terasse vom Nachbarn darüber- dem die Dämmung darunter egal sein könnte) setzt voraus, dass alle Terrassenflächen geräumt werden und um die zeitgemässe Dämmung überhaupt aufbringen zu können, alle bodentiefen Fensterelemente erneuert und mit höheren Schwellen versehen würden müssten. Das bedeutet, man muss (wenn der innere Bodenaufbau so bliebe) einen schönen Schritt "auf" die Terrasse machen. Das gefällt dann wohl vielen Nachbarn, gerade wenn sie älter sind, überhaupt nicht.

Wenn zur Fassadendämmung zudem die Fenster, mit passender Aufdopplung, erneuert werden müssen, dann gibt das im Inneren der Wohnung einfach Stress... den andere evtl. nicht (mehr) wollen.

Je nach Art des Objektes bleibt immer ein Restrisiko, dass einfach nicht alle Bauteile nachgedämmt werden können und somit genau hierdurch spätere Mängel entstehen könnten.

 

Mein damaliger Kunde hatte zu einer Eigentümerversammlung eingeladen, an der ich natürlich ebenfalls anwesend war um die Hintergründe und Vorgehensweise zu erläutern und möglich Rückfragen beantworten zu können. Dazu hatte ich noch, rein für die praktische Abwicklung einen Systemanbieter ins Boot geholt.

Wir hatten einen netten Abend...aber am Ende war keiner bereit einer gesamthaften Sanierung (ändert ja z.T. auch die alte Aussenfassade/Optik) zuzustimmen. Die Nachbarn waren doch schon etwas älter und keiner wollte da noch wirklich viel (oder wieder) Geld in die Hand nehmen. Einige erklärten mir, dass können dann die Erben machen..... für mich reicht das so noch völlig aus. Dies auch wissend, dass eh eine Erneuerung der Heizungsanlage (Gemeinschaftsanlage) anstand und es absolut keinen Sinn macht, davor nicht die Dämmung auszuführen und damit verbunden die Leistung des Ölkessels reduzieren zu können.

Egal, dann zahlt man eben die höheren Kosten der neuen Anlage und den höheren Verbrauch....ging ja früher auch. Es ist zudem immer noch günstiger als eine Komplettsanierung.

 

Man muss es sich eben passend als neuer Käufer überlegen, in welche Terrassenüberbauung man sich einkaufen möchte. Sind die Miteigentümer alle älter, werden sie wenig Lust auf eine kostspielige Sanierung der Wohnung haben. Das ist aber auch verständlich. Letztlich hängt es von den Örtlichkeiten ab, die man im Detail anschauen muss.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke für die ausführliche Antwort.

Mein EIndruck ist, die haben bsiher gemacht, was gemacht werden musste oder zumindest in naher Zukunft auf jeden Fall nötig war. Die Heizung und eben an den Terrassen schon was (was genau, muss ich noch rausfinden). Plus im Inneren haben die Vorbesitzer selber die Küchengeräte neu gemacht vor nicht langer Zeit, und evtl auch mal die Küche vor längerer Zeit, sie sieht nicht nach über 40 Jahren alt aus.

 

Für mich ist es kein Muss, eine komplette Energiesanierung zu machen. Die Heizkosten liegen bei 2000 bis 2500 pro Jahr, 4000 kommen sonstige NK dazu, plus Einzahlung in den Fond. Rein wirtschaftlich gesehen machen die Heizkosten also maximal 1/3 dessen aus, was man für all das bezahlen muss pro Jahr.

 

Wenn die Dämmung nicht gemacht wird, ist aber für mich klar, dass Fensterrahmen auch keine gute Idee ist, weil die neuen viel zu dicht sind. Dann muss man halt viel Lüften ist keine dolle Lösung für mich, und eine kontrollierte Lüftung einabuen ist erst recht super teuer und eine grosse Schweinerei während des Baus. Wenn an der Dämmung nichts gemacht wird, ist das für mich durchaus auch OK, allerdinsg wechsle ich dann auch maximal die Gläser der Fenster. Muss man aber genau überlegen, denn Gläser wechseln und 5 Jahre später wollen die anderen Eigentümer doch alle Fenster neu machen, das wäre auch nicht schlau. Muss mal schauen, wie das im Reglement geregelt ist, ob da jeder Eigentümer selber welchseln oder eben nicht wechseln kann. Hab da schon die unterschiedlichsten Regelungen gesehen.

 

Eine Stufe zur Terrasse hin wäre sicher nicht so doll. Achte ich heute mal genauer drauf. Wenn da noch keine moderne Dämmung im Aufbau ist, würde ich an einer Eigentümer Versammlung selber auch nur für das Anrbignen einer solchen stimmen, wenn die Terasse dann nicht wesentlich höher wird, das hiesse dann wohl Vakuumpanels statt normaler Dämmung. Wenn man damit die Anschlusstellen hinkriegt.

 

Ausgeschrieben ist das ganze übrigens unter 1 Million. Neue Terrassenhäuser am gleichen Hang mit gleich guter Lage kosten in der Grösse ca. 1.4 bis 1.5 Millionen. Ich gehe daher davon aus, dass der Preis per se schonmal attraktiv ist.

 

Was ich sicher neu machen werde mit der Zeit: Küche (25 bis 30k), Bäder (mit Plättli dann wohl 40k), alle EInbauschränke (20k), Elektro mit FI Schutz austatten oder auch ganz neu einziehn lassen. Und evtl eben die Bodenbeläge in Parkett, wo heute Stein, damit man nicht so wie die Vorbesitzer dann Teppiche im Wohnbereich drauf tun muss. Das schätze ich nochmal aus 25k. Wird also alles in Allem 100 bis 150k sein, die da innen reinzustecken sind, im Inneren. Aber auch dann haben wir mit Kaufpreis und Renovationskosten noch eine sehr ordentlichen Abstand zu einem neuen Haus am gleichen Hang, das stimmt für mich irgendwie. Auch wenn die Rendite beim Vermieten erstmal nicht so wahnsinnig hoch sein wird. Denn selber einziehen werden wir wohl erst in einigen Jahren. Noch mögen die Kinder den Garten sehr, und sie haben aktuell auch einen sehr kurzen Schulweg, was bei kleinen Kindern auch nicht zu verachten ist. Beim neuen Haus wäre das dann 1km, keine Katastrophe, klar, aber doch schön, wenn man das nicht mit 4 Jahren zum Kindergarten jeden Tag gehen muss, sondern doch erst etwas später. Fahrrad zur Schule wird dann ja auch mal ein Thema.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das Reglement ist speziell. Da ist ungewöhnlich viel im Sonderrecht und damit auch vom Besitzer der Wohneinheit zu unterhalten. Die Fenster gehören u.a. dazu. Aber noch weit mehr. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das einzige, was man nicht selber isolieren könnte ohne Einstimmung der anderen, die Decke unter der Terrasse des Eigentümers über einem, denn das wäre ja oben zu machen, bei ihm.

Trotzdem würde ich mir das kaum antun. Da sind rund 50m2 Glasfläche verbaut. U Wert wohl irgendwas zwischen 2.5 und 3. Ein modernes 2 Scheibenglas ist deutlich besser. Nur die Gläser wechseln wird wohl schon mindestens die Hälfte des Potentials bringen.

bearbeitet von pulsedriver

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

    • 18 Posts
    • 1177 Views
    • 8 Posts
    • 731 Views
    • 53 Posts
    • 8743 Views
    • 5 Posts
    • 863 Views



×