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Wir haben seit Juli 2014 eine Erdsonde für unser Einfamilienhaus und sind zufrieden damit.

Konkret: Thermalia 8 und Hoval CombiVal ESSR (500) für ein renoviertes aber sehr gut isoliertes EFH mit rund 180m2 mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern. 

Obwohl die Stromkosten für Warmwasser (50') und Heizung (20' Raumtemperatur, Bodenheizung ohne Nachtabsenkung, Innen- und Aussenfühler) durchaus tief sind, haben mich die hohe Gesamtanzahl Einschaltungen (21'000) im Verhältnis mit den Betriebsstunden (4'100) irritiert -> nicht gerade förderlich für die Lebenserwartung des Kompressors. Die Heizkurve ist mit 0.30 eingestellt und die zeitliche Steuerung habe ich angepasst (Heizung-Kreis 0500-2100 und Warmwasser 0400-0700).

Kann mir jemand verraten woran es liegt, dass die Wärmepumpe so häufig anläuft bzw. was man dagegen tun kann? Vielen Dank! 

 

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Hallo silentdiver

Eine Möglichkeit wäre, Du hast die WW Bereitung nicht zeitlich aktiviert, somit schaltet die WP auch nach wenig WW Verbrauch wieder ein.

Wie gross ist dein Speicher für WW? meine WW Bereitung (Erdsonde) wird einmal pro Tag eine Stunde vor Tagwach (im Niedertarif) ausgeführt und meine WP hat nach 5 J nicht die Hälfte deiner Schaltungen im Altbau und Radiatoren.

Ist lediglich meine Vermutung, dass die vielen Schaltungen von der WW Bereitung her rühren.

 

Gruss Range  

 

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Kannst Du herausfinden wie viele Einschaltungen von den 21'000 für WW und wie viele für die Bodenheizung waren?

Falls nicht, würde ich das mal beobachten.

 

Denn falls der grösste Teil für die Heizung war, müsste man kontrollieren, ob der hydraulische Abgleich korrekt durchgeführt wurde. Wurde einer gemacht?

Gibt es ein Überströmventil? 

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vor 3 Stunden schrieb Range:

Hallo silentdiver

Eine Möglichkeit wäre, Du hast die WW Bereitung nicht zeitlich aktiviert, somit schaltet die WP auch nach wenig WW Verbrauch wieder ein.

Wie gross ist dein Speicher für WW? meine WW Bereitung (Erdsonde) wird einmal pro Tag eine Stunde vor Tagwach (im Niedertarif) ausgeführt und meine WP hat nach 5 J nicht die Hälfte deiner Schaltungen im Altbau und Radiatoren.

Ist lediglich meine Vermutung, dass die vielen Schaltungen von der WW Bereitung her rühren.

 

Gruss Range  

 

Ciao Range

Danke für die Tipps! Ich werde nochmals mit Hoval Rücksprache nehmen, die zeitliche Beschränkung zur WW-Ladung ist in der Programmierung hinterlegt, weiss aber nicht ob sie auch so ausgeführt wird.

Es handelt sich um einen 500l CombiVal ESSR.

Bei mir ist es zwar ein Altbau, aber zu 95% Bodenheizung und sehr tiefer Vorlauf.

Versuche herauszufinden, ob Einschaltungen durch WW hervorgerufen werden - ist leider direkt nicht ersichtlich...

Gruess

Simon

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vor 1 Stunde schrieb Pippen:

Kannst Du herausfinden wie viele Einschaltungen von den 21'000 für WW und wie viele für die Bodenheizung waren?

Falls nicht, würde ich das mal beobachten.

 

Denn falls der grösste Teil für die Heizung war, müsste man kontrollieren, ob der hydraulische Abgleich korrekt durchgeführt wurde. Wurde einer gemacht?

Gibt es ein Überströmventil? 

Ciao Donator

Danke für die Tipps!

Leider habe ich über das System noch nicht herausfinden können, was das zu häufige Anschalten der Wärmepumpe hervorruft - ist in der Programmierung von Hoval (für Laien) nicht direkt ersichtlich.

