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Hallo Urs Tischhauser

und was denkst du denn, was es kosten wird? Wir haben da echt keine Ahnung (darum einen GU, weil der ja alles plant und ausführt).

Wir möchten vermeiden, dass im Garten Pfützen bleiben und Wasser nicht abfliessen kann...

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Hallo HausinSicht

Ich muss Urs da leider recht geben. Es stellt sich aber noch ein ganz andere Frage, dürft Ihr überhaupt drainagieren, und das Wasser z.B über die Kanalisation abführen? Dies ist normalerweise genehmigungspflichtig, und sollte bereits in den Plänen für die Baueingabe berücksichtigt sein. In vielen Kantonen/Gemeinden wird dies nicht mehr genehmigt, da die Kanalnetze auch nicht mehr dafür ausgelegt werden/wurden. Falls es genehmigt wird, werden auch noch zusätzlich Gebühren  anfallen. Die Pläne solltest du aber bei der Gemeinde einsehen können. Es  bleibt oft nur die Versickerung. Dies alles erhöht schon einmal die Kosten, dann kommt der Aushub, und der Abtransport, so wie der Aufbau den "neuen Bodens" dazu. Diese ausgehobenen "Sickerstellen" werden dann mit Rollkies verfüllt, oder man baut Sickerkörbe o.ä. ein. Bei Fels sickert dann aber schon einmal gar nichts mehr.

Da  einen Preis zu nennen, wäre schon leichtsinnig, denn da gibt es viel zu viele noch "Unbekannte"

Da du auch vermutlich noch nicht "offizieller" Eigentümer bist, kannst du je nach Vertrag auch nicht so einfach mit einem fremden z.B Gartenbauer auf das Grundstück, um eine Offerte zu bekommen. Meist muss der TU da zustimmen.

Also ist dein Weg, den TU zu fragen, was es kostet, den Garten "pfützenfrei" zu halten.

 

Gruss Pit

 

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Liebe HausinSicht

 

Ich habe unglücklicherweise derzeit gerade "meine Kristallkugel" verlegt :-D. Mit den gemachten Angaben kannst Du aber schon nicht allen Ernstes verlangen, dass ich Dir eine vernünftige Angabe machen kann! Pit schreibt richtig, dass heute sowieso eine Drainage nicht mehr trivial ist. Mit Sicherheit musst Du eine Retension vorsehen, welches das anfallende Waser dosiert an die Meteorwasserleitung der Gemeinde einspeist. Da gegen unten möglicherweise nichts weggeführt wird, ausser der Fels wäre zerklüftet, was ja durchaus auch möglich wäre könnte dies möglicherweise eine grössere Sache werden. Wenn Du bei Google die Wörter Retensionsbecken und Graf eingibst, kannst Du Dich bei diesem deutschen Hersteller ein bisschen über das Thema schlau machen. Habe keine Aktien von ihm und es gibt natürlich auch andere Hersteller 8).

 

Die CHF 15'000 welche Du geschätzt hast, kann durchaus eine richtige "Hausnummer" sein. Aber es sind einige Parameter dabei zu berücksichtigen....

 

Du kannst ja die Zahlen von Deinem TU mal hier reinschreiben, wenn Du sie bekommen hast. Ein Gärtner oder ich werden Dir dann einen Feedback geben.

 

Schöns weekend, Urs

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Am 12.1.2018 um 20:24 schrieb HausinSicht:

Wir möchten vermeiden, dass im Garten Pfützen bleiben und Wasser nicht abfliessen kann...

Hallo HausinSicht

Du hattest ja in den ersten Beiträgen schon geschrieben, dass im Okt.17 der Aushub bereits getätigt war....inzwischen sollte daher ja das Objekt weit vorangeschritten sein. Daher stellt sich die Frage, ob genügend Zeit und Möglichkeit vorhanden ist, die Ableitung grundsätzlich zu klären. Je früher, umso besser.

Die Dränage muss ja letztlich an einem Ort enden, wo sie ggf. (wenn auch verzögert) abgeführt  werden kann....oder eben sie versickert im Fels. Wobei dies ja beim Aushub schon im Oktober erkennbar, oder prüfbar gewesen wäre.

Du solltest also möglichst rasch mit dem Bauleiter und Gärtner die Möglichkeiten prüfen und enstpr. Nachtragsofferten einholen lassen. Wobei, wenn der GU-Gärtner ja im Endpreis schon enthalten ist, wird der sicher nicht den günstigsten Mehrpreis für diese Leistungen anbieten.

Je nach Beschaffenheit und Dicke des Oberbodens (Humus) kann man, um zumindest oberflächliche Pfützen zu vermeiden, den Boden mit einer entspr. Menge an Rheinsand vermischen. Dadurch wird dieser lockerer und durchlässiger.

Falls Dränage die bessere Lösung wäre (oder einen zusätzliche), muss das Wasser ja irgendwo hin.... wenn Du es, ggf. mit dem Dachwasser (wo geht dieses eigentlich hin?) gemeinsam, über eine Zisterne führst, kannst Du diese Wassermengen zumindest im Sommer wieder zum giessen verwenden. Aber auch die Zisterne kann überlaufen und braucht dazu einen Ablauf... entweder in die Kanalsisation (eher weniger erlaubt, aber je nach Gemeinde möglich) oder in einen anschl. Sickermulde. Da würde ich dann alllerdings eher auf die Kies/Schotterfüllung verzichten, und entspr. Kunststoffkörbe vorsehen würde.

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Liebe HausinSicht

 

Aber wenn - wie Du nun geschrieben hast - geschosshoch Erdmaterial auf dem Fels liegt und Du nicht grade in einer Senke bist, wo der Fels rundherum höher liegt, spielt dieser gar keine Rolle. Die Frage ist dann nur noch, was hast Du für Material darauf hast. Grundsätzlich solltest Du einfach die Rsenflächen mit 2% Gefälle vom Haus weg planen, dann spielt eigentlich alles andere fast keine Rolle.

 

Schönen Abend, Urs

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Wir haben vor dem Bau ein geologisches Gutachten erstellen lassen. Fazit: "Baugrund super, Versickerung scheisse" (sorry, hat der Geologe so gesagt ;-))

 

Die Gemeinde wollte dann, dass wir für das Dachwasser eine ca. 50m lange Leitung durch den Garten des Nachbars graben um das Wasser in den nahegelegenen Bach zu leiten. Wir haben uns dann zusammen mit dem Nachbar dagegen gewehrt (Unverhältnismässigkeit). Jetzt leiten wir das Dachwasser direkt in die Kanalisation. Als Retentionsfläche dient unser Dach, welches extensiv begrünt ist. Wir mussten der Gemeinde einmalig etwas dafür bezahlen, dass wir direkt an die Kanalisation anschliessen dürfen.

 

Unter gewissen Umständen ist es also möglich, Regenwasser in die Kanalisation abzuleiten.

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