Ich gehe davon aus, da ein Hoval-Mensch letztes Jahr eine komplette Revision durchgeführt hat. Ja.

Gruess

Simon

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Salü Simon

Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Revision ein hydraulischer Abgleich gemacht wurde.

Das ist nämlich sehr aufwändig.

 

Wie ist das ÜV eingestellt?

 

Hast Du Raumthermostaten? Wie sind die eingestellt? 

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Am 6.11.2017 um 13:20 schrieb Pippen:

Salü Simon

Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Revision ein hydraulischer Abgleich gemacht wurde.

Das ist nämlich sehr aufwändig.

 

Wie ist das ÜV eingestellt?

 

Hast Du Raumthermostaten? Wie sind die eingestellt? 

Ciao Donator

 

Ich habe in den Protokollen nichts bezüglich eines hydraulischen Abgleiches gefunden.

Das Überlaufverntil ist mit einem 6 bar Ventil ausgerüstet - viel mehr sehe ich da nicht. Ist das zusätzlich in der Steuerung hinterlegt?

Ich habe einen Raumfühler (Raumtemperatur ist auf 21' eingestellt) sowie einen Aussenfühler (60/40%).

 

Nachfolgend die Einstellwerte der Wärmepumpe -> 

IMG_0391.jpg

IMG_0392.jpg

IMG_0393.jpg

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Lieber @silentdiver

 

Die Grenztemperatur zur Sommerabschaltung ist mit 21 °C zu hoch eingestellt. Du heizt auch im Sommer noch.

Diese würde ich mal auf 16°C einstellen.

Leider ist nicht ersichtlich, wie Heizkurve eingestellt ist.

Meine Erfahrung sollte die Vorlauftemp bei Aussentemp. von -7°C nicht höher als 35-40°C sein.

Raumeinfluss mit 60% ist sehr hoch, ich habe einen Wert von 25%.

Auch sollte geklärt werden, ob eine Zeit für die Wiederschaltung programmiert werden kann.

D.H. Nach Heizbetrieb sollte die WP min. 30 Min. still stehen.

 

 

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Sommerabschaltung werde ich anpassen - ist aber m.E. kein Problem, da ich sobald es warm genug ist die Heizung auf Sommermodus umstelle (dann wird nur noch Warmwasser generiert).

Heizkurve ist in der Bedienungsanleitung auf einer Seite abgehandelt - mehr soll wohl nur der "Experte" wissen/tun können. Vorlauf ist in dem von dir definierten Bereich.

Raumeinfluss habe ich hochgedreht, da Haus südseitig orientiert mit vielen Fenstern - es wird schnell mal zu warm sonst.

Aus dem Wartungsprotokoll geht hervor, dass der Hovalist die Anlaufverzögerung von 10 auf 30 min hochgestellt hat - ist dies mit Wiederschaltung gemeint?

 

Frage mich langsam, ob der Hersteller überhaupt in der Lage ist seine Anlagen korrekt einzustellen...?!

 

 

heizkurve.jpg

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Lieber @silentdiver

Wenn die Heizgrenze Sommer richtig eingestellt ist, muss die WP nicht auf Sommerbetrieb geschaltet werden, denn dies läuft automatisch.

In der Übergangszeit versucht die Heizkreispumpe heraus zu finden, wie warm das Wasser in der FBH ist. Gemäss der Heizkurve schaltet die WP ein, wenn der Wert unterschritten ist. Darum würde ich Dir empfehlen den Raumeinflusswert zurück zu nehmen.

Weiteres vermutte ich, dass die WP zu gross dimensioniert ist. Wenn z.B. die VL Erdsonde 10°C ist die Heizleistung gegen 13. kW und diese Energie muss zurerst aufgenommen werden können.

Was ich auch nicht weiss, ob ein Überströmventil eingebaut ist. Wenn dem so ist und dieses nicht richtig eingestellt iast, wird die Rücklauftemperatur schnell ansteigen und die WP schaltet aus.

Also Du siehts, es gibt einige Punkte, die bei einer IBN beachtet werden sollen. Meist ist der Heizungsplaner/Installateur nicht da und der Servicetechniker stellt nach seinem Gedünken die Werte ein.

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